Wie tun wir uns künftig Gutes?

Ob Essen, Fitness oder Psyche: Der Trend zur personalisierten Gesundheit intensiviert sich. Wie ernähren wir uns in Zukunft und halten uns fit? Warum wird sich die Bedeutung von Psyche und Schlaf für unsere Gesundheit massiv erhöhen? Der erste Sanitas Health Forecast liefert Antworten – von Darmschmeichlern über Virtual Reality bis zu Angsthemmern.

Text: Branders, Illustration: Andreas Samuelsson

Wie beeinflusst Nahrung unsere Gesundheit? Warum werden wir künftig noch gezielter darauf achten, was uns guttut? Der erste Health Forecast der Schweiz wirft einen Blick auf das Essen der Zukunft. Denn wie wir essen, wird eine immer wichtigere Rolle spielen. Dabei geht es nicht mehr primär ums Abnehmen, sondern um die persönlich optimierte Gesundheit: So verraten zum Beispiel unkomplizierte Blutanalysen, was unserem Körper besonders guttut.

Der Laufschuh als Personal Trainer

Gleichzeitig berechnet künstliche Intelligenzen laufend unsere aktuellen Gesundheitswerte, insbesondere beim Sport. Fitness 4.0 ist, wenn der Hightech-Schuh uns mitteilt, wie man den Laufstil anpassen oder wann man eine Pause einlegen soll. Und dank Virtual Reality verlagert sich das Work-out ins eigene Wohnzimmer. Die Auswüchse dieser Entwicklung skizzieren wir im Sanitas Health Forecast am Beispiel der amerikanischen Basketball-Liga NBA.

* Live-Auswertung

«40 % der Befragten in der Westschweiz sind Virtual-Reality-Fitness-Games gegenüber aufgeschlossen oder spielen sie selbst. In der Deutschschweiz sind es nur
22,4 %.»

«Künftig fragen wir uns: Wie organisiere ich meinen Tag, damit ich meine Zeit optimal zum Schlafen nutzen kann», prophezeit Björn Rasch im Interview. Der Professor für Kognitive Biopsychologie an der Universität Fribourg erklärt in Sanitas Health Forecast, warum es plötzlich zum guten Ton gehört, genügend zu schlafen, wie sehr wir unseren Schlaf mit unseren Gedanken positiv beeinflussen können und was mit uns passiert, wenn wir zu wenig schlafen.

«62 % der Schweizer Männer geben an, eher gut bis sehr gut zu schlafen. Bei den Frauen sind es 52,5 %.»

Vielleicht haben Sie beim Thema «Entspannung» schon von CBD gehört, aber kennen Sie auch CBG? Laut Yanik Schlup, Leiter Research im Cannabis-Forschungszentrum der Pure Holding, könnte es in unserer Gesundheitszukunft eine wichtige Rolle spielen. Wie CBD ist der Cannabis-Inhaltsstoff CBG nicht psychoaktiv und hat einen entspannenden Effekt – doch statt schläfrig zu machen, wirkt er energetisierend.