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Dossier: Stress und Entspannung

Regenerationsmythen: Klingen gut, bringen aber nix

Ein Glas Rotwein am Abend fördert den Schlaf. Cola hilft bei Übelkeit. Lange Ferien sind viel erholsamer als kurze. Jeder kennt diese Weisheiten, doch stimmen sie tatsächlich?

Text: Isabelle Fretz; Foto: Sanitas

1. Wein sorgt für einen tiefen Schlaf

Trinken Sie vor dem Zubettgehen gerne ein Gläschen Wein, damit Sie besser schlafen können? Einer Studie von Mahesh Thakkar von der University of Missouri zufolge fallen dank Alkohol die Augen zwar schneller zu, er stört jedoch die Tiefschlafphasen. Als Grund nennt der Neurologe den Botenstoff Adenosin, der uns schläfrig macht. Wer vor dem Zubettgehen ein Glas Wein trinkt, führt dem Körper eine zu hohe Menge Adenosin zu – was dazu führt, dass wir unseren Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderbringen, unruhig schlafen und öfter aufwachen.

2. Kaffee macht wach und leistungsfähig

Kaffee macht munter, da Koffein die Nebenniere dazu anregt, das Stresshormon Adrenalin zu produzieren. Die Wirkung hält jedoch nicht lange an. Eine Stunde nach dem Genuss einer Tasse Kaffee fühlen Sie sich wieder schlapp, gereizt und müde. Und was hilft dann? Natürlich eine weitere Tasse Kaffee. Kleiner Lichtblick: Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore haben herausgefunden, dass Koffein einen positiven Effekt auf das Langzeitgedächtnis haben kann.  

3. Schäfchenzählen hilft beim Einschlafen

1, 2, 3, 4 … 100 Schäfchen, und noch immer will der Schlaf nicht kommen. Kein Wunder, denn das Zählen der Vierbeiner nervt. Laut Wissenschaftlern der Oxford University in Grossbritannien klappt das Einschlafen besser, wenn man sich stattdessen auf eine entspannende Szene konzentriert – einen paradiesischen Strand oder einen einsamen Bergsee beispielsweise.

4. Cola gegen Durchfall

Diarrhö kann verschiedene Ursachen haben – Stress, Viren, Bakterien, Medikamentenunverträglichkeit, Lebensmittelvergiftung und Darmentzündungen sind nur einige davon. Eines der klassischen Hausmittel, um den Durchfall zu bekämpfen: Cola. Nützt nur leider nichts, im Gegenteil. Der darin enthaltene Zucker kann den Durchfall sogar noch verstärken. Besser eignen sich laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Elektrolytlösungen, um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Bei stressbedingtem Durchfall können Entspannungsübungen helfen. Dauert der Durchfall länger als drei Tage, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.  

5. Stretching beugt Muskelkater vor

Wer vor und nach dem Sport dehnt, bleibt von Muskelkater verschont? Nicht ganz. Muskelkater ist die Folge kleiner Muskelfaserrisse, die bei grosser Belastung entstehen. Dehnen fügt diese Risse nicht wieder zusammen. Trotzdem kann Stretching vor und nach dem Sport laut Akademischem Sportverband Zürich (ASVZ) Gelenke, Muskeln, Nerven sowie Gefässe optimal auf die körperliche Belastung vorbereiten und danach für die nötige Entspannung sorgen. Übrigens: Auch während der Arbeit lohnt es sich, sich zwischendurch zu dehnen. Denn das fördert die Konzentration und regt die Blutzirkulation an.  

6. Sport am Abend fördert den Schlaf

Vor dem Zubettgehen noch einmal so richtig auspowern – dann klappt das mit dem schnellen Einschlafen bestimmt. Fehlanzeige. Sportwissenschaftler der ETH Zürich kommen nach der Meta-Analyse von 23 Studien zu einem anderen Schluss: Wer weniger als 60 Minuten vor dem Zubettgehen intensiv Sport treibt, braucht länger, um einzuschlafen. Trotzdem: Sport hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, den Stoffwechsel und das Wohlbefinden. Gegen leichte sportliche Betätigung vor dem Schlafengehen spricht also nichts.  

7. Tee mit Rum als Wundermittel bei Erkältungen

Ein alter Grossmuttertrick: einen Schuss Rum in den Tee, und am nächsten Morgen ist die Erkältung vergessen. Warme Getränke wie Tee können zwar schleimlösend wirken, der Alkohol schwächt aber das Immunsystem. Deshalb: Trinken Sie bei der nächsten Erkältung den Tee pur und setzen Sie lieber auf einen Esslöffel Honig – er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.  

8. Nur süsses Nichtstun ist erholsam

Falsch, sagt Stressspezialist Jürg Kuoni in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Wer aktiv regeneriere, sei erholter als Mitmenschen, die in ihrer Freizeit einfach nur faulenzen. Sein Credo: etwas tun, das Spass macht. Jedoch sollte man es dabei nicht übertreiben. Unser Vorschlag für Ihr nächstes Sonntagsprogramm: ein leichter Spaziergang am Vormittag, gefolgt von Lesen am Nachmittag und einem leckeren Essen am Abend.  

9. Lange Ferien sind erholsamer als kurze

Vier Wochen Sonne, Strand, Meer, gutes Essen, neue Kulturen entdecken. Klingt erholsam für Sie? Ist es auch. Aber nicht erholsamer als ein Kurztrip. Denn bereits die Vorbereitung weckt gute Gefühle und sorgt damit für Entspannung. In einer Befragung fanden die britischen Marktforscher David Gilbert und Junaida Abdullah heraus, dass Personen, die eine Reise planten oder gerade geplant hatten, zufriedener waren als solche, die keinen Urlaub in Aussicht hatten. Wer diese Glücksgefühle also mehrmals im Jahr verspüren will, sollte seine Ferientage auf mehrere kürzere Urlaube aufteilen. Und Achtung: Vier Wochen Strand klingen zwar verlockend, wenn man die Zeit jedoch nicht aktiv verbringt (siehe Mythos 8), dann klappt auch das mit der Erholung nicht wirklich.  

10. Fernsehen hilft beim Einschlafen

Gemütlich in die Decke kuscheln, Licht aus, TV an – für viele ein allabendliches Ritual. Studien belegen aber, dass das flackernde Licht und die Geräusche des Fernsehers den Schlaf erheblich stören können. Dasselbe gilt übrigens auch für das blaue Licht, das Tablets und Smartphones ausstrahlen, wie eine Untersuchung des Lighting Research Center am Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York, zeigt.

Wer vor dem Schlafengehen mehr als zwei Stunden auf die Geräte starrt, hemmt seine Melatoninausschüttung um 23 Prozent. Das Schlafhormon Melatonin steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus unseres Körpers und ist essenziell für einen erholsamen Schlaf. Bei Jugendlichen wird die Melatoninproduktion durch das kurzwellige Licht der Tablets und Smartphones übrigens noch stärker beeinträchtigt. Die Wissenschaftler haben in einer Follow-up-Studie herausgefunden, dass bei Teenagern derselbe Effekt bereits nach einer Stunde auftritt.