Dossier: Starke Psyche

So geht man sich glücklich

Schritt für Schritt zum Glück: Gehen kann einen enormen Effekt auf die Gesundheit haben. Besonders, wenn wir es achtsam tun.

Text: Jessica Braun; Foto: Sanitas

Diese Form der Meditation ist kein Spaziergang, sondern achtsames Gehen. Sie lässt sich gemeinsam üben an der frischen Luft. Wer dabei lieber für sich ist, sucht sich einen abgeschiedenen Ort oder praktiziert drinnen.

Und so geht’s:

  • Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, an dem Sie 15 Schritte hin- und hergehen können.
  • Machen Sie 15 Schritte auf dem Weg, den Sie gewählt haben. Halten Sie dann inne, so lange Sie möchten. Wenn Sie bereit sind, drehen Sie sich um und gehen in die entgegengesetzte Richtung zurück. Halten Sie erneut inne.
  • Ziel ist es, sich die sonst beim Gehen unbewusst ablaufenden Bewegungen bewusst zu machen. Nacheinander sind dies: das Anheben eines Fusses; das Bewegen des Fusses nach vorne; das Aufsetzen des Fusses auf den Boden, mit der Ferse zuerst; die Verlagerung des Körpergewichts auf das vordere Bein, wenn die hintere Ferse angehoben wird, während die Zehen dieses Fusses den Boden berühren.
  • Mit regelmässiger Praxis gelingt es einem besser, diesem Ablauf gedanklich zu folgen. Dann können Sie weitere Aspekte in die Wahrnehmung einbeziehen: das ruhige Ein und Aus des Atems; die Struktur des Bodens unter den Füssen; Geräusche aus der Umgebung. Es geht nicht darum, diese einzuordnen, sondern sie wertfrei wahrzunehmen.
  • Machen Sie diese Übung täglich 10 Minuten lang.
Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.