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Sanitas Challenge Award

Ablauf

Die wichtigsten Informationen zum Challenge Award

Wie oft wird der Challenge Award verliehen? Wer kann mitmachen und wie funktioniert die Bewerbung? Nach welchen Kriterien werden die Sieger ausgewählt? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum Sanitas Challenge Award.

Der Challenge Award wird einmal pro Jahr vergeben. Das Challenge-Jahr besteht aus verschiedenen Phasen: Bewerben können sich die Sportvereine und Organisationen jeweils von Anfang November bis Ende Januar. Das Institut für Bewegungs- und Sportwissenschaften der ETH Zürich wählt für jede der acht Regionen der Schweiz die acht besten Bewerbungen aus. Acht regionale Jurys entscheiden sich anschliessend für je einen regionalen Sieger – auch ein zweiter und ein dritter Platz werden pro Region vergeben. Die acht Erstplatzierten stehen Ende Mai/Anfangs Juni fest und werden mit jeweils 5000 Franken ausgezeichnet. Die Zweitplatzierten erhalten 2000, die Drittplatzierten 1000 Franken. Ende September kürt eine nationale Jury aus den acht regionalen Siegern den nationalen Sieger des Challenge Award, der ein zusätzliches Preisgeld von 20'000 Franken bekommt. Das zweitplatzierte Angebot erhält zusätzlich zum regionalen Preisgeld 15'000, das drittplatzierte 10'000 Franken. Zusätzlich wählt unter den acht regionalen Gewinnern auch das Publikum seinen Favoriten; dieser erhält als Preisgeld noch einmal 5000 Franken obendrauf.

Alle Vereine oder Organisationen, die sich für Sportförderung von Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 3 und 25 Jahren engagieren und diese nachhaltig für mehr Bewegung begeistern – mit Projekten, die über den normalen Trainingsbetrieb hinausgehen.

Bewerben können sich Sportvereine und Organisationen ganz einfach per Online-Formular. Die Bewerbungsphase für den Challenge-Preis dauert jeweils von November bis Februar.

Die Gewinner des Challenge Award erhalten je nach Platzierung und Kategorie (regional oder national) einen Geldbetrag. Auch der Gewinner des Publikumsvotings wird ausgezeichnet. Das bedeutet: Wer regionaler sowie nationaler Sieger wird und auch das Publikumsvoting gewinnt, kann insgesamt 30'000 Franken gewinnen.

Regionaler Challenge Award
1. Platz: 5000 Franken
2. Platz: 2000 Franken
3. Platz: 1000 Franken
Nationaler Challenge Award (neu ab 2020)
1. Platz: 20'000 Franken
2. Platz: 15'000 Franken
3. Platz: 10'000 Franken
Sieger Publikumsvoting: 5000 Franken

Beim regionalen und nationalen Challenge Award entscheiden verschiedene Jurys über den jeweiligen Sieger. Beim Publikumsvoting hingegen wählt, wie der Name verrät, das Publikum sein Lieblingsprojekt.

Die wichtigsten Kriterien bei der Vergabe des Challenge Award sind:

Das Besondere
Das Projekt geht weiter als gängige Vereinsziele; es hat einen besonderen Ansatz und motiviert mit zusätzlichen Anreizen zu mehr Bewegung.

Nachhaltigkeit
Kinder und junge Erwachsene werden langfristig zu mehr Bewegung motiviert.

Breitenwirkung
Das Projekt spricht ein breites, junges Zielpublikum an.

Öffentlichkeitswirkung
Das Projekt hat regional einen gewissen Bekanntheitsgrad. Idealerweise wurde bereits in den Medien darüber berichtet.

Einsatz des Preisgeldes
Das Preisgeld wird gezielt dafür eingesetzt, das Projekt weiterzuentwickeln.

Soziale Verantwortung
Idealerweise bringt das Projekt Kinder und junge Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellem und sozialem Hintergrund zusammen.

Alterslimite
Zwischen 6 und 25 Jahren

Grundsätzlich dürfen sich die Vereine und Organisationen jedes Jahr aufs Neue bewerben. Es gilt jedoch: Wenn das gleiche Projekt wie im Vorjahr eingereicht wird, muss klar sein, dass der Bewerber dieses bedeutend weiterentwickelt hat.

In folgenden acht Regionen der Schweiz vergeben wir einen regionalen Challenge Award. Aus den acht regionalen Siegern kürt am Ende des Challenge-Jahres die Jury den nationalen Sieger.

Bern Bern, deutschsprachiges Wallis
Nordwestschweiz Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn
Ostschweiz Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Thurgau
Tessin Tessin
Westschweiz Nord Freiburg, Jura, Neuenburg
Westschweiz Süd Genf, Waadt, französischsprachiges Wallis
Zentralschweiz Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri, Zug
Zürich Schaffhausen, Zürich

Ja, die Angabe eines gezielten, zweckgebundenen Einsatzes des Preisgeldes erhöht die Chancen.

Da es jedes Jahr zahlreiche Bewerbungen gibt, werden die einzelnen Absagen nicht begründet.

Jährlich werden zwischen 100 und 250 Dossiers eingereicht. Daraus gibt es in den acht Regionen jeweils einen ersten, einen zweiten und einen dritten Rang. Die acht regionalen Sieger nehmen automatisch am nationalen Challenge Award teil.