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Monat: Geburtstasche 7.–9. Monat: Kindergerechtes Wohnen 7.–9. Monat: Verlauf 7.–9. Monat: Vorbereitung Baby 7.–9. Monat: Vorbereitung Geburt Energieaufnahme Formalitäten Schwangerschaftsübelkeit Familienzimmer Unser Baby Baden Wie sie hören Hausapotheke 1.-3. Monat: Pflege 1.-3. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 1. bis 2. Monat 4.-6. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 3. und 4. Monat 4.-6. Monat: Tipps für den Alltag Stillen Ab wann isst ein Baby Brei & Co. Gewicht Babyphasen Kinderspielzeug Sonne und Babyhaut Zahnen Zahnunfall Babyschlaf Beckenboden Babys Entwicklung: 5. und 6. 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Die Freizeit selbst in die Hand nehmen

Wenn das Leben stillzustehen scheint, obwohl man eigentlich mit Vollgas durchstarten will: Jugendliche leiden besonders stark am Corona-Blues. Mit Tipps des Beratungsdienstes der Pro Juventute lassen sich die (hoffentlich) letzten Meter des Pandemie-Marathons leichter durchstehen.

Text: Katharina Rilling; Foto: Paul Siewert, Unsplash

Langeweile, Einsamkeit, Zukunftsängste und nicht selten auch familiäre Probleme, die sich
zwischen Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen zuspitzen: Die Pandemie ist für
Jugendliche eine grosse Herausforderung.

Das bestätigt auch Lulzana Musliu von der Stiftung Pro Juventute: «Derzeit ist unser Beratungsdienst 147 für Kinder und Jugendliche sehr gefragt. Besonders die schriftlichen Kanäle: Die Anfragen via Chat haben um über 200 Prozent zugenommen! Je länger die Pandemie dauert, desto mehr schlägt sie aufs Gemüt. In der zweiten Welle von Oktober bis Dezember 2020 haben 40 Prozent mehr Beratungen zu psychischer Gesundheit stattgefunden als in der Vorjahresperiode.» Ausserdem seien die Gespräche im Schnitt intensiver und dauerten länger.

«Wir spüren in der Beratung ganz stark, dass sich viele einsam fühlen, ...»

Suizidabsichten nehmen zu

Aber nicht nur Pro Juventute bereiten die Zahlen Sorgen, auch Kinder- und Jugendpsychiatrien schlagen Alarm: «Sie sind stark ausgelastet, und gemäss ihren Angaben nehmen ernstzunehmende Suizidabsichten bei Kindern und Jugendlichen zu», weiss Musliu.  Besonders die Einschränkungen im Sozialleben machten den Jugendlichen schwerz zu schaffen: «Wir spüren in der Beratung ganz stark, dass sich viele einsam fühlen, ihre Freunde vermissen oder Angst haben, keinen Anschluss mehr zu finden.»

Natürlich ist es in grosser psychischer Not mit einfachen Tipps nicht getan. Eine persönliche Beratung ist in diesen Fällen wichtig. Dennoch können die Ratschläge von Pro Juventute Coronamüde vielleicht dazu motivieren, noch einmal umzudenken und die (hoffentlich) letzten Wochen und Monate der Pandemie neu anzupacken:

Unsere fünf Tipps für Jugendliche während der Corona-Krise

 

1. Qualität statt Quantität

«Wir sagen den Jugendlichen, dass sie bei den sozialen Kontakten auf Qualität statt Quantität setzen sollen. Sich mit denjenigen Freundinnen und Freunden zu treffen, die einem besonders guttun, ist jetzt sinnvoll», rät Lulzana Musliu von Pro Juventute. So vereinsame man nicht, halte das Infektionsrisiko aber gering. «Und es ist ja nicht alles verboten», so Musliu. «Man kann sich im Rahmen der Einschränkungen treffen und gute Gespräche haben.» 

2. Einschränkungen als Herausforderungen verstehen

Viele Wünsche können jetzt nicht erfüllt werden. Doch einfach Trübsal blasen, bringt nicht viel – schliesslich lässt sich an der Situation gerade nichts ändern. Warum also nicht «einfach» Einschränkungen als persönliche Herausforderung annehmen und kreativ werden? Zum Beispiel beim Thema Reisen: Auf die nächsten Ferien – und die kommen ganz sicher – kann man sich schon jetzt gut vorbereiten: mit Büchern und Blogs oder Musik vom Wunschreiseland. Wer mag, kann per Social Media Kontakte zu Einheimischen knüpfen und die Basics der fremden Sprache erlernen. Auch Partys und Konzerte sind gerade schlecht möglich. Wer trotzdem tanzen und Spass haben will, sollte sich eine Alternative suchen: mit zwei, drei guten Freunden ins Freie gehen und dort eine Kopfhörerparty machen zum Beispiel – Freundschaft, Musik und Natur mal ganz anders.

3. Achtung vor Online-Sucht

Chatten, Gamen, Fotografieren: Das Handy oder der Computer sind immer dabei? Gerade jetzt ist die Gefahr gross, dass man sich im Internet verliert. Auch Stress mit den Eltern ist vorprogrammiert, wenn man nur noch am Handy hängt. Am besten beobachtet man seinen Internetkonsum ganz ehrlich und stellt einen Zeitplan mit festen Regeln auf, der dann auch Freunden mitgeteilt wird. Mehr Tipps dazu unter: www.ins-netz-gehen.de

4. Die Freizeit in die eigene Hand nehmen

Statt nur am Bildschirm zu sitzen und abzuwarten, dass alles wieder besser wird, kann man sein Leben auch jetzt noch aktiv gestalten. Wann hat man sonst schon die Musse, seine Siebensachen auf den neuesten Stand zu bringen? Also Kleider endlich auszumisten, Fotos zu sortieren und Alben zusammenzustellen, Adressen und Geburtstage upzudaten. Wer jetzt bereits kreative Geschenke für die nächsten Feier- und Geburtstage besorgt, spart später Zeit. Und: Dazulernen ist immer eine hervorragende Idee. Die Familie freut sich sicher über neue Gerichte auf dem Tisch. Wie lange wollte man schon seinen eigenen YouTube-Kanal starten oder was für die Fitness tun? Jetzt wäre die Zeit gekommen, dies einfach anzupacken. Auch das süsse Nichtstun hat seinen Stellenwert: mit Massagen, Filmabenden, ausgiebigen Bädern oder neuen Büchern – Hauptsache bewusst als kleiner Luxus erlebt.

5. Hilfe holen

Hilft alles nichts? Dann sollte man sich beraten lassen: «147 von Pro Juventute steht Jugendlichen 24/7 via Telefon zur Verfügung. Zudem kann man mit unseren Beraterinnen und Beratern chatten, eine E-Mail oder SMS schreiben. Unser Angebot ist vertraulich und die Jugendlichen können sich mit jedem Anliegen melden. Zweimal die Woche kann man sich bei uns im Peer-Chat auch mit Gleichaltrigen austauschen», sagt Lulzana Musliu von Pro Juventute.Viele Informationen zu Themen wie Angst und Einsamkeit oder weitere Anlaufstellen sind auf 147.ch zu finden.