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Tipps für den Alltag

Schwangerschaft ist eine schöne, aber auch ganz schön anstrengende Zeit, denn nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf bewegt sich einiges. Damit Sie diese Zeit besonders geniessen und Ihrem Kind schon jetzt viel Gutes tun können, haben wir hier ein paar Empfehlungen für Sie parat.

 

Frische Luft:

Halten Sie sich öfter draussen in der freien Natur auf.


Ernährung:

Essen Sie ausgewogen, und trinken Sie regelmässig. Erkundigen Sie sich auch, auf welche Nahrungsmittel Sie während der Schwangerschaft verzichten sollten, um die Risiken einer Infektion zu reduzieren.


Nahrungsmittelergänzung:

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin Folsäure und wichtige Vitamine verschreiben.


Schädliche Substanzen:

Klären Sie vor der Einnahme eines Medikaments mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt ab, ob es für Schwangere geeignet ist.  Verzichten Sie vollständig auf Alkohol, Zigaretten und Drogen – diese Substanzen haben eine stark schädigende Wirkung auf Ihr Kind. Halten Sie sich möglichst in einer rauchfreien Umgebung auf.


Ansteckende Krankheiten:

Meiden Sie den Kontakt zu Personen (auch Kindern) mit ansteckenden Krankheiten.


Toxoplasmose:

Wichtig ist, eine Erstinfektion in der Schwangerschaft zu verhindern. Zur Sicherheit ist es ratsam, dass Sie konsequent auf den Genuss von rohem oder ungenügend gekochtem bzw. gebratenem Fleisch (inkl. Geflügel) verzichten. Ebenso sollten Hände und Küchengeräte nach der Verarbeitung von rohem Fleisch immer gründlich gewaschen werden.


Katzen und Toxoplasmose:

Wenn Sie eine Katze haben und nicht sicher sind, ob Sie gegen Toxoplasmose immun sind, sollten Sie das Katzenklo während der Schwangerschaft nur mit Handschuhen säubern. Generell sollten Sie als Katzenhalterin in dieser Zeit auf besonders gute Handhygiene achten.


Körperliche Anstrengungen:

Gehen Sie bei  sportlichen Betätigungen nicht an Ihre Leistungsgrenze. Sie sollten sich dabei noch mit normaler Stimme unterhalten könnten.


Stress:

Vermeiden Sie Stress jeder Art; er kann sich physisch und psychisch negativ auf die Schwangerschaft auswirken. Gönnen Sie sich mehr Ruhepausen.


Reisen/Ferien:

Im ersten Drittel der Schwangerschaft sind Flugreisen durchaus möglich, aber sprechen Sie davor mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, auch bei geplanten längeren Autoreisen. Für längere Reisen eignet sich das zweite Schwangerschaftsdrittel am besten.


Arbeitgeber/Arbeitsgesetz:

Informieren Sie Ihren Arbeitgeber, damit Sie sich im Falle von Übelkeit auch mal frei nehmen können, und machen Sie sich mit den einschlägigen Punkten im Arbeitsgesetz vertraut (Art 35ff. ArG: Schutz vor Überbeanspruchung).


Niedriger Blutdruck:

Vermeiden Sie Situationen, die einen niedrigen Blutdruck und damit Kreislaufprobleme bewirken können (z. B. ein schneller Aufstieg oder Aufenthalt auf Höhen über 2500 Meter).


Kleider und Schuhe:

Verzichten Sie auf einengende Kleidung und Schuhe mit hohen Absätzen. Flache Schuhe begünstigen eine gesunde Haltung und reduzieren die Gefahr von Wadenkrämpfen und anderen Schmerzen.


Erste Vorsorgeuntersuchungen:

Diese dienen der Früherkennung von Schwangerschaftsproblemen. Dabei wird zwischen allgemeinen und spezifischen Untersuchungen sowie zwischen invasiven und nicht invasiven Tests unterschieden. Details finden Sie hier.


Körperpflege:

Cremen Sie sich öfters ein; das beugt Schwangerschaftsstreifen vor und hält die Haut elastisch, sodass sie sich nach der Geburt besser zurückbilden kann.


Zahnpflege:

Putzen Sie die Zähne in der Schwangerschaft besonders sorgfältig – Sie sind jetzt anfälliger auf Karies, und eine Zahnfleischentzündung oder schlechte Mundhygiene gelten als Risikofaktoren für Frühgeburten. Verwenden Sie weiche Bürsten und eine fluoridhaltige Zahnpasta. Verzichten Sie während der Schwangerschaft auf Bleaching (Zähnebleichen), aber nehmen Sie eine professionelle Zahnhygienebehandlung in Anspruch.

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