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Psychische Gesundheit

Das Thema psychische Gesundheit wird immer wichtiger, weil viele Menschen unter den belastenden Situationen in ihrem Leben leiden. Wird der Leidensdruck zu gross oder hält er zu lange an, schadet das nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche.

Ein Drittel aller Europäerinnen und Europäer zwischen 18 und 65 Jahren erleben einmal im Jahr eine psychische Herausforderung. Dazu zählen beispielsweise Zwangsstörungen, Angststörungen, Essstörungen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen. Depressive Verstimmungen gehören zu den am meisten verbreiteten psychischen Störungen. Forscher rechnen damit, dass die Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird.


Fakten zur psychischen Gesundheit in Europa

  • Knapp 30 Prozent der 18- bis 65-jährigen Europäer erleben einmal im Jahr eine psychische Herausforderung (WHO 2015).
  • Im Jahr 2030 wird Depression weltweit die häufigste Krankheit sein (WHO 2011).
  • In der Schweizer Bevölkerung zählen Angststörungen mit 18 Prozent Betroffenen zu den häufigsten psychischen Herausforderungen (Maercker et al. 2013), gefolgt von Schlafstörungen mit 12 Prozent und depressiven Verstimmungen mit 9 Prozent.

Früherkennung als wichtiger Faktor

Die psychische Gesundheit verschlechtert sich meist schleichend. Betroffene können oft nur ungefähr sagen, wann sie das erste Mal eine Veränderung bemerkt haben. Manche würden sich gar nicht als Betroffene identifizieren, da sie die Veränderungen nicht als Symptome wahrnehmen. Unternehmen Betroffene nichts, kann sich aus einer vermeintlich harmlosen psychischen Belastung eine schwere Störung oder sogar ein chronisches Leiden entwickeln. Das wiederum ist mit weitreichenden Auswirkungen auf das eigene Leben und auf das soziale und berufliche Umfeld verbunden.

Deshalb ist es umso wichtiger, psychische Herausforderungen möglichst früh zu erkennen und zu behandeln. Denn je weniger man aus dem Gleichgewicht ist, desto leichter lässt es sich wieder herstellen. Der Behandlungsweg ist deutlich kürzer, weniger beschwerlich und weniger zeit- und kostenintensiv.

Das Thema psychische Gesundheit ist Sanitas wichtig, weil es uns wichtig ist, einen Beitrag zur Gesundheitsförderung in der Schweiz zu leisten und langfristig auch die positive Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems zu begünstigen. Mit dem Gesundheitsprogramm «Psychische Balance» bieten wir unseren Kundinnen und Kunden auf unkomplizierte und wirksame Weise Hilfe in belastenden Lebenslagen. Damit sie handeln können, bevor aus einer Belastung eine Krankheit wird.

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