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Diese innovativen Ideen und Projekte haben sich bei früheren Wettbewerben durchgesetzt. Lassen Sie sich inspirieren.

Sportegration

Der nationale Sieger des Sanitas Challenge-Preises 2019 steht fest. Der Verein Sportegration aus der Region Zürich gewinnt den Förderbeitrag von 20'000 Franken für sein Engagement im Kinder- und Jugendbreitensport. Damit haben sich die Zürcher gegenüber mehr als 200 Projekten behauptet. Platz zwei und drei gehen an die Projekte Kids-Fit St. Gallen aus der Region Ostschweiz und die Unihockey-Schulen Luzern.

Der Verein Sportegration wurde im August 2016 im Zuge der grossen Flüchtlingswellen 2015 und 2016 gegründet. Das polysportive Angebot richtet sich insbesondere an geflüchtete Menschen, willkommen ist aber jeder, der teilnehmen will. Hintergrund war der Wunsch einer sportbegeisterten Person, Geflüchteten etwas Langeweile zu nehmen und sie mit Einheimischen in Kontakt zu bringen. Bei Sportegration bewegen sich die jungen Menschen, lernen Deutsch, gehen gemeinsam Probleme an und knüpfen Kontakte.

Daniela Milanese, SRF-Sport-Moderatorin und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, strich besonders die gelebte Integration bei Sportegration hervor: «Bei Sportegration gibt es unzählige kostenlose Sportkurse, bei denen Personen mit Migrationshintergrund Schweizerinnen und Schweizer treffen und Deutsch lernen können. Das hilft ihnen, sich heimisch zu fühlen. Das Projekt ist ungemein vielseitig, das hat uns überzeugt.» Auch das hohe Freiwilligenengagement und der integrative Ansatz haben die Jury begeistert. Daniela Milanese lobte im Namen der Jury den Einsatz aller Finalisten. «Es waren sehr viele tolle Projekte dabei. Schliesslich war es aber eine klare Angelegenheit.»

«Wir hätten nie damit gerechnet, sind aber jetzt umso glücklicher darüber», freute sich Annina Largo, die Vereinspräsidentin von Sportegration. «Wie wir das Geld ganz genau einsetzen werden, wissen wir noch nicht. Wir haben aber unzählige Pläne und Ideen und es gibt so viele Projekte, die wir ausbauen können! Was schon feststeht: Wir werden unsere Laufgruppe an den Silvesterlauf in Zürich schicken und dafür mit Schuhen und Shirts ausrüsten. Vielleicht können wir auch Shirts für unsere Ballsport-Mannschaften und die Trainer drucken. Wir freuen uns auf jeden Fall riesig – vielen herzlichen Dank!»

Parkour Luzern

Der nationale Sieger des Sanitas Challenge-Preises 2018 steht fest. «Parkour Luzern» gewinnt den Förderbeitrag von 20'000 Franken für sein Engagement im Kinder- und Jugendbreitensport. Damit haben sich die Innerschweizer gegen mehr als 140 Projekte durchgesetzt. Platz zwei und drei gehen an die Vereine «Turnfabrik» aus Frauenfeld und «Das andere Lager» aus Solothurn.

«Parkour Luzern» setzt sich zum Ziel, Parkour und damit verwandte Sportarten wie beispielsweise Freerunning weiter zu etablieren. Seit 2014 betreiben sie den Grandstand Parkour Park, die erste Parkour-Sportanlage der Schweiz. Dieses Projekt wurde nach zweijähriger Planungsphase unter Anleitung eines professionellen Zimmermannes mit viel freiwilliger Arbeit von rund 30 Parkour Luzern Mitgliedern umgesetzt. Nun soll die Anlage mit einem neuen Bereich und neuen Elementen ausgebaut werden. Ziel ist es, in dem neuen Bereich mit vielen variablen Elementen zu arbeiten, damit Anfänger sowie Fortgeschrittene zum Beispiel die Abstände ihrer Sprünge selbst wählen und so sicher trainieren können.

Kathrin Lehmann, ehemaliges Mitglied der Schweizer Nationalteams im Fussball und im Eishockey und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten und betonte, dass die Entscheidung alles andere als leicht fiel: «Am Parkour-Projekt überzeugte die Jury, dass die Verantwortlichen mit viel Leidenschaft jeden Einzelnen vor Ort fördern und gleichzeitig auch schon nationale Strukturen entwickeln. Die zielstrebige und engagierte Planung seit dem Bau der Anlage 2014 zeigt, dass sich die Leitenden des Potenzials von Parkouren bewusst sind: Parkour steht für alle offen, insbesondere ist es eine gute Alternative für Jugendliche ab 16, die oft kaum noch am Vereinssport teilnehmen. Das Preisgeld soll die Initiatoren motivieren und helfen, ihre Visionen zu verwirklichen.»

«Wir sind völlig überwältigt, dass wir diesen Preis gewinnen durften», freut sich Raphael Bicker vom «Parkour Luzern». «Es ist grossartig und weltverändernd für unseren Verein, dass wir zu einem solchen Betrag kommen. Wir werden das Geld natürlich für den geplanten Ausbau des Parkour Parks einsetzen und möglichst viel bewegliche Elemente einbauen. Damit haben wir zudem die Möglichkeit, Elemente zu Workshops oder Shows mitnehmen zu können.»

Polisportiva Bleniese

Polisportiva Bleniese hat dank vieler freiwilliger Mitglieder und der Gemeinde 2016 eine moderne Anlage mit zwei Beachfeldern und einer Skateboardrampe errichtet. Dieses neue Sportangebot ergänzt die bereits im Tal bestehenden Sportmöglichkeiten und erlaubt, eine neue Bildungsaktivität für schulpflichtige Kinder zu starten. Dies in enger Zusammenarbeit mit anderen Volleyballvereinen der drei Täler.

Tanja Frieden, ehemalige Snowboarderin, Olympiasiegerin und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten und begründete die Wahl mit: „Polisportiva Bleniese überzeugte durch den polysportiven Ansatz, der alle Altersklassen anspricht, den hohen Freiwilligeneinsatz und die angestrebte Zusammenarbeit mit andere Vereinen sowie die Organisation von sportlichen und sozialen Events.“

Loris und Stefano Beretta von der Polisportiva Bleniese waren überwältigt und freuten sich über den unerwarteten 1. Platz: „Wir haben zitternde Knie! Unser Sieg kam völlig unerwartet, aber wir sind sehr zufrieden mit dem hervorragenden Ergebnis und der Anerkennung, die wir erhalten haben. Diese Auszeichnung wird uns bei der Verfolgung unserer Ziele und bei der Weiterführung dieses schönen Projektes eine grosse Hilfe sein."

IG Sportkids Trin

Die IG Sportkids Trin überzeugte die Jury mit ihrem polysportiven und vereinsübergreifenden Angebot. Ziel ist, dass jungen Kindern ein einfacher Zugang zu verschiedenen Sportarten geboten wird, ohne Vereinszugehörigkeit und das ganze Jahr über. Die unterschiedlichen Kursvarianten richten sich an fünf- bis zehnjährige Kinder und beinhalten Bewegungstrainings mit Elementen wie Fangen, Werfen oder Tanzen, Outdoor- und Hallentraining mit Schwimmen, Judo oder Fussball sowie die Möglichkeit, im Winter zwischen Ski, Snowboard und Langlauf auszuwählen.

Daniela Milanese, SRF-Sportmoderatorin und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten und begründete die Wahl der Siegerin: «Die IG Sportkids Trin ermöglicht Kindern, verschiedene Sportarten auf unkomplizierte Art und Weise kennenzulernen und sich so ihren favorisierten Sport auszusuchen.»

Petra Casty und Martina Frischknecht, Mitgründerinnen der IG Sportkids Trin, waren überwältigt und freuten sich über die Anerkennung für ihren grossen Einsatz: «Mit dem Preis wollen wir einen Geschicklichkeitsparcours errichten, damit gleichzeitig verschiedene Altersgruppen von Kindern angesprochen und spielerisch koordinative Grundfähigkeiten gefördert werden.»

Thurgauer Unihockey Verband

Der Thurgauer Unihockey Verband gewinnt mit seinem Projekt «Kids». Ziel des Projekts ist, dass möglichst viele Kinder aus dem Thurgau zusätzlich zum obligatorischen Schulsport mindestens einmal wöchentlich
Sport treiben. Die Angebote richten sich an fünf bis zehnjährige Knaben und Mädchen, die Freude an der Bewegung haben und noch in keinem (Unihockey)verein Mitglied sind. Sie bieten Trainings an verschiedenen Standorten an.

Kathrin Lehmann, ehemaliges Mitglied der Schweizer Fussball- und Eishockeynationalmannschaft,  und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten und begründete die Wahl des Siegers: «Der Thurgauer Unihockey Verband  begeistert Kinder für zusätzliche polysportive Spielangebote und bezieht auch Eltern als Trainer mit ein. Das vereinsübergreifende und nachhaltige Engagement mit Herz hat uns überzeugt!»

Gregor Wegmüller, Vizepräsident des Thurgauer Unihockey Verbands freute sich über die unerwartete Anerkennung für ihren grossen Elan: «Mit dem Preis wollen wir künftig noch mehr Kinder bewegen und Trainings an zusätzlichen Standorten anbieten.»

HC Ehrendingen

Der HC Ehrendingen begeistert mit seinem Modell «Handball macht Schule» das Einzugsgebiet im Wehn- und Surbtal nachhaltig für den Handballsport. Das Projekt besteht aus: Handball-Lektionen in Schulen, freiwilligem Schulsport-Angebot und der Teilnahme an Handball-Schulturnieren. Der Verein besucht über 30 Schulklassen und bringt ihnen den Handball-Sport näher.

Tanja Frieden, Olympiasiegerin Snowboardcross und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury das Engagement aller Finalisten: «Es war ein Kopf-an-Kopfrennen um den ersten Rang, letztlich haben die Anzahl Publikumsstimmen aus dem Voting zum Sieg von HC Ehrendingen geführt. Die nachhaltige und klare Struktur des Projektes «Handball macht Schule» und die überregionale Ausstrahlung haben uns überzeugt.  Dank der Zusammenarbeit zwischen dem HC Ehrendingen und den Schulen werden Handballtrainings als Schulsport über den Mittag angeboten und dadurch rund 700 Kinder regelmässig bewegt. Die Freude am Handballsport wird vom Verein auf vorbildliche Art weitergegeben.»

Der Vereinspräsident vom HC Ehrendingen, Peter Steimer, war sichtlich gerührt und strahlte vor Glück. Er wusste bereits, wie der Förderpreis von 20‘000 Franken eingesetzt werden soll: «Als Erstes werden wir für unsere Nachbargemeinde ein Handballtor kaufen, damit die jungen Handballer richtige Tore schiessen können. Als grösseres Projekt planen wir mit dem Preisgeld ein Gratis-Trainingslager und wollen damit den Sieg mit der Region teilen.»

Au coeur des Monts, la passion du ski de fond

Der Verein «Au coeur des Monts, la passion du ski de fond» möchte den Langlaufsport – bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei deren Eltern– bekannt und beliebt machen. Im dazu gehörenden Fun Park können Schulen und interessierte Vereine aus der Region Langlaufausrüstungen ausleihen, um selber Langlauftrainings durchzuführen.

Hansjörg Wirz, Präsident des europäischen Leichtathletik-Verbandes und Jurymitglied des Sanitas Challenge-Preises, lobte im Namen der Jury den siegreichen Verein: «Heute ist die soziale Verantwortung des Sports gegenüber der Gesellschaft sehr wichtig. «Au coeur des Monts, la passiondu ski de fond» trägt dem vorbildlich Rechnung, indem sie versuchen, Schulen, Vereinen, Firmen und Privatpersonen die Freude am Langlaufsport und an der Bewegung zu vermitteln.»

Die beiden Gründungsmitglieder von «Au coeur des Monts, la passion du ski de fond», Erica Savary und Fabienne Morard, strahlten vor Glück und wussten auch schon, wie sie den Förderpreis von 20‘000 Franken einsetzen werden: «Wir werden damit neue Langlaufausrüstungen für unseren Verein kaufen. Und wenn das Geld reicht, gibt es auch noch einen beheizbaren Anhänger. Mit dem können wir unser Langlaufmaterial in der ganzen Region verteilen und auch in höher gelegene Gebiete transportieren, wenn es bei uns zu wenig Schnee hat.»

Unterämtler J+S Kids

Beim Verein «Unterämtler J+S-Kids» in Wettswil haben Mädchen und Knaben im Alter zwischen 5 und 10 Jahren die Gelegenheit, sich unter kundiger Leitung mit Spass und Freude zu bewegen, zusammen zu spielen, verschiedene Sportarten kennenzulernen und den Umgang mit unterschiedlichen Sportgeräten zu erfahren. Dadurch sollen Kinder ihre persönlichen sportlichen Vorlieben entdecken und motiviert werden, eine ihnen zusagende Sportart weiter zu betreiben. Möglich machen dieses Projekt zehn Sportvereine mit unterschiedlichsten und sich konkurrierenden sportlichen Ausrichtungen. Dieses Zusammenspannen stellt ein Novum dar, das in Zukunft für andere Gemeinden und Regionen wegweisend sein dürfte.

Adrian Gallmann und Martin Hofer als Vertreter des Unterämtler J+S-Kids‘ nahmen den nationalen Förderpreis überglücklich entgegen und wussten auch bereits, für was sie das Preisgeld von 10‘000 Franken einsetzen werden: «Wir möchten schon bald eine Tumblingbahn bauen, mit der man verschieden schwere Sprünge üben kann. Diese Bahn bereitet den Kindern nicht nur viel Spass und fördert ihren Bewegungsdrang. Sondern sie ermöglicht auch ein koordinatives Training mit Purzelbäumen, Hechtrollen und vielem mehr. Davon können alle 10 Vereine profitieren.»

Rapperswil-Jona Lakers

Grosses Engagement für kleine Hockeyfans: Der Lakers-Nachwuchs setzt sich mit drei Partnerclubs und Hockeyschulen in Rapperswil, Wetzikon, Glarus und Einsiedeln konsequent und mit viel Leidenschaft dafür ein, Eishockey bei den Kids in der ganzen Region als attraktive Sportart bekannt zu machen. Mit grossem Erfolg: Heute flitzen 200 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren einmal wöchentlich übers Eis und lassen sich für Sport und Bewegung begeistern! Und wer beim «Schnuppern» vom Hockeyvirus gepackt wird, ist bei den Lakers und ihren drei Partnerclubs herzlich wilkommen.

Phillip Bräker, Profitrainer beim Lakers Nachwuchs, nahm den nationalen Förderungspreis überglücklich entgegen und sagte: «Der Challenge-Preis bedeutet uns sehr viel. Dieser zeichnet unsere nun 4-jährige Nachwuchsarbeit aus, bei der wir auch nicht immer einfache Zeiten erlebten.»

Rugby Club Bern

Faszination Rugby erleben: Mit dem Projekt «Rugby@School» bietet der Rugby Club Bern allen Oberstufenklassen der Stadt Bern einen Einblick in den weltweit beliebten Teamsport. Rugby fördert nicht nur Disziplin, Schnelligkeit und Mut, sondern leistet als harter, aber fairer Sport mit klaren Regeln auch einen positiven Beitrag zur Gewaltprävention. Alle teilnehmenden Klassen werden von Experten des Rugby Club Bern begleitet und treffen sich zu einem grossen Rugby-Turnier im Stade de Suisse.

Réto Gasser, der Projektleiter von «Rugby@School», erhielt am 28. Oktober 2010 den Förderpreis für den Rugby Club Bern. «Es ist uns gelungen, Rugby als Randsportart vielen Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Der Preis motiviert uns, die intensive Sportarbeit mit den Jungen weiterzuführen.»

Freestyle Park Zürich

Der Verein Freestyle Park Zürich wurde im Jahr 2000 gegründet, um den veränderten Sportgewohnheiten und -bedürfnissen sowie dem Lifestyle einer neuen Generation gerecht zu werden. Mit seinen Aktivitäten möchte der Verein bei Kindern und Jugendlichen die Freude an der Bewegung, am Sport und am Wettkampf lustvoll und ohne Leistungsdruck fördern. Gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt Zürich organisiert der Verein unter anderem Semesterkurse in den diversen Freestyle-Disziplinen. Damit die Kids ihren Sport ganzjährig und unter optimalen Bedingungen ausüben können, hat der Verein im letzten Jahr die erste Freestyle-Halle in der Stadt Zürich eröffnet. Zudem finden Junioren-Wettkämpfe statt in den Disziplinen Skateboarden, BMX und Breakdancing für Kids zwischen 10 und 16 Jahren. Beurteilt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei von Freestyle-Profis, die in der Mittagspause zudem eine Kostprobe ihres Könnens geben.