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Igel – Für Erwachsene

Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie mit Ihren Kinder den Garten igelfreundlich gestalten können und wie Sie am besten mit Igeln umgehen. Ausserdem: Die tollsten Ausflugsideen zum Thema Igel.

Igelfreundlicher Garten

Gestalten Sie Ihren Garten in wenigen Schritten igelfreundlicher. So helfen Sie mit, den Lebensraum des Igels zu erhalten:

  • Ihr Garten sollte möglichst naturnah sein. Das Wichtigste ist eine Hecke aus einheimischen Sträuchern. In dieser Hecke findet der Igel seine bevorzugte Nahrung. Der geschützte Platz im Innern der Hecke ist hervorragend geeignet für das Nest des Igels.
  • Rasenteppiche sind nichts für den Igel. Er liebt Blumenwiesen, wo er seine Nahrung suchen kann (Insekten, Würmer etc.).
  • Der Igel mag Komposthaufen. Hier findet er reichlich Insekten. Der Zutritt zum Komposthaufen sollte dem Igel aber nicht durch ein engmaschiges Drahtsilo erschwert werden. Ein Kompostwalm oder ein Bretterverschlag mit Durchschlupf ist besser.
  • Geschnittene Äste, welche nicht als Feuerholz genutzt werden, können zu einem Asthaufen gestapelt werden. Einerseits bietet er dem Igel Schutz, andererseits findet der Igel im moderndem Holz Insekten und Würmer.
  • Kleine Gartenteiche können Igel in heissen Sommer vor dem Verdursten retten.

Wenn Sie einen verletzten Igel gefunden haben, kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Tierarzt oder die nächstgelegene Igelstation.

Nützliche Links:

www.igelzentrum.ch

www.pro-igel.ch

Finden Sie einen Igel im Winter, welcher nicht im Winterschlaf ist und sich einkugelt, wenn man ihn berührt, sollte man ihn wägen. Wiegt er mehr als 500 Gramm und ist nicht verletzt oder krank, so wird er es bis zum Frühling schaffen. Wiegt er keine 500 Gramm, so müssen Sie sich an ein Tierarzt oder ans Igelzentrum wenden oder Sie lassen den Igel bei sich überwintern. Hier finden Sie Informationen zur Überwinterung in menschlicher Obhut:
http://igelzentrum.ch/pflegebeduerftigergesunderigel/ueberwinterung

Fütterung

Grundsätzlich sollten Sie einen Igel nicht füttern. Der Igel ist ein Wildtier und findet sein Futter selbst.

Es gibt zwei Ausnahmen, wo eine fachkundige, gezielte Fütterung eines Igels in Betracht gezogen werden kann:

  1. Wenn der Igel zu früh (Ende Februar) aus dem Winterschlaf erwacht. Dann ist der Boden noch gefroren und der Igel findet keine Nahrung.
  2. Wenn der Igel im Spätherbst weniger als 500 Gramm wiegt. Das ist das Mindestgewicht, um den Winter zu überleben.

Die Welt des Igels

Weitere Informationen rund um den Igel finden Sie hier:                           

www.igelzentrum.ch

www.pro-igel.ch

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