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Monat: Geburtstasche 7.–9. Monat: Kindergerechtes Wohnen 7.–9. Monat: Verlauf 7.–9. Monat: Vorbereitung Baby 7.–9. Monat: Vorbereitung Geburt Energieaufnahme Formalitäten Schwangerschaftsübelkeit Familienzimmer Unser Baby Baden Wie sie hören Hausapotheke 1.-3. Monat: Pflege 1.-3. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 1. bis 2. Monat 4.-6. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 3. und 4. Monat 4.-6. Monat: Tipps für den Alltag Stillen Ab wann isst ein Baby Brei & Co. Gewicht Babyphasen Kinderspielzeug Sonne und Babyhaut Zahnen Zahnunfall Babyschlaf Beckenboden Babys Entwicklung: 5. und 6. Monat Feiern und geniessen Weihnachten im Kloster Weihnachten und Silvester mal anders Genuss aus philosophischer Sicht Tipps für friedliche und stressfreie Festtage Genuss gibt es auch in der Gassenküche in Zürich Interview mit René Rindlisbacher Leben mit Herzschwäche Testimonial: Alejandro Iglesias Testimonial: Hana Disch Testimonial: Patrizio Orlando Reiseapotheke und Impfungen Heuschnupfen Die drei Phasen des Glücks Sieben Tipps für mehr Glück im Alltag Kinder und Langeweile Online-Sucht Dry January Hilfe in der Not Entscheidungen Auswandern Eine Niere spenden Spitalreportage Entscheidungstipps Entscheidungen fürs Leben Geocaching Aktiv sein Gesunde Zähne Hilfe gegen Zahnfleischentzündungen Der Zahnarzt erklärt's Zähne putzen Unser Körper, der Regenerationskünstler Fit bleiben im Urlaub Bauchübungen Wie viel Sport ist gesund Pilze sammeln Vorsorgeuntersuchungen Gehirntraining Dehnübungen in fünf Minuten Ayurveda-Morgenroutine Rückenschmerzen Licht Yogastile Sport in der Kälte Aktiv in der Schwangerschaft 1.–3. Monat: Sport und Bewegung Schwangerschaftsgymnastik Richtig stehen Ernährung Die Muskeln füttern Smoothies Vitamin D Böse Eier, gute Eier Wundermittel Schokolade? 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Warnsignale des Körpers auf einen Blick

Schütteres Haar, eingerissene Mundwinkel, rote Backen: Unser Körper verrät viel über unsere Gesundheit – auf den ersten Blick. Es lohnt sich also, genau hinzusehen, um die Warnsignale unseres Körpers und allfällige Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Text: Katharina Rilling; Foto: Sanitas

Oft nehmen wir es intuitiv wahr: Das Gegenüber ist blass, blickt uns aus trüben Augen an und wirkt nicht richtig gesund. Was ist dran an unserem Gefühl und worauf sollten wir selbst achten, wenn wir in den Spiegel schauen? Nicht immer sind die Warnsignale unseres Körpers auf Stress zurückzuführen. Fachärzte erklären, welche Rückschlüsse sich von blossem Auge auf unsere Gesundheit ziehen lassen – aber selbstverständlich ersetzt die Eigendiagnose niemals den Arztbesuch.

«Die Haut ist einerseits Spiegel der Seele, andererseits aber auch Spiegel der Organe.»

Hautveränderungen: Warnsignal der Organe?

 

«Die Haut ist einerseits Spiegel der Seele, andererseits aber auch Spiegel der Organe: Viele ihrer Eigenschaften können auf allfällige Störungen hindeuten», sagt Bettina Schlagenhauff, Fachärztin für Hautkrankheiten und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie. Im Folgenden gibt sie Tipps, worauf wir bei Hautveränderungen achten sollten:  

  • Geringe Spannkraft kann darauf hindeuten, dass man zu wenig getrunken hat. Als Selbsttest nimmt man die Haut auf dem Handrücken zwischen zwei Finger und lässt dann los. Bleibt die Falte längere Zeit stehen, kann das auf einen Flüssigkeitsmangel hindeuten. 
  • Blasse Haut infolge einer Krankheit oder eines Mangels wirkt eher fahl und geht oft mit bläulichen Augenringen einher. Ursache kann eine Verminderung des roten Blutfarbstoffs bei einem Mangel an roten Blutkörperchen sein – etwa bei Bluterkrankungen oder einem chronischen Blutverlust zum Beispiel bei Magengeschwüren oder anderen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich. Auch Infektionen, Nieren- und Herzerkrankungen können sich in einer Blässe äussern. Vielleicht liegt der fahlen Haut aber auch ein Eisenmangel, wie er häufig bei Frauen vorkommt, zugrunde. Wenn Menschen urplötzlich die Gesichtsfarbe verlieren, kann dies auch ein Vorbote eines Kollapses verschiedenen Ursprungs sein: Der Blutdruck sinkt ab und die Haut wird nicht mehr gut durchblutet, beispielsweise bei einer sogenannten vasovagalen Reaktion, wie sie bei Schockreaktionen psychischer, krankheits- oder unfallbedingter Ursache vorkommen kann. 
  • Rote Gesichtshaut kann auf Bluthochdruck hindeuten. Bei steigendem Fieber wirkt die Haut zunächst blass, rötet sich später aber. Typisch ist eine Rötung der Gesichtshaut auch bei der entzündlichen Hauterkrankung Rosacea. 
  • Gelbliche Haut: «Gelbsucht» kann ein Zeichen einer Lebererkrankung sein. 
  • Unreine Haut mit Mitessern, vergrösserten Poren und entzündlichen Veränderungen wie Pickeln ist bei jungen Menschen in der Pubertät bis zu einem gewissen Grad normal. Häufig kommen Unreinheiten aber auch noch in späteren Jahren vor. Sind diese sehr ausgeprägt, ist vielleicht eine hormonelle Störung die Ursache. Stress wirkt sich ebenfalls auf die Talgdrüsen der Haut aus und kann Unreinheiten fördern. 
  • Hautausschläge: Am häufigsten haben es Dermatologen mit den klassischen Hautkrankheiten zu tun: atopische Dermatitis (Neurodermitis), Schuppenflechte (Psoriasis), allergische und andere Kontaktekzeme, Nesselsucht (Urtikaria). Ausschläge in Zusammenhang mit inneren Erkrankungen sind mannigfaltig, aber etwas seltener. Viele Viruserkrankungen und auch bakterielle Infektionen zeigen sich durch Ausschläge. Ähnlich können Arzneimittelallergien aussehen, die aber seltener vorkommen. Auch andere Krankheiten wie zum Beispiel Leukämien oder Lymphome können mit Ausschlägen einhergehen. 
  • Neurodermitis, Schuppenflechte und Nesselsucht können auf anhaltenden Stress hindeuten, der Entzündungsreaktionen in der Haut und in anderen Organen begünstigt. Klar nachgewiesen werden konnte dies bei Patienten mit Neurodermitis und Schuppenflechte und bei Patienten mit gewissen Formen der Nesselsucht. Auch Akne und Allergien können Warnsignale dafür sein, dass der Körper unter hohem Stress steht. Allerdings entstehen die beschriebenen Hauterkrankungen nicht alleine durch Stress, aber sie können durch diesen verschlimmert werden. 
  • Eingerissene Mundwinkel («Perlèche») kommen oft bei Patienten mit Neurodermitis vor. Nicht selten sind eingerissene Mundwinkel auch Zeichen von Eisen-, Zink- oder Vitamin-B12-Mangel oder einer anderen Grunderkrankung wie Diabetes.

Wenn sich die Haare plötzlich verändern

 

  • Verstärkter Haarausfall weist oft auf Eisenmangel, Zinkmangel, Schilddrüsenunter- oder -überfunktion hin und kann – meist mit mehrwöchiger Verzögerung – nach Schwangerschaften, aber auch nach schweren Infektionen und Operationen sowie psychisch einschneidenden Ereignissen und Belastungssituationen eintreten.
  • Vermehrtes und plötzliches Haarwachstum im Gesicht von Frauen kann auf hormonelle Störungen hinweisen. Zusammen mit anderen Symptomen kommt dies auch bei Essstörungen wie Anorexia nervosa und Bulimie vor.

Anhand der Fingernägel Krankheiten erkennen

 

  • Anhand der Nägel lassen sich neben Krankheiten des Nagelorgans, angeborenen Wachstumsstörungen oder Pilzinfektionen auch Hinweise auf andere Krankheiten ableiten: Bei einigen Hauterkrankungen findet man typische Nagelveränderungen, so zum Beispiel bei der Schuppenflechte. Lungenerkrankungen können sich auf die Farbe und die Form der Nägel auswirken, und auch Eisen- oder Zinkmangel können Verfärbungen oder strukturelle Veränderungen an den Nägeln hervorrufen. 
«Viele Krankheiten können auch die Sehfähigkeit beeinträchtigen.»

Das Auge: Lässt es tief blicken?

 

«Viele Krankheiten, zum Beispiel Krebs, Diabetes, Rheuma, Multiple Sklerose, Parkinson oder Alzheimer, können auch die Sehfähigkeit beeinträchtigen», schreibt die Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft (SOG) auf Anfrage. Einige Beispiele für den Symptomcheck: 

  • Augenringe können etwa durch Müdigkeit und fortschreitendes Alter, aber auch durch Nierenprobleme entstehen. Im Zweifelsfall schafft die Untersuchung durch eine Augenärztin oder einen Augenarzt Klarheit.
  • Gelbliche Augen könnten auf «Gelbsucht» (Ikterus) hindeuten. In diesem Fall sollte die Leber untersucht werden. 
  • Eine Trübung der Linse deutet auf eine Katarakt hin, die auch grauer Star genannt wird. 
  • Glänzende Augen sind oft ein Zeichen für Fieber. 
«Oft entzündet sich das Zahnfleisch aber wegen einer ineffizienten Mundhygiene.»

Zahn- und Zahnfleischveränderungen: Das verrät der Mund

 

Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO gibt auf Nachfrage folgende Tipps:

  • Entzündetes Zahnfleisch: Es gibt eine Wechselwirkung zwischen Diabetes und Parodontitis. Auch Bestrahlungen, Nikotinmissbrauch, Medikamente und seltene entzündliche immunologische Erkrankungen können die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch belasten. Oft entzündet sich das Zahnfleisch aber wegen einer ineffizienten Mundhygiene. Ein Besuch bei der Zahnärztin oder dem Dentalhygieniker schafft Klarheit.
  • Mundbrennen entsteht unter anderem bei einem Mangel an Vitamin B12, Folsäure oder Eisen, aber auch durch zu wenig Speichel. Dafür kann aber auch einfach das Alter verantwortlich sein. Ausserdem ist dieses Symptom bei Diabetes und als Medikamentennebenwirkung zu beobachten.