Tipps für die Herzgesundheit | Sanitas Krankenversicherung
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Tipps für Ihr Herz

Sich gesund ernähren, weniger rauchen oder einfach mal ausspannen: Hier finden Sie ausgewählte Tipps für die Herzgesundheit.

Text: Ruth Jahn

 

Rauchstopp: das Positive im Blick

Genug von schlecht gelüfteten Räumen, Passivrauchen oder der eigenen Tabaksucht? Entdecken Sie frische, rauchfreie Luft als Qualität! Geniessen Sie es, tief durchzuatmen. Beim Waldspaziergang, im gelüfteten Schlafzimmer, im Dampfbad, bei der Arbeit – überall. Und falls Sie (noch) dem Glimmstängel frönen: Anstatt sich Nikotin als etwas Liebgewonnenes zu verbieten, warum nicht die Vorfreude geniessen, dass Sie sich nach abgelegter Sucht bald besser und voller Kraft fühlen werden?


Reduziertes Körpergewicht: Weniger ist mehr

Abnehmen ist Medizin fürs Herz. Mit einer Umstellung auf eine gesunde Ernährung purzeln bei Ihnen vermutlich ein paar Kilo wie von selbst. Zum Beispiel bei einer mediterranen oder asiatischen Kost mit wenig Fleisch, tierischen Fetten und Salz, dafür mit mehr Früchten, Getreide, Gemüse, Fisch und Nüssen. Die schlechte Nachricht: Die meisten Übergewichtigen müssen sich, damit sich ihr Bauchfett ganz verdünnisiert, auch mengenmässig beim Essen zurückhalten.


Stress lass nach: Viele Wege führen zum Ruhepuls

Lassen Sie Ihre Seele mithilfe von Progressiver Muskelentspannung, Autogenem Training, Achtsamkeitstraining oder Meditation baumeln. Oder hören Sie Musik. Johann Sebastian Bach wirkt nachweislich schon nach zehn Sekunden entlastend auf Puls und Blutdruck. Auch bei der eigenen Lieblingsmusik ist die positive Wirkung aufs Herz garantiert. Am besten nehmen Sie diese gleich mit auf Ihre nächste Joggingrunde oder ins nächste Krafttraining. Den grössten Antistress-Effekt aufs Herz haben schöne Klänge nämlich gemäss Studien während einem körperlichen Training.


Und am Arbeitsplatz?

  • Statt Bürokollegen eine E-Mail zu schreiben, gehen Sie besser persönlich vorbei.
  • Verlängern Sie den Weg zum Drucker künstlich oder lagern Sie Akten, die Sie öfters brauchen, nicht in Griffnähe. So bewegen Sie sich mehr.
  • Nutzen Sie eine App oder eine elektronische Memo, die Sie ans regelmässige Aufstehen vom Bürostuhl erinnert.
  • Nehmen Sie die Treppe statt den Lift.
  • Drucken Sie sich Anleitungen zu kurzen Bewegungsübungen aus und nehmen Sie sich regelmässig einige Minuten Zeit für Gymnastik im Sitzen.
  • Halten Sie kleinere Besprechungen an einem Stehtischchen ab.
  • Treffen Sie sich mit Freunden zu einem kleinen Spaziergang über Mittag.
  • Unterziehen Sie Ihr übliches Kantinenmenü einmal einem Gesundheitscheck – und probieren Sie allenfalls Alternativen aus.
  • Telefonieren Sie im Stehen oder im Gehen.
  • Bleiben Sie locker: Je mehr von Ihnen erwartet wird, desto mehr Gelassenheit ist gefragt.
  • Entlasten Sie sich selbst: Weder müssen Sie alle Arbeiten auf einmal noch sie alle zwingend selbst erledigen.
  • Gehen Sie zumindest Teile Ihres Arbeitswegs zu Fuss oder fahren Sie mit dem Velo.
  • Lagern Sie eine Sportkleidung im Büro, damit Sie, wenn Sie die Lust auf Sport überkommt, nach der Arbeit direkt loslegen können.
  • Erholen Sie sich am Feierabend.
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