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Wissen Sie’s?

Bei Sport und Ernährung gibt es eine Menge Mythen, Behauptungen und Gerüchte. Manche davon sind richtig, andere nicht. Wir wollen wissen, was Sie denken, und mit Mythen aufräumen. Machen Sie mit bei unserer Umfrage und finden Sie die richtige Antwort!

Dehnübungen schützen nicht vor Muskelkater und sie können sogar kontraproduktiv sein. Lange Zeit hiess es, dass das Dehnen nach dem Sport helfe, den lästigen Muskelkater zu verhindern. Doch spätestens seit man an der Universität von Sydney 2007 zehn Studien zum «Stretching» analysiert hat, ist klar: Dehnübungen haben keinerlei Auswirkungen auf einen Muskelkater – egal, ob man vor oder nach dem Sport dehnt.
Nach besonders intensiven sportlichen Belastungen ist das sofortige Dehnen sogar eher kontraproduktiv. Insbesondere statische Dehnübungen – also langes Halten der Dehnung – verringern die Durchblutung der Muskulatur, was das Risiko für Muskelkater und Muskelverletzungen erhöht. Die Dehnübungen sind für die Muskeln keine Entspannung oder Regeneration, sondern eine weitere Trainingseinheit. Wer also bereits intensiv trainiert hat, sollte auf Dehnübungen unmittelbar nach dem Training verzichten und frühestens 45 Minuten nach dem Sport damit beginnen.
Unbestritten ist aber: Dehnen macht beweglicher. Deshalb gehört es beispielsweise für Kampfsportler, Turner oder auch Golfer zum Aufwärmprogramm. Ebenso kann es bei verspannten und verkürzten Muskeln – ein häufiges Problem in unserer heutigen «Sitzgesellschaft» – Entspannung bringen.

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