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Monat: Geburtstasche 7.–9. Monat: Kindergerechtes Wohnen 7.–9. Monat: Verlauf 7.–9. Monat: Vorbereitung Baby 7.–9. Monat: Vorbereitung Geburt Energieaufnahme Formalitäten Schwangerschaftsübelkeit Familienzimmer Unser Baby Baden Wie sie hören Hausapotheke 1.-3. Monat: Pflege 1.-3. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 1. bis 2. Monat 4.-6. Monat: Entwickelt sich mein Baby normal? Babys Entwicklung: 3. und 4. Monat 4.-6. Monat: Tipps für den Alltag Stillen Ab wann isst ein Baby Brei & Co. Gewicht Babyphasen Kinderspielzeug Sonne und Babyhaut Zahnen Zahnunfall Babyschlaf Beckenboden Babys Entwicklung: 5. und 6. 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Alkoholismus: Wann ist viel zu viel?

Fast alle trinken. Doch für einige Menschen hat Alkohol nichts mehr mit Genuss zu tun: In der Schweiz sind rund 250’000 Personen alkoholabhängig oder stark alkoholgefährdet. Ab wann gilt man als süchtig und wie verhindert man die Abhängigkeit?

Text: Katharina Rilling; Foto: iStock

Der Prosecco zum Anstossen, das Bierchen zum Fussballschauen, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und ein Glas Wein zum Reden, Geniessen und Entspannen – ein Anlass zu trinken findet sich immer. Alkohol gehört für viele Menschen zum Leben dazu. Entsprechend gross ist die Akzeptanz in der Gesellschaft. Patrick Jola, Leiter Kommunikation/Fundraising des Blauen Kreuzes, sagt: «Alkohol ist in unserer Kultur fest verankert. Für viele Menschen ist es deshalb nicht einfach, auf Alkohol zu verzichten. Zudem wird man an Apéros oft schräg angeschaut, wenn man Cüpli ablehnt.» 

Ab wann ist Alkohol schädlich?

Doch wie viel ist nun tatsächlich zu viel? Wir haben bei Arlette Reinmann Rudolf, Psychotherapeutin und Leiterin Beratung beim Blauen Kreuz Zürich, nachgefragt: «Frauen sollten maximal ein Standardglas, also maximal 12 Gramm reinen Alkohol, trinken. Männer höchstens zwei Standardgläser pro Tag, das sind rund 24 Gramm reiner Alkohol. Was darüber liegt, gilt als risikoreich.»

Diese Obergrenzen hat die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen auf Basis von medizinischen Studien festgelegt. Das heisst aber nicht, dass ein bis zwei Gläser Wein als tägliche Routine in Ordnung sind: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte pausiert werden. 

Oft wird an Festen mehr als die empfohlene Menge konsumiert. Aber auch dann sollten es nicht mehr als fünf Standardgläser bei Männern oder vier bei Frauen werden. «Das Gehirn gewöhnt sich an den Alkohol und das gute Gefühl, das er im Belohnungssystem auslöst», erklärt Reinmann Rudolf. Das Problem bei regelmässigem Alkoholkonsum sei, so die Beratungsleiterin, dass immer mehr benötigt werde, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Ein gefährlicher Mechanismus.

«Man wird an Apéros oft schräg angeschaut, wenn man Sekt ablehnt.»

Bin ich schon süchtig?

Die Grenze zur Sucht ist fliessend. Neben dem klassischen Fall von starker Alkoholkrankheit, bei der nichts mehr geht, gibt es viele weitere problematische Arten von Alkoholkonsum. So trinken manche vielleicht unter der Woche nichts, stürzen am Wochenende aber regelmässig ab, wissen nicht mehr, was gelaufen ist, und blamieren sich. Konkrete Hinweise auf eine Abhängigkeit sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol und eine verminderte Konsumkontrolle
  • die Vernachlässigung anderer Interessen
  • kein Verzicht auf Alkohol, obwohl man weiss, dass man daran Schaden nimmt

Psychotherapeutin Reinmann Rudolf verweist auf den Leitsatz der Eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen: «Ein risikoreicher Konsum kann beschrieben werden durch: zu oft, zu viel, im falschen Moment.»

Auch wer auf seinen Alkoholkonsum angesprochen wird, sollte dies ernst nehmen. Denn: Die Hürde, dies zu tun, ist für Aussenstehende hoch, Alkohol eigentlich gut akzeptiert. Und schliesslich sollte sich jeder selbst fragen, warum er trinkt. Ist die Funktion des Alkohols wichtig (z.B.: «Ich trinke, um ruhiger zu werden oder um den Tag abzuschliessen»), ist dies ein weiterer Hinweis, dass etwas nicht stimmt. 

Der Weg aus der Sucht: Therapie und Rückfall 

Früher hielt man Menschen, die ihren Alkoholkonsum nicht steuern konnten, für willensschwach. Heute weiss man: Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die Betroffene ihr Leben lang begleitet. «Sucht ist ein Zusammenspiel aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren, die alle angeschaut werden sollten», sagt Arlette Reinmann Rudolf. Daher seien eine Suchtberatung und Therapie angezeigt. «In der Regel beinhaltet dies bei einer starken langjährigen Alkoholabhängigkeit einen stationären Entzug und eine anschliessende Entwöhnungstherapie mit ambulanter Nachsorge. Auch Selbsthilfegruppen zeigen Wirkung, wenn es darum geht, trocken zu bleiben.»

Die Rückfallgefahr ist allerdings gross: «Schätzungen und Studien zufolge liegt die Quote bei 70 bis 90 Prozent. Der Weg aus einer Sucht ist eher mit einem Marathon als mit einem Sprint zu vergleichen», weiss die Leiterin der Beratungsstelle des Blauen Kreuzes. Menschen, die sich Unterstützung holten, hätten aber im Schnitt eine bessere Prognose.

«Jede Art von Alkohol kann einen Rückfall auslösen. Auch der in Schnapspralinen und gekochten Speisen.»

Ein Abschied für immer? 

Dürfen Alkoholkranke also nie wieder mit ihren Freunden anstossen oder eine Schnapspraline naschen? Besser nicht: Der Geruch von Alkohol löst bei vielen Menschen mit einer Alkoholsucht Erinnerungen an die Suchtphase aus und triggert das Suchtgedächtnis. Aufgepasst: Sogar in gekochten Speisen findet sich noch Alkohol. «Jede Art von Alkohol kann einen Rückfall auslösen», warnt Arlette Reinmann Rudolf. Eine Heilung gibt es also nicht. «Viele wünschen sich, kontrolliert trinken zu können. Dies gelingt aber nur selten. Wenn es immer wieder zu Rückfällen kommt, lohnt es sich, eine längere alkoholfreie Phase einzuschalten. Viele merken, dass es ihnen dann besser geht, und entscheiden sich für ein Leben ganz ohne Alkohol.»

Prävention: Was hilft?

Besser ist es, schon vor dem Eintreten einer Suchtproblematik zu sensibilisieren, aufzuklären, sinnvolle Beschäftigungen und gute Kontakte zu fördern (siehe Kasten) – gerade im Jugendalter, wenn erste Erfahrungen mit dem Rausch gemacht werden. Die Psychotherapeutin weiss: «Eine gute Prävention in jungen Jahren hat sich als wirksam erwiesen.» Zudem sei es sinnvoll, wenn Alkohol nicht jederzeit und überall verfügbar sei. Darum macht das Blaue Kreuz etwa regelmässig Testkäufe, um sicherzustellen, dass Alkohol nicht an Minderjährige verkauft wird. 

Ein ganzer Monat ohne Alkohol – kein Problem. Oder doch? Wer das herausfinden will, macht am besten beim «Dry January» des Blauen Kreuzes mit. «Teilnehmende spüren nach zwei Wochen, dass sie besser schlafen», sagt Patrick Jola. «Zudem haben sie mehr Energie.» Erwiesen sei auch, dass der Verzicht einen positiven Einfluss auf den Blutdruck und das Hautbild habe. Nicht zuletzt würden zudem die Blut- und Leberwerte besser. Bereits ab Mitte November kann man sich mit diversen Angeboten einstimmen.

dryjanuary.ch

Die Prävention von Jugendlichen für Jugendliche in der Turnhalle: Bei EverFresh, einem Projekt der Stiftung IdéeSport, informieren 13- bis 17-Jährige Gleichaltrige über das Thema Suchtmittelkonsum. Sie tun dies bei sportlichen Events, die eine Alternative zum Ausgang sein sollen. «Die aktuellen Schweizer Zahlen zum Konsum von Alkohol bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zeigen, dass nach wie vor Handlungsbedarf in der Suchtmittelprävention besteht. Vor allem an den Wochenenden und im Ausgang sind die Jugendlichen den Versuchungen von Suchtmitteln ausgesetzt», so Lia Hofstetter von IdéeSport.

ideesport.ch

Ein Coach für die Hosentasche: Die interaktive Coaching-App der Lungenliga mit Chatbot hilft, Jugendliche rund um die Gesundheit zu unterstützen und aufzuklären. Die App vermittelt Informationen zu Suchtmitteln, hilft bei der Bewältigung von Stress und der Konfliktlösung. Der Chatbot geht mit den Nutzerinnen und Nutzern individuell die dringlichsten Themen an. Zum Beispiel den Alkoholkonsum. Dabei schickt er Nachrichten zur Unterstützung und liefert Antworten auf Fragen wie: Warum trinken wir eigentlich? Wie viel ist zu viel? Wie kann ich risikoarm Alkohol trinken?

r4l.swiss

Die neue App der Suchtfachstelle Zürich und dem Blauen Kreuz mit Coaching durch die Chatbots André oder Nora stärkt das Selbstmanagement und begleitet Menschen in Therapie zwischen den Beratungsterminen. «Bei Klientinnen und Klienten, welche die App regelmässig nutzten, kam es zu weniger Therapieabbrüchen. Die App hatte also einen positiven Einfluss auf den Behandlungsverlauf», sagt Sabin Bührer von der Suchtfachstelle Zürich. Besonders geschätzt wurde die Funktion des Konsumtagebuchs. Bisher kann der Coach nur mit Zugangscode genutzt werden, künftig sollen aber einzelne App-Funktionen auch unabhängig von einem Beratungsprozess zur Verfügung stehen. Ausgezeichnet: Der No Addiction Coach hat dieses Jahr den Spezialpreis Digitalisierung vom «Gesundheitsnetz 2025» gewonnen.

noa-coach.ch