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Mental Health wird zum Statussymbol

Schluss mit dem Tabu! Wir haben erkannt, dass geistige Gesundheit Voraussetzung für physisches Wohlbefinden ist. Mental Health hat jeden Bereich unseres Lebens erreicht und wird mancherorts gar zum Statussymbol.

Text: Branders, Illustration: Andreas Samuelsson

Der Aufstieg von Depressionen zur Volkskrankheit Nummer eins ist kaum mehr zu verhindern. Auch in der Schweiz nahm die Nutzung von psychologischen Dienstleistungen während der Covid-19-Pandemie rasant zu. Doch inzwischen reden nicht nur weltberühmte Stars über ihre mentalen Probleme – längst hat die Awareness-Bewegung auch die Welt der sozialen Medien erreicht. Dort helfen sogenannte Mental-Health-Influencer dabei, Hemmschwellen abzubauen, und in zahlreichen Foren wird offen über persönliche Ängste und Therapieangebote diskutiert.

Mental Health als Statussymbol

Gehört es zu unserem Alltag, dass wir uns um unsere mentale Gesundheit kümmern? Gut 80 Prozent der Befragten in der Sanitas Health Forecast 2021 Studie bejahten diese Frage. Seinen Geist zu pflegen ist inzwischen beinahe so selbstverständlich wie der Gang ins Gym oder das Abhalten einer Diät. Dass dem Thema Prävention viel Gewicht zufällt, ist eine Erklärung dafür, weshalb uns Mental Wellness immer stärker beschäftigt – selbst was die Ferienplanung anbelangt: Die Grenze zwischen Spa-Hotel und hochspezialisierter medizinischer Klinik wird sich schon bald komplett auflösen.

Ganzheitlichkeit und Wearables

Körperliches Wohlbefinden setzt mentale Gesundheit voraus. Dessen sind wir uns bewusst. Yoga und Achtsamkeit sind längst in der breiten Bevölkerung angelangt, und es ist davon auszugehen, dass sich Mental-Coaches im Fitnesscenter sowie eine neue Mental Healthcare zum Schutz der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz ebenso rasch durchsetzen werden. Auf dem Weg zu einer Rundum-Fitness unterstützen will uns auch der Hightech-Bereich. Die Optionen umfassen Meditations-Apps, Biosensorik-Geräte zur Stressmessung oder Angebote für eine massgeschneiderte Online-Therapie.

«Resilienz ist zu einem kleinen Teil angeboren. Aber man kann lernen, resilienter zu werden.»

Suizidprävention und Virtual-Reality-Therapie

Der zweite Sanitas Health Forecast zeichnet aber auch ein Bild von der Psychiatrie der Zukunft und zeigt, wohin die Reise in der Suizidprävention geht. Besonders viel Hoffnung liegt dort auf der Früherkennung in digitalen Kommunikationsräumen. Bei Angststörungen wiederum erweist sich Virtual-Reality-Therapie als vielversprechend, mittels der eine Verhaltensveränderung bei Betroffenen angestrebt wird. All das macht deutlich: Auch beim Zustand unserer kollektiven geistigen Gesundheit ist Optimismus durchaus angezeigt.