MED_COM_sonnen_SANITAS_00944_D3S2796.jpg

Die besten Chancen für eine Schwangerschaft

Es ist kurz: das Zeitfenster, während dem eine Frau fruchtbar ist. Gerade mal sechs Tage dauert es. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wahrscheinlichkeit nicht an allen Tagen gleich gross ist, dass es klappt. Wie finden Sie heraus, wann der beste Zeitpunkt ist, um schwanger zu werden?


Würde man auf Schwangerschaften wetten, stünden die Gewinnchancen schlecht. Denn die statistische Wahrscheinlichkeit, dass man schwanger wird, liegt pro Zyklus je nach Studie zwischen 20 und 30 Prozent – und das sogar nur an drei von sechs fruchtbaren Tagen: Nämlich die drei Tage, die am nächsten beim Eisprung liegen. Vier Tage vorher stehen die Chancen auf eine Schwangerschaft bei noch 10 bis 12 Prozent. Fünf und sechs Tage vor dem Eisprung sind es 0 bis 5 Prozent. Es bleibt die alles entscheidende Frage: Wann ist mein Eisprung?

Die Krux mit Fruchtbarkeits-Apps

Eine scheinbar einfache Methode, um den Eisprung und die fruchtbaren Tage zu berechnen, sind Fruchtbarkeits-Apps. Doch sie gehen von einem Lehrbuchzyklus aus, bei dem der Eisprung 14 Tage vor der nächsten Periode auftritt. Aber bei 70 Prozent der Frauen entspricht der Zyklus nicht der Theorie (Quelle: Ava). Da nur drei bis maximal sechs Tage für eine Befruchtung Erfolg versprechend sind, ist es verheerend, sich auch nur um zwei Tage zu verrechnen.

Die Entwicklung der Hormone zu beobachten, ist eine weitere Möglichkeit, den Eisprung zu bestimmen. So steigt fünf Tage vor dem Eisprung das Östrogen an. Man bestimmt es entweder durch Beobachten des Zervixschleims – je näher am Eisprung, desto dehnbarer, transparenter und dünnflüssiger ist das Scheidensekret oder mittels eines handelsüblichen Ovulationstests. Diese Tests funktionieren ähnlich wie Schwangerschaftstests, indem man einen Teststreifen entweder direkt in den Urinstrahl hält oder in einen Becher mit Urin. Nebst dem Östrogen bestimmen diese Tests das luteinisierende Hormon (LH). Dessen Konzentration erhöht sich rund 24 Stunden vor dem Eisprung. Der Nachteil von Ovulationstests: Ist der Hormonspiegel nicht hoch genug, zeigen sie den Anstieg zu spät oder gar nicht an. Ausserdem kann der häufige Toilettengang mit Teststreifen mühsam sein. Zu guter Letzt bleibt das Hormon Progesteron, das nach dem Eisprung ansteigt. Eine erhöhte Körpertemperatur weist auf diesen Vorgang hin. Sobald man aber den Temperaturanstieg misst, ist der Eisprung vorbei. Apropos Temperaturmessen: Auch das ist eine Methode zur Bestimmung des fruchtbaren Fensters. Nach dem Eisprung steigt die Körpertemperatur um etwa 0,5 Grad an. Beobachtet man über einen längeren Zeitraum seine Körpertemperatur, kann man die fruchtbaren Tage bestimmen. Zumindest theoretisch. Denn diese Methode ist sehr ungenau und höchst fehleranfällig.

 

Studienquellen: Wilcox, Human Reproduction, Colombo, Demographic Resaerch, Ava und Swissmom

Der Vorteil von Eisprungtrackern: Ava

Eine sicherere und einfachere Methode als Eisprungrechner, tägliches Temperaturmessen und Beobachten des Zervixschleims ist der Eisprungtracker Ava. Ava ist ein Sensorarmband, das in einer klinischen Studie am Universitätsspital Zürich getestet wurde und rund fünf fruchtbare Tage pro Zyklus bestimmt. Damit verdoppeln Sie Ihre Chance, schwanger zu werden. Denn Paare, die während des fruchtbaren Fensters jeden zweiten Tag Geschlechtsverkehr haben, erhöhen ihre Chancen auf eine Schwangerschaft nachweislich. Dies im Vergleich zu ungeplantem Geschlechtsverkehr einmal pro Woche.*

So funktioniert es: Sie tragen das Ava Armband in der Nacht – der Rest passiert von alleine. Ava gibt Bescheid darüber, wann sich das Fruchtbarkeitsfenster öffnet und wann es zu Ende ist. Ausserdem lernen Sie Ihren Zyklus genau kennen und erhalten wertvolle Informationen über Ihre Schlafqualität, Ihren Stresslevel, Ihren Ruhepuls und noch viel mehr – vor, während und nach der Schwangerschaft.  

Hier erfahren Sie mehr über Ava

*Studie: Allen J. Wilcox Clarice R. Weinberg Donna D. Baird. New England Journal of Medicine, December 7, 1995.