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Trends in der Spitalplanung

Die Erwartungen an Spitäler nehmen zu – bei steigendem Kostendruck. Das schlägt sich im Umbau der Krankenhäuser nieder. Wie also sieht das Krankenhaus der Zukunft aus?

Text: Katharina Rilling, Fotos: Per Kasch

Helle Parkettböden, hohe Räume, grosse Panoramafenster mit Blick ins Grüne. Ideale Bedingungen zum Erholen – im 4-Sterne-Ferienresort. Zum Gesundwerden dagegen müssen bislang jedoch meist unscheinbare Scheibenhochhäuser reichen, mit labyrinthischen Gängen, Neonröhren und einem Aussenbereich, der höchstens Raucher und müdes Pflegepersonal nach draussen lockt.

Wandelbar dank modularer Bauweise

Wie Spitäler in 20, 30, 50 Jahren konkret aussehen werden? «Die Medizin befindet sich stark im Wandel und daher sind Prognosen über eine lange Zeitspanne schwierig», gibt Eugen Schröder, Direktor Immobilien am Unispital Zürich, zu. «Was man aber sagen kann: Der Spitalbau muss möglichst flexibel auf neue Bedürfnisse reagieren. Standardisierung und Modularität sind dabei wesentliche Elemente.» Ein Beispiel für das anpassbare Spital sind Räume mit Standardraster, die man ohne Umbau erweitern und anpassen kann.

Mehr Privatsphäre im Einzelzimmer

Im Neubau des Kantonsspitals Aarau finden sich bald 100 Prozent Einzelzimmer, genauso wie im geplanten Neubau des Universitätsspitals Zürich. Ein weiterer Trend? «Die Patienten möchten heute, dass ihnen Spitzenmedizin mit den neuesten Technologien geboten wird», weiss Eugen Schröder. Bernhard Güntert, Professor für Gesundheitsökonomie vom Krankenkassenverband Curafutura, ergänzt: «Den Ansprüchen der Patienten entsprechend werden vermehrt Einzelzimmer angeboten.» Sylvia Blezinger, Geschäftsführerin der Blezinger Healthcare Academy, die Fachkonferenzen, Seminare und Studienreisen zum Thema «Spital der Zukunft» konzipiert und organisiert, sieht einen anderen kritischen Punkt: «Antibiotikaresistenzen werden zunehmen. In den Niederlanden und Skandinavien, wo sich die modernsten Spitäler Europas befinden, setzt man daher überwiegend auf Einzelzimmer. In diesen können Patienten schneller isoliert und Infektionen leichter in Schach gehalten werden.»

Die Kritik, dass Einzelzimmer zu höheren Kosten und dadurch zu höheren Prämien führe, lässt Bernhard Güntert übrigens nicht gelten und stimmt Sylvia Blezinger zu: «Studien zeigen, dass die Behandlungsdauer in Einzelzimmern kürzer ist und das Risiko für Infektionen durch Spitalkeime massiv reduziert wird. So fallen Folgekosten weg.»

Heilend: wie Räume unterstützen können

Im Kantonsspital Baden setzt man auf das Konzept der «Healing Architecture», der heilenden Architektur. Die Idee: Eine umsichtige Gebäudeplanung trägt zur Genesung bei. Was auf den ersten Blick esoterisch klingt, ist wissenschaftlich fundiert: Nachgewiesen ist, dass der Blick in die Natur den Heilungsprozess positiv beeinflusst. Bereits beim Eintritt ins Spital lindern begrünte Innenhöfe Ängste. Studien im Langzeitbereich zeigten, dass Patienten in einer angenehmen, entspannenden Umgebung weniger Schmerzmittel benötigen und seltener postoperative Komplikationen durchleben – und dadurch kürzer im Spital bleiben.

Digitalisierung: das vernetzte Spital auf dem Land

Bernhard Güntert von Curafutura ist sich sicher: «Die Spitäler werden auch stark digitalisiert sein. Patienteninformationen stehen damit zielgenau zur Verfügung. Sensoren in Betten und Zimmern, Kameras und Kommunikationstools unterstützen die Pflege und die Patientensteuerung.» Für den heutigen Patienten mag die Vorstellung von Kameras neben dem Spitalbett beängstigend sein. Doch Güntert sieht: «Die Skepsis wird sinken, da die Digitalisierung auch in anderen Lebensbereichen Trend ist.» Zudem geht er davon aus, dass Spitäler in Zukunft eng mit den umliegenden ambulanten ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Versorgungssystemen vernetzt sein werden, um den Patienten eine passgenaue Nachsorge ermöglichen zu können.

Entflechtung: ambulant und stationär

Dies ist auch eine Folge der seit einiger Zeit zu beobachtenden Verlagerung vom stationären in den ambulanten Bereich: Immer mehr Eingriffe werden nur noch ambulant durchgeführt. Der Direktor der Immobilien am Unispital Zürich sieht direkte bauliche Konsequenzen: «Die beiden Bereiche werden voneinander getrennt. Die ambulanten Sektoren werden zugunsten von mehr ambulanten OP- und Eingriffsräumen vergrössert – die Anzahl stationärer Betten wird hingegen geringer.»

Die Vision: Kompetenzzentren und Patientenhotels

Bernhard Güntert geht davon aus, dass sich nicht nur das einzelne Spital, sondern die ganze Spitallandschaft in Zukunft stark verändern wird: «Kleinere Spitäler unter 200 Betten verschwinden. Stattdessen werden fünf bis sieben grössere hochspezialisierte Kompetenzzentren entstehen. Diese befinden sich nach Möglichkeit ausserhalb der Städte, wo mehr Raum zur Verfügung steht.» So könne man vertikale Verkehrswege in Hochhäusern, die teuer und anfällig seien, reduzieren. Schröder vom Unispital Zürich prognostiziert ähnlich: «Das klassische Spital wird nur noch für komplexe, interdisziplinäre und umfangreiche Eingriffe benötigt werden.» Ein Grossteil der heutigen Häuser werde dann als ambulante Gesundheitszentren umgenutzt. Und Patientenhotels können die Spitäler bei der Pflege entlasten.