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Verläuft meine Schwangerschaft normal?

Auch im zweiten Drittel der Schwangerschaft treten typische Beschwerden auf, die der werdenden Mutter einiges an Geduld abverlangen, aber auf einen normalen Verlauf hinweisen.

Trockene, gespannte und juckende Haut: Dies hat mit der beginnenden Dehnung der Haut zutun und kann durch regelmässiges Eincremen gemildert werden.


Sodbrennen: Durch die Wirkung des Schwangerschaftshormons Progesteron kommt es zur Entspannung der Muskeln, und durch den Druck auf den Magen lockert sich das Ventil am Mageneingang, sodass Säure eintreten kann. Hier hilft abends ein Glas Milch; bei akuten Schmerzen empfiehlt sich ein Löffel Senf oder Bierhefe, Heilerde und in Wasser aufgelöstes Natron.


Hämorrhoiden und Krampfadern: Dafür verantwortlich sind zum einen wiederum das Schwangerschaftshormon Progesteron, zum andern die Extrakilos und die erhöhte Blutzirkulation. Vermeiden Sie langes Stehen, nehmen Sie Fussbäder, und verwenden Sie Stützstrümpfe.


Wadenkrämpfe: Krämpfe können ein Hinweis auf Mineralstoffmangel sein. Zur Vorbeugung eignen sich Magnesiumpräparate. Wenn es Sie im Schlaf erwischt: Bein massieren, aufstehen und ein wenig umhergehen.


Verstopfung:  Durch das Schwangerschaftshormon Progesteron entspannen sich die Muskeln im Verdauungstrakt, wodurch die Darmbewegung langsamer wird. Trinken Sie viel, und treiben Sie Sport im Mass (z. B. Yoga und Schwimmen). Auch ballaststoffreiche Nahrung wie Müsli oder Vollkornbrot wirken der Verstopfung entgegen.


Kurzatmigkeit: Sie entsteht durch den höheren Stand der Gebärmutter und die Lage des Kindes. Nehmen Sie alles ein wenig gemütlicher, bewegen Sie sich langsamer!

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