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Tipps, um schwanger zu werden: gut vorbereitet in die Schwangerschaft

Tipps, um schwanger zu werden: gut vorbereitet in die Schwangerschaft

Heute ist eine Schwangerschaft weit besser planbar als noch zwei, drei Generationen vor uns. Den vielen verschiedenen Verhütungsmethoden sei Dank. Aber Schwangerwerden heisst nicht nur, auf Verhütungsmittel zu verzichten. Von A wie Alkohol bis Z wie Zahnarzt gibt es verschiedenste Themen, mit denen frau sich vertraut machen kann, um die Chance einer Schwangerschaft zu erhöhen. Die wichtigsten haben wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt.

Zeit: Nehmen Sie sich in der Beziehung Zeit füreinander, und bauen Sie keinen Druck auf. Verwenden Sie den interaktiven Eisprungkalender; er hilft Ihnen, die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Während der fruchtbaren Zeit ist Geschlechtsverkehr alle zwei Tage ideal – mehr verringert die Zahl der Spermien, weniger verringert die Chance generell.


Bewegung: Regelmässige Bewegung und moderater Sport senken den Stresslevel und erhöhen die Fruchtbarkeit. Leistungssport kann dem Schwangerwerden hinderlich sein.


Ernährung:

  • Das Normalgewicht bietet ideale Voraussetzungen.
  • Essen Sie abwechslungsreich und gesund.
  • Bevorzugen Sie dabei pflanzliche Lebensmittel, die möglichst frisch und natürlich sind –zum Beispiel Obst, Salat und Nüsse.
  • Es genügt, wenn Sie Fleisch und Fisch maximal zweimal pro Woche essen, denn obwohl tierisches Eiweiss hochwertiger ist als pflanzliches, hat es einen hohen Fettgehalt. Die Reduktion tierischer Fette zugunsten von pflanzlichen Fetten wie Oliven- oder Rapsöl wirkt sich günstig auf Ihre Blutfette aus.
  • Geben Sie Vollkornprodukten gegenüber Weissmehlprodukten den Vortritt.
  • Das lebensnotwendige Eiweiss sollte zu zwei Dritteln aus Pflanzen, Getreide und zu einem Drittel aus Milchprodukten, Eiern, Nüssen, Hefeprodukten und Fleisch aufgenommen werden.
  • Trinken Sie reichlich, beispielsweise Wasser und Kräutertees.
  • Mehr als zwei Tassen Kaffee, schwarzer oder grüner Tee pro Tag ist nicht zu empfehlen.

Vitamine: Vitamine, allen voran Folsäure, Vitamin B6 und B12, wirken sich günstig auf die Fruchtbarkeit aus. Zum Thema Nahrungsmittelergänzung lassen Sie sich aber am besten von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten.


Genussgifte: Schränken Sie den Genuss von Alkohol, Nikotin und Koffein ein. Gegen ein Gläschen hie und da und bis zu zwei Tassen Kaffee oder Tee ist auch bei Kinderwunsch nichts einzuwenden. Ratsam ist es hingegen, mit dem Rauchen ganz aufzuhören – auch für Ihren Partner, da Nikotin die Bewegung der Spermien mindert.


Zähne: Aufwändige zahnärztliche Eingriffe bringen Sie am besten hinter sich, bevor sich Nachwuchs ankündigt. Röntgenuntersuchungen (mit Bleischürze) und Betäubungsspritzen sind in der Schwangerschaft zwar nicht verboten, sollten jedoch nur in Notfällen durchgeführt werden.


Röteln: Die Röteln-Erkrankung einer Frau während der Schwangerschaft gehört nach wie vor zu den grössten Gefahren für das Ungeborene. Mögliche gesundheitliche Folgen reichen von Hirnschäden, Taubheit und Blindheit über Leberentzündungen und Herzfehler bis hin zu Knochenveränderungen. EineInfektion kann leider auch zu einer Fehl- oder Totgeburt führen. Klären Sie deshalb mindestens drei Monate vor Absetzen der Verhütungsmittel mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob Sie gegen Röteln immunrespektive bereits geimpft sind. Nach dem Impfen bitte unbedingt 3 Monate lang verhüten, um eine Infektion des Feten durch die Impfviren zu verhindern.


Geschlechtskrankheiten: Viele Geschlechtskrankheiten verlaufen unbemerkt, können aber unfruchtbar machen. Klären Sie bei Ihrer Ärztin/bei Ihrem Arzt ab, ob Sie eine solche Infektion haben, und lassen Sie sich bei Bestätigung sofort dagegen behandeln.


Empfohlene Liste: Eine verlässliche Liste der Risikofaktoren finden Sie hier.

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