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Challenge-Preis 2019

Challenge-Preis 2019

Sieger Publikumsvoting

Der Verein „Cirque en Ciel“ hat mit 1440 Stimmen das Publikumsvoting gewonnen. Dahinter auf Platz zwei liegt der Verein „Leichtathletik Zentrum Thierstein“ mit 1415 Stimmen. „SCCM Integrazione della disabilità - Scuola di Canottaggio Caslano e Malcantone“ reichte es mit 731 Stimmen auf Rang drei. Der Verein „Cirque en Ciel“ gewinnt damit zusätzlich zu ihren bereits aus dem regionalen Challenge-Preis erhaltenen 5000 Franken nochmals 1000 Franken dazu.


Die nationalen Finalisten

Die nationalen Finalisten 2019 stehen fest. Acht regionale Jurys haben die Dossiers der regionalen Finalsiten analysiert und pro Region die besten drei Projekte bestimmt. Aus anfänglich rund 200 Bewerbungen hatten 24 Vereine und Institutionen Grund zum Jubeln: Sie haben es in den acht Regionen auf einen Podestplatz geschafft und gewinnen Förderpreise im Gesamtwert von 64‘000 Franken. Ihre Projekte haben die regionalen Jurys mit innovativen Ideen und grossem Engagement für den Jugendbreitensport am meisten überzeugt. Die Erstplatzierten pro Region nominieren sich für den nationalen Challenge-Preis, der im Oktober zum 26. Mal verliehen wird.

Hier finden Sie die Übersicht zu den regionalen Siegern 2019.

athletics goes school

"athletics goes school" ist ein Leichtathletikprojekt für Schulklassen aus dem Raum Bern. Mithilfe von Einführungsvideos für Schulklassen und kostenlosen Einführungstrainings in verschiedenen Leichtathletikstadien der Stadt Bern sollen Schüler wieder vermehrt Freude an der Leichtathletik gewinnen und auch Lehrer für die Sportart sensibilisiert werden. Geführt werden die Trainings von schweizweit erfolgreichen Nachwuchsleichtathleten. Als Highlight bezeichnen athletics goes school einen professionell organisierten Wettkampf, auf den die Kids sich im Sportunterricht über mehrere Monate vorbereiten. Am Wettkampf sind Schweizer Starleichtathleten vor Ort und betreuen die Teilnehmenden.

Urteil der Jury: Aus einer Maturarbeit hat sich das grösste Leichtathletikprojekt des Kantons Bern entwickelt. Die jungen Menschen der Organisation arbeiten zielgerichtet und erfolgreich. Ihre Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Zweck das Vereins ist die Förderung körperlicher Fitness junger Menschen.

www.athletics-goes-school.ch

Leichtathletik Zentrum Thierstein

Die Kinder für die Leichtathletik und Bewegung im Allgemeinen zu begeistern steht beim Leichtathletik Zentrum Thierstein im Vordergrund. Ein 12-köpfiges Trainerteam unterrichtet in fünf Trainingsgruppen ein- bis dreimal wöchentlich rund 20 Trainingsstunden ehrenamtlich. Sie vermitteln die leichtathletischen Grundformen über ein vielseitiges Beweglichkeits-, Koordinations- und Konditionstraining. Sie begleiten die Kids und Jugendlichen in den Leistungssport, fördern die Einsatzbereitschaft und den Durchhaltewillen. Leichtathletik soll aber auch Spass machen und die Kameradschaft und gute Umgangsformen sollen gestärkt werden. Mit dem Ansatz «cool and clean» werden den Kids gesunde Werte und eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper vermittelt.

Urteil der Jury: Die Jury war überzeugt vom Ansatz, aktiv Kids für Leichtathletik zu gewinnen, indem Spass in den Vordergrund gerückt wird und das Leichtathletik-Training zur Lebensschule wird.

www.lzt.ch

Kids-Fit St. Gallen

Kids-Fit wurde im Jahr 2005 gegründet, um dem Mangel an Bewegungsangeboten für Kindergartenkinder entgegenzuwirken. Ziel des Projekts ist es, Kindern in ihrem Wohnquartier qualitativen Sport- und Tanzunterricht anzubieten, erschwinglich für die Eltern und erreichbar für die Kinder. Spiel, Sport und Spass sind im Vordergrund, die Kinder werden aber altersgemäss gefördert und professionell unterrichtet. Alle Kinder sind willkommen, auch jene mit mangelnder Bewegungserfahrung. Sozial kann Kids-Fit die Kinder im Quartier abholen und ihnen Kontakt mit Gleichaltrigen ermöglichen. Kids-Fit hat ich seit seiner Gründung stark entwickelt und ist mittlerweile an neun Standorten mit ungefähr 200 teilnehmenden Kids präsent.

Urteil der Jury: Die Jury war überzeugt vom Ansatz, den Sport zu den Kids in die Quartiere zu bringen und damit die Eintrittsschwelle für Bewegung möglichst tief zu halten.

www.kidsfit.ch

SCCM Integrazione della disabilità - Scuola di Canottaggio Caslano e Malcantone

SCCM wurde 2010 als Ruderverein für Kinder im Alter von 8-18 Jahren gegründet und hat in den ersten 8 Jahren seiner Tätigkeit hervorragende sportliche Ergebnisse bei Junioren erzielt und eine Integration von Kindern mit Behinderungen mit normalen Kindern erfolgreich getestet. Der Erfolg dieses Experiments veranlasste die Initianten, ein echtes Programm zu lancieren, in dem Kinder mit Behinderungen in die gesamte Gruppe einbezogen werden. Ausgebildete Fachpersonen betreuen das Programm mit einer speziellen Ausrüstung (Boote, Sicherheitsausrüstung und Simulatoren). Nebst dem sportlichen Aspekt geht es beim Projekt auch um das Treffen in der Gemeinschaft.

Urteil der Jury: Die Jury ist überzeugt vom integrativen Ansatz des Projekts und dass die Kids und Jugendlichen individuell je nach ihren Fähigkeiten gefordert werden sollen. Das Projekt bietet die Möglichkeit, auf Wettkampf-, aber auch auf Amateurniveau zu trainieren.

www.scuolacanottaggio.ch

Association cirque en ciel

Der Verein „Cirque en Ciel“ wurde im Dezember 2006 von zwei professionellen Zirkusartisten gegründet mit dem Ziel, ihre Leidenschaft für den Zirkus an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Nebst der sportlichen Betätigung geht es beim Training darum, dass die Kids und Jugendlichen Selbstvertrauen entwickeln, Respekt und Toleranz im Umgang mit anderen lernen und Teamgeist leben. Nebst den wöchentlichen Trainings arbeiten die Jugendlichen an eigenen Zirkus-Show-Projekten. Eine Show wird von Schülern mit einigen Jahren Zirkuserfahrung kreiert. Diese wird Ende Jahr in der Schweiz aufgeführt, anschliessend gibt es eine Lagerwoche. Junge Menschen mit mindestens drei Jahren Zirkuserfahrung entwickeln eine kompliziertere Show. Diese führen sie am „Festival Cirqu’en Prez“ im September auf und gehen nach auf eine 10tätige Indienreise. Die Kinder und Jugendlichen spielen wie echte Artisten, führen ihre Shows auch auf der Strasse auf und übertragen den Zirkusvirus auf alle Zuschauenden.

Urteil der Jury: Die Jury der Region Westschweiz Nord ist überzeugt vom ausgearbeiteten Konzept des Vereins Cirque en Ciel. Die Verbindung von Bewegung, Mitarbeit an Projekten und Spass sind die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Sportprojekt!

www.cirqueenciel.ch

Lausanne Angels Cheerleaders

Den Club "Lausanne Angels Cheerleaders" gibt es seit über zehn Jahren und er ist mit 100 Mitgliedern in den Städten Renens, Moudon und Bramois präsent. Haupt-Augenmerk des Vereins liegt auf der Bekanntmachung des Sports Cheerleading in der Schweiz und Europa. Nebst dem sportlichen Aspekt möchte der Club seinen jugendlichen Mitgliedern auch Werte wie Disziplin, Selbständigkeit und Teamfähigkeit mit auf den Weg geben. Der Club führt regelmässige Trainings durch, nimmt an Turnieren teil und organisiert auch ein eigenes Turnier in Lausanne, an dem alle interessierten Jugendlichen willkommen sind, die Sportart „Cheerleading“ zu entdecken.

Urteil der Jury: Das frische Auftreten dieses Vereins hat die Jury Westschweiz Süd überzeugt. Hinter dem Cheerleading verbirgt sich eine in der Schweiz noch wenig bekannte Sportart, bei welcher Disziplin, Teamwork und gegenseitiges Vertrauen die Basis bilden.

www.lausanneangels.ch

Unihockey-Schulen Luzern

Obwohl im Sportunterricht oder auf Quartierplätzen omnipräsent, war es für Kids in und rund um Luzern für lange Zeit nicht möglich, Unihockey bereits ab dem jüngsten Alter in einem Verein zu spielen. Die Unihockey-Schulen Luzern haben sich diesem Missstand angenommen und bieten Kids die Möglichkeit, die populäre Sportart Unihockey in der Stadt Luzern sowie deren Agglomerationsgemeinden in einem professionell geführten Rahmen ausüben zu können. Dank dem Projekt kann das bis anhin fehlende Angebot die grosse Nachfrage von Kindern am Unihockeysport gedeckt werden. Die Bestrebung der Initianten ist es, ein vollumfängliches Unihockey-Angebot zu bieten, bei welchem Sport, Bewegung und Spass im Vordergrund stehen. Dank ihrem Einsatz spielen heute Kinder in Luzern, Weggis, Emmen, Adligenswil und Horw mit viel Freude und erfolgreich mit Stock und Ball.

Urteil der Jury: Die Jury der Region Zentralschweiz ist überzeugt, dass die in den Schulen beliebte Sportart durch einen Push dieses Projektes auch ausserhalb der Schule und in anderen Regionen an Bedeutung gewinnen und sich daraus ein Hotspot in der Zentralschweiz für eine bedeutende Sportart entwickeln kann.

www.unihockeyluzern.ch

Sportegration

Der Verein Sportegration wurde im August 2016 im Zuge der grossen Flüchtlingswellen 2015 und 2016 gegründet. Das polysportive Angebot richtet sich insbesondere an geflüchtete Menschen, willkommen ist aber jeder, der teilnehmen will. Hintergrund war der Wunsch einer sportbegeisterten Person, Geflüchteten etwas Langeweile zu nehmen und sie mit Einheimischen in Kontakt zu bringen. Bei Sportegration bewegen sich die jungen Menschen, lernen Deutsch, gehen gemeinsam Probleme an und knüpfen Kontakte. Mit dem Preisgeld möchten die Initianten ÖV-Tickets für die Teilnehmenden organisieren, sie sich diese mit ihren N- und F-Ausweisen selbst nicht leisten können.

Urteil der Jury: Die Jury war überzeugt vom hohen Freiwilligenengagement und vom integrativen Ansatz des Projekts.

www.sportegration.ch

Die regionalen Finalisten

Aus den eingegangenen Dossiers wurden vom Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich die regionalen Finalisten nominiert. Die regionalen Jurys küren nun die Ränge 1, 2 und 3. Anfangs Juni informieren wir, wer in den einzelnen Regionen gewonnen hat, 5000 Franken für sein Projekt bekommt und automatisch für den nationalen Challenge-Preis im Oktober nominiert ist. Für den 2. Platz beim regionalen Challenge gibt es übrigens 2000 Franken, für den dritten 1000.-.

Die regionalen Finalisten im Überblick