Dossier: Trendsport

6 Kalorienkiller, die Spass machen

Es liegt auf der Hand: Je mehr Spass es macht, desto eher bleibt man seinem Training treu. Wie das sicher gelingt? Mit Gruppensport! Wir lassen 6 effiziente und gleichzeitig spassige Gruppensportarten gegeneinander antreten.

Text: Julia Fischhaber; Foto: iStock

Platz 6: Badminton – ca. 300 kcal/h

Vorab: Badminton ist nicht gleich Federball. Während es beim noch relativ entspannten Federball darum geht, den Shuttle möglichst häufig hin und her zu spielen, gibt es beim Badminton klare Regeln. Das Ziel: Als Gewinner:in vom Feld zu gehen. Das macht Badminton nicht nur zu einer unterhaltsamen Sportart für zwei bis vier Personen, sondern auch zu einer olympischen Disziplin. Tipp: Wer noch mehr Action will und eine schnelle Reaktionsfähigkeit besitzt, steigt direkt mit Speed Badminton ein. Dabei verbrennt man pro Stunde bis zu 600 Kalorien und der Spass ist garantiert.

Platz 5: Beachvolleyball – ca. 500 kcal/h

Volleyball ist schweizweit eine der beliebtesten Gruppensportarten. Doch während man im gewöhnlichen Volleyballtraining «nur» bis zu 300 kcal pro Stunde verbrennt, erreicht man mit Beachvolleyball Werte von bis zu 600 Kalorien pro Stunde. Grund dafür ist der Sand, der die Bewegungen um ein Vielfaches anstrengender macht, aber auch der Einfluss der Sonne, die die Schweissproduktion zusätzlich anregt. Ein weiterer Pluspunkt: Viele Beachvolley-Felder liegen nah am Wasser und verbinden – zumindest im Sommer – sportliche Aktivität mit dem Gefühl von Urlaub unter Freunden.

Platz 4: Tanz-Workout – 400–650 kcal/h

Ob Zumba, Ballett-Workouts oder Breakletics: Tanz-Cardio-Kurse halten sich aus gutem Grund seit über zehn Jahren ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Zu den Klängen von Flamenco, Salsa, Hip-Hop oder klassischer Musik werden Choreografien einstudiert, die Tanz- und Fitness-Elemente kombinieren, den ganzen Körper aktivieren und den Puls auf Hochtouren bringen. Gleichzeitig werden Übungen integriert, die die Tiefenmuskulatur aktivieren und so Gelenk- und Rückenschmerzen vorbeugen. 

Platz 3: Boxen – 500–600 kcal/h

Wer den ganzen Körper und gleichzeitig auch das Gehirn trainieren will, ist bei Kampfsportarten wie Tae-Bo, Thaiboxen, Judo oder Capoeira optimal aufgehoben. Besonders beliebt bei Männern wie bei Frauen: Das klassische Boxen. Schnelle, gut überlegte Bewegungen und jede Menge Kraftübungen machen den Sport aus und bringen den Körper in Topform. Kein Wunder also, dass Hollywoodstars und Models aus der ganzen Welt auf das Training schwören. Mittlerweile ist Boxen so beliebt, dass es unzählige Angebote gibt, die den Sport noch etwas massentauglicher machen. Etwa Fitbox, Bodycombat oder das Zürcher Studio Lucky Punch, das eine Mischung aus Box- und Tanzclub ist. 

Platz 2: Crossfit – 500–800 kcal/h

Kaum eine Sportart polarisiert so wie Crossfit – man liebt es, oder eben nicht. Was daran liegt, dass Crossfit mehr ist als eine Sportart: Wer diesem Sport nachgeht, fokussiert auf die eigene Leistung und verzichtet im Alltag möglichst auf alles, was diese negativ beeinflussen könnte. Das Ziel ist, mit unterschiedlichen Übungen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit ausgewogen zu entwickeln. Dabei geht es bei einer Art Postenlauf von Übung zu Übung mit möglichst vielen Wiederholungen. Ein Sport, der insbesondere Ambitionierte antreibt und bis zu 800 Kalorien pro Stunde verbrennt.

Platz 1: Spinning – 500–900 kcal/h

Bis zu 900 Kalorien pro Stunde verbrennen Sportler:innen beim hocheffizienten Indoor-Radsport Spinning. Angeleitet von einem Coach radelt man sich durch unterschiedliche Stufen – mal mit mehr, mal mit weniger Widerstand – und lässt so in kürzester Zeit den Puls nach oben schiessen. Trainiert werden neben der Ausdauer vorwiegend die Beine und das Gesäss, wobei auch der Rumpf laufend arbeitet. Zusätzliche Hantelübungen sorgen für straffe Arme und starke Schultern. Rhythmische Musik steigert die Motivation zusätzlich. Wem das nicht reicht, dem könnte das Konzept städtischer Spinning-Anbieter wie Open Ride und Spark Cycle gefallen: Hier wird in einer club-ähnlichen Atmosphäre, teilweise sogar begleitet von Live-DJs, um die Wette gestrampelt. 

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