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Stress und Entspannung

Was bei Stress im Körper passiert

«Klar treffen wir uns heute – ich habe Zeit.» Dieser Satz hat Seltenheitswert. Denn die meisten Menschen sind im Alltag stark eingespannt. Laut Job-Stress-Index 2018 hat rund jede vierte erwerbstätige Person in der Schweiz Stress. Aber was ist Stress eigentlich?

Text: Julie Freudiger, Infografik: Franziska Neugebauer

Stress gehört heute beinahe zum Normalzustand – und mit ihm eine Reihe komplexer Reaktionen im Körper. Dabei macht es keinen Unterschied, ob ein voller Terminkalender stresst oder ob wir uns in Lebensgefahr befinden.

Die Sinnesorgane nehmen Stressoren wahr und leiten diese Information ans Gehirn weiter. Dieses stuft die Situation als gefährlich oder harmlos ein. Bei Gefahr löst der Mandelkern die Kettenreaktion aus.

Stress ist aus evolutionsgeschichtlicher Sicht zentral fürs Überleben. Standen die Menschen in der Steinzeit etwa einem Säbelzahntiger gegenüber, versetzten die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin den Körper in Alarmbereitschaft. Kampf oder Flucht – «fight or flight»: Für beide Optionen musste der Körper in Sekundenschnelle Energie bereitstellen und seine Kraft bündeln.

Die Stresshormone Noradrenalin und Adrenalin versetzen den Körper in Alarmbereitschaft. Durch verschiedene Massnahmen stellt der Körper Energie bereit, aktiviert Kraft und fährt jetzt unwichtige Funktionen herunter.

Die körperlichen Reaktionen sind bis heute dieselben geblieben. Eine kurzzeitig erhöhte Energie- und Leistungsfähigkeit kann auch bei Termindruck und Alltagshektik durchaus sinnvoll sein. Das Problem der heutigen Zeit: Die Natur hat vier Phasen der Stressreaktion vorgesehen. Erstens: die Alarmphase. Das Gehirn hat die über die Sinnesorgane aufgenommenen Reize eingeordnet und als gefährlich eingestuft. Zweitens: die Stressphase. Die Stresshormone aktivieren den Organismus. Drittens: die Handlungsphase. Die Person kämpft oder flieht. Viertens: die Entspannungsphase. Der Körper kann sich erholen und regenerieren. Doch die beiden letzten Phasen werden heutzutage meistens übersprungen. Zu den Handlungsmöglichkeiten «fight» oder «flight» kommt eine weitere Option dazu: «freeze» – in der Situation verharren. Dadurch kann der Körper den Stress nicht abbauen und der Organismus bleibt in einem Zustand erhöhter Aktivierung. Auf Dauer ist das gesundheitsschädlich.

Symptome – wann Stress gefährlich ist

Durch Stress verursachte körperliche und psychische Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden und hängen von diversen Faktoren ab. Mögliche Langzeitfolgen von Dauerstress können sein:

  • hoher Blutdruck, Gefässverengung
  • Tinnitus, Gehörsturz, erhöhter Augendruck
  • Gewichtszunahme
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • geschwächtes Immunsystem
  • Störungen der Verdauung, Sodbrennen
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen
  • Libidoverlust, Zyklusstörungen, Impotenz
  • Vergesslichkeit, Unruhe, Tunnelblick, Gedächtnisstörungen
  • Störung der psychischen Gesundheit, depressive Störungen, Burnout

Kein Stress ist auch nicht gesund

Stress ist aber nicht per se negativ. Der «gute» Stress, sogenannter Eustress, aktiviert kurzzeitig die gleichen Stressreaktionen, löst aber positive Gefühle aus. Eustress, beispielsweise durch Sport oder Verliebtheit hervorgerufen, vitalisiert, motiviert und steigert die Leistung. Die Glücksmomente machen zufriedener und fokussierter. Stress macht das Leben also auch spannend. Und ganz ohne Stress, dafür mit chronischer Unterforderung und konstanter Langeweile, kann ein Bore-out entstehen – mit ähnlichen Symptomen wie ein Burn-out: Depressionen, Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Schlaflosigkeit oder Magenprobleme. Fazit: Eine Portion Stress ist gesund – sofern nach der begrenzten Stress- eine Erholungsphase folgt.