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Umfragen zu Digitalisierung

Umfragen

Datengesellschaft und Solidarität: Die Forschungsstelle Sotomo befragte im Auftrag der Stiftung Sanitas Krankenversicherung Menschen aus der Schweiz zum Leben mit der Digitalisierung.

Ergebnisse Monitor „Datengesellschaft und Solidarität“ 2019

Die zweite repräsentative Online-Umfrage fand im Februar 2019 statt und setzte Akzente auf das Thema Solidarität in der Gesellschaft. Wie ist die Bevölkerung der Schweiz der wachsenden Lebensvermessung gegenüber eingestellt? Welche Solidaritäten sind den Menschen wichtig? Und wie entwickelten sich Nutzung und Einstellung der Bevölkerung bei digitalen Angeboten seit 2018 weiter?

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Grundsätzlich ist der Bevölkerung Solidarität der Reichen mit den Armen, der Jungen mit den Alten, der Gesunden mit den Kranken und sogar Alten mit den Jungen am wichtigsten.
  • 2019 befürwortet jedoch bereits die Hälfte der Befragten Prämienrabatte für Personen, die sich fit halten und gut ernähren.
  • Die Personen, die ihre eigene Lebensweise gesünder einschätzen als die von anderen gleichen Alters, fänden solche verhaltensabhängigen Prämienrabatte sogar zu fast zwei Dritteln (63 Prozent) angemessen. Die Solidarität gerät somit unter Druck.
  • Diskrepanz zwischen Wunsch und Verhalten: Die Bevölkerung will und nutzt digitale Angebote und trägt so zum gläsernen Menschen bei. Gleichzeit bestehen aber Sorge um die gesellschaftliche Solidarität und Bedenken aufgrund der zunehmenden Leistungsgesellschaft.
  • Die Menschen sind gegenüber dem digitalen Wandel an sich etwas weniger skeptisch.
  • Junge, Flexible, Gebildete und Leistungsorientierte sehen die Befragten auf der Gewinnerseite der Digitalisierung. Der digitale Wandel akzentuiert jedoch die Leistungsgesellschaft und erzeugt zusätzlichen Stress – vor allem bei den Jüngeren.
  • Digitale Lebensvermessung führt eher zu weniger Selbstverantwortung – die digitale Nanny übernimmt.
  • Die Nutzung digitaler Angebote liegt auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr. Das Vertrauen in Datensammler ist wieder etwas gestiegen. Datenspuren scheinen akzeptiert, wenn im Gegenzug günstige oder kostenfreie digitale Angebote zur Verfügung stehen.

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Warum die Umfrage 2019?
Die Stiftung Sanitas Krankenversicherung will die Diskussion zu Solidaritätsfragen fördern.
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Monitor "Datengesellschaft und Solidarität" 2019
Zum vollständigen Umfrage-Bericht 2019.
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Medieninformation
Monitor Datengesellschaft: Solidarität ist geschätzt und gefährdet zugleich.

Die erste Umfragewelle «Digitale Lebensvermessung und Solidarität» 2018 beleuchtete vor allem Fragen zur eigenen Lebensvermessung mit dem Smartphone, die Bereitschaft Daten zu teilen, das Thema Datenspuren und Datenschutz sowie die Erwartungen an das gesellschaftliche Leben in einer digitalen Zukunft.

Schweizer gehören zu aktiven Erfassern von digitalen Leben- und Verhaltensdaten. Viele Personen sind im privaten Nutzerverhalten sehr offen, haben jedoch ein eher negatives Bild von einer Gesellschaft, die durch eine zunehmende digitale Vermessung geprägt ist. Hier die wichtigsten Folgerungen:

  • Lebensvermessung ist in der Schweizer Wohnbevölkerung verbreitet.
  • Menschen wägen Chancen und Risiken ab: Bedenken zu Privatsphäre stehen im Alltag oft im Hintergrund.
  • Datensammeln durch Dritte wird skeptisch beurteilt, besonders, wenn es sich dabei um Hacker/Kriminelle, um wirtschaftliche Unternehmen oder das Arbeitsumfeld handelt.
  • Befürchtungen zur digitalisierten Gesellschaft: Solidarität wie auch Eigenverantwortung sind herausgefordert.
  • Es stellt sich die Frage nach der digitalen Verantwortung.