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Alles im Gleichgewicht – Einsteigertipps für Stand-up-Paddling

Alles im Gleichgewicht – Einsteigertipps für Stand-up-Paddling

SUP-Instruktor Marc Maurer erklärt, wie das Stand-up-Paddeln (SUP) auch für Anfänger zum gelungenen Sommervergnügen wird.

Text: Clau Isenring

 

Können SUP-Einsteiger spontan loslegen oder empfiehlt sich ein Kurs?

Ein Einsteigerkurs ist sinnvoll, denn die grundlegenden Techniken sollte man beherrschen. Wer die richtige Paddeltechnik im Griff hat, hat mehr Spass und kommt besser vorwärts. Wichtig sind auch die Vortritts- und Sicherheitsregeln sowie das Verhalten bei plötzlich aufkommendem Wind oder wenn man in «Seenot» gerät.

Wo lässt es sich in der Schweiz besonders gut paddeln?

Heute kann man überall in der Schweiz SUPen und es gibt praktisch an jedem grösseren See mindestens eine SUP-Mietstation.

Ab welchem Alter ist SUPen geeignet?

Je nach Kraft und Grösse können Kinder zwischen neun und zehn mit dem Paddeln anfangen. Gegen oben gibt es keine Altersbegrenzung. Speziell für ältere Leute bieten wir in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten gezielte Balancetrainings auf dem SUP-Brett.

Wie findet man das richtige Brett?

Es gibt luftgefüllte Bretter, Hartschalenbretter, Racebretter, Bretter mit Ruderaufsätzen. Jedes Board verhält sich etwas anders im Wasser. Auch bei den Paddeln sind die Unterschiede gross: Es gibt schwere und leichte Paddel, solche aus Karbon, Aluminium oder Holz, eher flexible oder sehr steife, einteilige und mehrteilige – jedes hat seine Vor- und Nachteile, deshalb sollte man vor dem Kauf immer testen.

Was kostet ein gutes SUP-Board?

Gute luftgefüllte Bretter bekommt man ab etwa 1000 Franken. Der Vorteil: Sie lassen sich einfach in einem Rucksack verstauen. Der Trend geht heute aber klar Richtung Hartschalenbretter, denn auf den luftgefüllten Brettern gibt es unangenehme Vibrationen, wenn das Wasser nicht ruhig ist. Gute Hartschalenbretter kosten zwischen 1500 und 2000 Franken. Dazu kommen die Kosten für das Paddel, die etwa bei 200 bis 300 Franken liegen.

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