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Umfragen zu Digitalisierung

Digitale Lebensvermessung und Solidarität: Die Forschungsstelle Sotomo befragte im Auftrag der Stiftung Sanitas Krankenversicherung Menschen aus der Schweiz zum Leben mit der Digitalisierung.

Die grosse Online-Umfrage fand 2018 erstmals statt und beleuchtet Fragen zur eigenen Lebensvermessung mit dem Smartphone, der Bereitschaft, Daten zu teilen, Gedanken zu Datenspuren und zum Datenschutz und zu Erwartungen an das gesellschaftliche Leben in einer digitalen Zukunft.

Wie erfassen Schweizer digitale Lebensdaten und was denken sie dazu?

Gemäss der Umfrage «Digitale Lebensvermessung und Solidarität» gehören Schweizer zu aktiven Erfassern von digitalen Leben- und Verhaltensdaten. Während viele Personen im privaten Nutzerverhalten sehr offen sind, haben sie ein eher negatives Bild gegenüber einer Gesellschaft, die durch eine zunehmende digitale Vermessung geprägt ist.

In der Umfrage der Forschungsstelle Sotomo wurden Vertreter aus der Schweizer Bevölkerung dazu befragt, welche persönlichen Daten sie digital erfassen, welche sie mit Dritten teilen und welche Einstellung sie gegenüber einer Zukunft der totalen Datenerfassung haben. Das sind wichtige Folgerungen der Studie:

  • In der Schweizer Wohnbevölkerung ist Lebensvermessung verbreitet
  • Menschen wägen Chancen und Risiken ab: Bedenken zu Privatsphäre stehen im Alltag oft im Hintergrund
  • Datensammeln durch Dritte wird skeptisch beurteilt, besonders wenn es sich dabei um Hacker/Kriminelle, um wirtschaftliche Unternehmen oder das Arbeitsumfeld handelt
  • Verbreitete Befürchtungen gegenüber einer digitalisierten Gesellschaft: Solidarität wie auch Eigenverantwortung sind herausgefordert
  • Es stellt sich die Frage nach der digitalen Verantwortung

Zu den Umfrageresultaten:

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Medieninformation
Digitale Lebensvermessung – Gefahr für Solidarität und Eigenverantwortung?
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Warum diese Umfrage?
Die Stiftung Sanitas Krankenversicherung will die Diskussion zu Solidaritätsfragen fördern.
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