Challenge-Preis – Archiv | Sanitas Krankenversicherung
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Ausgezeichnete Projekte

Diese innovativen Ideen und Projekte haben sich bei früheren Wettbewerben durchgesetzt. Lassen Sie sich inspirieren.

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Challenge-Preis
Sieger 2017
Sanitas Challenge Preis 2016
Challenge-Preis
Sieger 2016

Thurgauer Unihockey Verband

Der Thurgauer Unihockey Verband gewinnt mit seinem Projekt «Kids». Ziel des Projekts ist, dass möglichst viele Kinder aus dem Thurgau zusätzlich zum obligatorischen Schulsport mindestens einmal wöchentlich
Sport treiben. Die Angebote richten sich an fünf bis zehnjährige Knaben und Mädchen, die Freude an der Bewegung haben und noch in keinem (Unihockey)verein Mitglied sind. Sie bieten Trainings an verschiedenen Standorten an.

Kathrin Lehmann, ehemaliges Mitglied der Schweizer Fussball- und Eishockeynationalmannschaft,  und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten und begründete die Wahl des Siegers: «Der Thurgauer Unihockey Verband  begeistert Kinder für zusätzliche polysportive Spielangebote und bezieht auch Eltern als Trainer mit ein. Das vereinsübergreifende und nachhaltige Engagement mit Herz hat uns überzeugt!»

Gregor Wegmüller, Vizepräsident des Thurgauer Unihockey Verbands freute sich über die unerwartete Anerkennung für ihren grossen Elan: «Mit dem Preis wollen wir künftig noch mehr Kinder bewegen und Trainings an zusätzlichen Standorten anbieten.»

HC Ehrendingen

Der HC Ehrendingen begeistert mit seinem Modell «Handball macht Schule» das Einzugsgebiet im Wehn- und Surbtal nachhaltig für den Handballsport. Das Projekt besteht aus: Handball-Lektionen in Schulen, freiwilligem Schulsport-Angebot und der Teilnahme an Handball-Schulturnieren. Der Verein besucht über 30 Schulklassen und bringt ihnen den Handball-Sport näher.

Tanja Frieden, Olympiasiegerin Snowboardcross und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten: «Es war ein Kopf-an-Kopfrennen um den ersten Rang, letztlich haben die Anzahl Publikumsstimmen aus dem Voting zum Sieg von HC Ehrendingen geführt. Die nachhaltige und klare Struktur des Projektes «Handball macht Schule» und die überregionale Ausstrahlung haben uns überzeugt.  Dank der Zusammenarbeit zwischen dem HC Ehrendingen und den Schulen werden Handballtrainings als Schulsport über den Mittag angeboten und dadurch rund 700 Kinder regelmässig bewegt. Die Freude am Handballsport wird vom Verein auf vorbildliche Art weitergegeben.»

Der Vereinspräsident vom HC Ehrendingen, Peter Steimer, war sichtlich gerührt und strahlte vor Glück. Er wusste bereits, wie der Förderpreis von 20‘000 Franken eingesetzt werden soll: «Als Erstes werden wir für unsere Nachbargemeinde ein Handballtor kaufen, damit die jungen Handballer richtige Tore schiessen können. Als grösseres Projekt planen wir mit dem Preisgeld ein Gratis-Trainingslager und wollen damit den Sieg mit der Region teilen.»

Au coeur des Monts, la passion du ski de fond

Der Verein «Au coeur des Monts, la passion du ski de fond» möchte den Langlaufsport – bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei deren Eltern– bekannt und beliebt machen. Im dazu gehörenden Fun Park können Schulen und interessierte Vereine aus der Region Langlaufausrüstungen ausleihen, um selber Langlauftrainings durchzuführen.

Hansjörg Wirz, Präsident des europäischen Leichtathletik-Verbandes und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury den siegreichen Verein: «Heute ist die soziale Verantwortung des Sports gegenüber der Gesellschaft sehr wichtig. «Au coeur des Monts, la passiondu ski de fond» trägt dem vorbildlich Rechnung, indem sie versuchen, Schulen, Vereinen, Firmen und Privatpersonen die Freude am Langlaufsport und an der Bewegung zu vermitteln.»

Die beiden Gründungsmitglieder von «Au coeur des Monts, la passion du ski de fond», Erica Savary und Fabienne Morard, strahlten vor Glück und wussten auch schon, wie sie den Förderpreis von 20‘000 Franken einsetzen werden: «Wir werden damit neue Langlaufausrüstungen für unseren Verein kaufen. Und wenn das Geld reicht, gibt es auch noch einen beheizbaren Anhänger. Mit dem können wir unser Langlaufmaterial in der ganzen Region verteilen und auch in höher gelegene Gebiete transportieren, wenn es bei uns zu wenig Schnee hat.»

Unterämtler J+S Kids

Beim Verein «Unterämtler J+S-Kids» in Wettswil haben Mädchen und Knaben im Alter zwischen 5 und 10 Jahren die Gelegenheit, sich unter kundiger Leitung mit Spass und Freude zu bewegen, zusammen zu spielen, verschiedene Sportarten kennenzulernen und den Umgang mit unterschiedlichen Sportgeräten zu erfahren. Dadurch sollen Kinder ihre persönlichen sportlichen Vorlieben entdecken und motiviert werden, eine ihnen zusagende Sportart weiter zu betreiben. Möglich machen dieses Projekt zehn Sportvereine mit unterschiedlichsten und sich konkurrierenden sportlichen Ausrichtungen. Dieses Zusammenspannen stellt ein Novum dar, das in Zukunft für andere Gemeinden und Regionen wegweisend sein dürfte.

Adrian Gallmann und Martin Hofer als Vertreter des Unterämtler J+S-Kids‘ nahmen den nationalen Förderpreis überglücklich entgegen und wussten auch bereits, für was sie das Preisgeld von 10‘000 Franken einsetzen werden: «Wir möchten schon bald eine Tumblingbahn bauen, mit der man verschieden schwere Sprünge üben kann. Diese Bahn bereitet den Kindern nicht nur viel Spass und fördert ihren Bewegungsdrang. Sondern sie ermöglicht auch ein koordinatives Training mit Purzelbäumen, Hechtrollen und vielem mehr. Davon können alle 10 Vereine profitieren.»

Rapperswil-Jona Lakers

Grosses Engagement für kleine Hockeyfans: Der Lakers-Nachwuchs setzt sich mit drei Partnerclubs und Hockeyschulen in Rapperswil, Wetzikon, Glarus und Einsiedeln konsequent und mit viel Leidenschaft dafür ein, Eishockey bei den Kids in der ganzen Region als attraktive Sportart bekannt zu machen. Mit grossem Erfolg: Heute flitzen 200 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren einmal wöchentlich übers Eis und lassen sich für Sport und Bewegung begeistern! Und wer beim «Schnuppern» vom Hockeyvirus gepackt wird, ist bei den Lakers und ihren drei Partnerclubs herzlich wilkommen.

Phillip Bräker, Profitrainer beim Lakers Nachwuchs, nahm den nationalen Förderungspreis überglücklich entgegen und sagte: «Der Challenge-Preis bedeutet uns sehr viel. Dieser zeichnet unsere nun 4-jährige Nachwuchsarbeit aus, bei der wir auch nicht immer einfache Zeiten erlebten.»

Rugby Club Bern

Faszination Rugby erleben: Mit dem Projekt «Rugby@School» bietet der Rugby Club Bern allen Oberstufenklassen der Stadt Bern einen Einblick in den weltweit beliebten Teamsport. Rugby fördert nicht nur Disziplin, Schnelligkeit und Mut, sondern leistet als harter, aber fairer Sport mit klaren Regeln auch einen positiven Beitrag zur Gewaltprävention. Alle teilnehmenden Klassen werden von Experten des Rugby Club Bern begleitet und treffen sich zu einem grossen Rugby-Turnier im Stade de Suisse.

Réto Gasser, der Projektleiter von «Rugby@School», erhielt am 28. Oktober 2010 den Förderpreis für den Rugby Club Bern. «Es ist uns gelungen, Rugby als Randsportart vielen Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Der Preis motiviert uns, die intensive Sportarbeit mit den Jungen weiterzuführen.»

Freestyle Park Zürich

Der Verein Freestyle Park Zürich wurde im Jahr 2000 gegründet, um den veränderten Sportgewohnheiten und -bedürfnissen sowie dem Lifestyle einer neuen Generation gerecht zu werden. Mit seinen Aktivitäten möchte der Verein bei Kindern und Jugendlichen die Freude an der Bewegung, am Sport und am Wettkampf lustvoll und ohne Leistungsdruck fördern. Gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Zürich organisiert der Verein unter anderem Semesterkurse in den diversen Freestyle-Disziplinen. Damit die Kids ihren Sport ganzjährig und unter optimalen Bedingungen ausüben können, hat der Verein im letzten Jahr die erste Freestyle-Halle in der Stadt Zürich eröffnet. Zudem finden Junioren-Wettkämpfe statt in den Disziplinen Skateboarden, BMX und Breakdancing für Kids zwischen 10 und 16 Jahren. Beurteilt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei von Freestyle-Profis, die in der Mittagspause zudem eine Kostprobe ihres Könnens geben.

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