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Springseil – Trainingswunder oder Kinderspielzeug?

Springseil – Trainingswunder oder Kinderspielzeug?

Welches Seil soll man wählen? Worauf muss man beim Springen achten? Duja Flückiger, aktive Ropeskipperin und Ropeskipping-Kampfrichterin beantwortet die wichtigsten Fragen.

Text: Clau Isenring

 

Welches sind die grössten Vorteile des Springseils?

Es braucht keinen Platz und man kann es überall anwenden. Springseile sind zudem sehr günstig und einfach in der Handhabung. Alle können es lernen und man kann sein Tempo individuell bestimmen. Da der ganze Körper gefordert ist, verbraucht man in der gleichen Zeit viel mehr Kalorien als in anderen Trainings.

 

Welche Länge sollte ein Springseil haben?

Wenn man mit beiden Füssen auf dem Seil steht und es an der Seite des Körpers hochzieht, sollte es höchstens bis unter die Achseln reichen. Ideal ist es, wenn die Griffe des Seils zwischen Becken und Achseln liegen.

 

Welches Springseilen eignet sich für wen?

Plastikseile sind günstig und eignen sich für jede Art von Springen. Gross im Trend sind zurzeit Stahlseile mit Kugellagern im Griff. Sie eignen sich gut für sehr schnelles Springen oder mehrere Umschläge pro Sprung. Die so genannten «beaded ropes», bei denen das Seil aus einzelnen Plastikgliedern besteht, haben eine sehr gute Schwungstabilität. Damit sind sie für Kinder und Anfänger sehr gut geeignet, aber auch wer Tricks üben will, ist mit diesen Seilen gut bedient. Boxer oder Bodybuilder verwenden dagegen meist schwere Leder- oder Tauseile.

 

Was sollte man sonst noch beachten?

Ideal ist ein gedämpfter Hallenboden oder auch eine Yogamatte. Wer mit Schuhen springt, sollte keine speziell gedämpften Schuhe wählen, da dadurch das Bodengefühl verloren geht.

 

Was ist der Unterschied zwischen Springseilen und Ropeskipping?

Ropeskipping ist nicht Fitnesshüpfen, sondern athletisches Springen in verschiedenen Disziplinen.



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