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Sanitas Challenge Award – Jurymitglieder im Talk

Von einer sportlichen Kindheit, dem Ehrgeiz und der Bedeutung des Challenge Awards  – Kathrin Lehmann im Interview.

Sanitas unterstützt mit dem Challenge Award Vereine und Organisationen im Bereich Kinder- und Jugendbewegung. Was hat dich als Kind bewegt?

Mich hat so ziemlich alles bewegt oder habe alles in Bewegung gebracht. Ich bin mit meinen zwei älteren Brüdern in einer Siedlung mit 20 anderen Kindern aufgewachsen. Es gab kein Spiel, das wir nicht gespielt haben – und kein Spiel, das wir nicht erfunden haben. Wir haben von «Baum-Chlätterlis-Tschutte» bis «Burzelbaum-Pingpong» alles ausprobiert. Und irgendwann bin ich in die Maitliriege, zum SC Küsnacht ins Eishockey und zum FC Küsnacht zum «Tschutten» gegangen. Ein wichtiger Punkt in meiner Kindheit war sicherlich auch mein 1,5 km lange Chinzgi- und Schulweg. Wenn ich also am Vormittag und Nachmittag Schule hatte und über Mittag nach Hause zum Essen ging, kamen da etliche Kilometer zusammen, dich ich bei Wind und Wetter zurückgelegt habe.

Bist du dem Sport aus deiner Kindheit beziehungsweise Jugend treu geblieben? Was bringt dich heute ins Schwitzen?

Ja, ich bin dem Fussball und Eishockey treu geblieben. Beides mache ich immer noch aktiv und mit voller Leidenschaft. Zusätzlich bin ich auch Schiedsrichterin im Fussball. Ich kann mit kindlicher Freude sagen, dass mich jedes Spiel nach wie vor zum Schwitzen bringt und ich jeden Moment davon geniesse. Ob ich dabei gewinne oder nicht, ist für mich gar nicht so relevant. Mein Ziel war es nie, so viele Titel und Auszeichnungen zu gewinnen, wie ich es in meiner Karriere erleben durfte. Mein Ziel war es immer, mit und gegen die Besten zu spielen. Dies war mein Antrieb – und dann gewinnt man irgendwie automatisch Titel. Und natürlich bringen mich meine zwei Hunde, Tschutti und Fleur, auch zum Schwitzen oder besser gesagt raus in die Natur. Wir sind meist sehr spieleririsch unterwegs. Von «wer findet das beste Essen» über «wer kann das lustigste Kunststück» bis hin zu «wer schläft zuerst ein» haben wir so ziemlich allen Schabernack in unserem Repertoire.

«Mein Ziel war es nie, so viele Titel und Auszeichnungen zu gewinnen, wie ich es in meiner Karriere erleben durfte. Mein Ziel war es immer, mit und gegen die Besten zu spielen.»

Kathrin Lehmann, ehemalige Nati Fussballerin und Eishockeyspielerin

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Von welcher Erfahrung profitierst du aus deiner aktiven Zeit als Kind bis heute? (Freunde? Durchhaltevermögen? Biss? Auch mal Niederlagen kassieren können? Teamgeist?)

Ich profitiere auf ganz vielen Ebenen. Ich liebe das Duell, den Show-Down. Ich habe keine Angst vor Konfrontationen – egal ob ich als Siegerin oder Verliererin raus gehe. Ich liebe es gecoacht zu werden – Kritik gehört also zu meinem Alltag. Und ich liebe es, auf ein Ziel hinzuarbeiten. Ich weiss, dass man Niederlagen einstecken muss und ich weiss, dass man durch Zusammenhalt Berge versetzen kann. Mich prägen auch immer noch der Ehrgeiz und gleichzeitig die Demut, die man erlebt und lebt, wenn man sich Bewusst mit seinem Gegenüber auseinandersetzt. Und natürlich bin ich unendlich dankbar, dass ich meinen Körper kennenlernen durfte, dass ich Grenzen erfahren habe und diese später mit Bedacht verschieben konnte. Das «Eins-Sein» mit dem Körper ist wohl etwas vom intensivsten, was man erleben kann. Diese Erfahrung prägt und gibt einem so viel Kraft – für gute und schwierige Momente, die man im Alltag meistern muss.

Mit dem Challenge Award belohnt Sanitas seit 1994 innovative Projekte, die sich für mehr Bewegung bei Kindern und jungen Erwachsenen einsetzen – ein langjähriges Engagement in einer schnelllebigen Zeit. Du bist seit 2014 Jurymitglied, was hat dich dazu bewogen?

Ich bin meinen Eltern, Brüdern und allen Trainerinnen und Trainern, die mich begleitet haben, sehr dankbar. Der Sanitas Challenge Award trifft genau meine Philosophie und berührt mein Herz. Darum bedeutet es mir viel, Teil dieser hochkarätigen Jury zu sein. Die Atmosphäre während der Jury-Sitzungen ist grossartig – man spürt richtig, dass wir alle Freude daran haben, Menschen und gute Ideen zu fördern. Der Challenge Award Tag ist für mich immer ein ganz spezieller und steht fest in meinem gefüllten Kalender als «Ferientag».