Kinderwunsch: Beitrag der Männer | Sanitas Krankenversicherung
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Der Beitrag der Männer

Geht es ums Schwangerwerden, steht meist die Frau im Zentrum. Doch was ist eigentlich mit den werdenden Vätern? In rund 30 bis 40 Prozent der Fälle ist der Mann der Grund für einen nicht erfüllten Kinderwunsch. Wir haben 9 Dinge zusammengestellt, die Mann zu einer Schwangerschaft beitragen kann.


Die Gesundheit checken lassen

Jetzt ist der richtige Moment für einen Gesundheitscheck beim Allgemeinarzt. Der Arzt untersucht etwa Blutzucker, Blutdruck, Schlafqualität oder Körpergewicht – Faktoren, die einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Auch Medikamente sollten überprüft werden, denn einige sind potenziell schädlich für Spermien. Zudem wirken sich starke Schmerzmittel oder Antidepressiva auf Fruchtbarkeit und Libido aus. Bei einer umfassenden Untersuchung kann der Arzt auch Männerkrankheiten wie nicht abgestiegene Hoden oder Zysten abklären lassen.


Kein Testosteron einnehmen

Ob verschrieben oder illegal zur Leistungssteigerung: Testosteron kann für die Qualität der Spermien schädlich sein. Nimmt man das Hormon künstlich ein, hemmt es die natürliche Produktion der Spermien. In einigen Studien hat künstliches Testosteron gar als Verhütungsmittel gewirkt.


Boxershorts bevorzugen

Eng anliegende Unterhosen sollen die Beweglichkeit der Spermien einschränken. Dies ergab eine Studie aus Grossbritannien. Im Vergleich zu Boxershorts tragenden Männern waren bei 24 Prozent der Männer, die enge Unterhosen trugen, die Spermien weniger beweglich.


Auf Nikotin verzichten

Nikotin hemmt erwiesenermassen nicht nur die Beweglichkeit der Spermien, sondern reduziert auch deren Anzahl. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass das Rauchen DNA-Bestandteile in den Spermien angreifen könnte und die Mutter dem Risiko einer Fehlgeburt aussetzt.


Heisse Bäder vermeiden

Häufige heisse Bäder oder Saunagänge können die Fruchtbarkeit der Spermien beeinträchtigen. Auch Radfahren kann kurzfristig die Hodentemperatur erhöhen und so möglicherweise die Anzahl Spermien reduzieren. Zwar wirkt sich hohe Hitze auf die Spermien meistens nur kurz aus. Dennoch ist es eine Überlegung wert, während der Zeit, in der man Kinder zeugen möchte, heisse Bäder etwas einzuschränken.


Auf Alkoholexzesse verzichten

Männer, die Vater werden möchten, sollten den Alkoholkonsum während der Zeugungsphase einschränken. Natürlich darf man sich ab und an ein Glas Wein oder Bier gönnen. Es gibt keine Nachweise, dass dies die Gesundheit der Spermien beeinträchtigt. Anders verhält es sich bei exzessivem Alkoholkonsum: Wer oft und (zu) viel trinkt, verursacht eine Hormonverschiebung und gefährdet das Sperma.


Gesund essen und Sport treiben

Fastfood, übermässig verarbeitete Lebensmittel und viel Zucker sind so oder so ungesund. In der Zeit, in der man ein Kind zeugen möchte, sollten diese Dinge erst recht auf ein Minimum reduziert werden. Ein zu hoher Anteil an Fettgewebe kann zu einem Hormonungleichgewicht führen und die Produktion von Spermien hemmen. Frisches Gemüse und Obst weisen hingegen einen hohen Gehalt an Antioxidanzien und Vitaminen auf. Auch muskelaufbauendes Training begünstigt die Gesundheit der Spermien.


Sich mit Vitaminen versorgen

Nicht nur die Frau sollte darauf achten, dass sie zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nimmt. Auch die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von Vitaminen ab – besonders von den Vitaminen C und E. Daneben gibt es eine Palette an Nährstoffen, die die Zeugungsfähigkeit positiv beeinflussen können. Am besten, man lässt sich von seinem Arzt beraten.


Und vor allem: locker bleiben und Spass haben

Es gilt für beide Geschlechter: Das Wichtigste ist, entspannt und locker zu bleiben. Auch wenn es nicht auf Anhieb klappt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. Die Freude aneinander und der Spass im Bett sind viel wichtiger als Vitamine und Einschränkungen, siehe auch: Fakt oder Mythos? Bestimmte Stellungen begünstigen die Befruchtung

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