Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Ihre Fragen

Wie kann ich Prämien sparen? Warum entspricht meine Prämienanpassung nicht dem Schweizer Durchschnitt? Hier beantworten wir Fragen, die uns Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit den Prämien häufig stellen.

Hier finden Sie die wichtigsten Möglichkeiten, um Ihre Prämie zu senken:

  • Erhöhen Sie Ihre Franchise in der Grundversicherung: So senken Sie automatisch Ihre monatlichen Prämien und sparen jährlich bis zu 1540 Franken. Erfahren Sie im Video, was Franchise und Selbstbehalt genau bedeuten.
  • Wählen Sie ein alternatives Versicherungsmodell (AVM) und erhalten Sie attraktive Rabatte. Sanitas bietet Ihnen in der Grundversicherung verschiedene alternative Versicherungsmodelle an. Hier geht’s zur Übersicht.

 

Hier finden Sie noch mehr Spartipps. Haben Sie Fragen dazu? Oder möchten Sie Ihre Versicherungslösung gemeinsam mit uns optimieren? Dann vereinbaren Sie mit wenigen Klicks einen Beratungstermin oder wenden Sie sich direkt an Ihr Service Center – den Kontakt finden Sie auf Ihrer Police. Wir sind gerne für Sie da.

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Die Schweiz hat eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Diese erstklassige Versorgung kostet, und das spiegelt sich in den Krankenkassenprämien wider. Denn: Die Höhe der Prämien richtet sich nach den Leistungskosten aller Versicherten. Es kann deshalb sein, dass sich Ihre Prämie erhöht, obwohl Sie selbst praktisch nie zum Arzt oder ins Spital mussten und weder Medikamente noch Therapien benötigten. Umgekehrt sind Sie durch die Grundversicherung vor hohen Kosten geschützt, sollten Sie doch einmal krank werden und medizinische Leistungen benötigen. Dieses sogenannte Solidaritätsprinzip ist im Krankenversicherungsgesetz verankert. Daneben gibt es etliche weitere Faktoren, die die Gesundheitskosten generell – und damit die Prämien – in die Höhe treiben:

 

  • Der medizinische und technologische Fortschritt (z.B. neue, kostenintensive Gentherapien bei Krebserkrankungen)
  • Der zunehmende Anteil älterer Personen in der Bevölkerung und deren allfälliger Bedarf an medizinischen Leistungen
  • Die Zunahme von chronisch kranken Personen in der Bevölkerung
  • Die Ausweitung der Leistungen, die durch die Grundversicherung gedeckt sind (z.B. nicht ärztliche Psychotherapie)

 

Übrigens: Es gibt immer wieder auch Prämienregionen, in denen die Prämien der Grundversicherung stabil bleiben oder sogar sinken. Das Gleiche gilt für die Zusatzversicherungen. Im folgenden Video erklären wir kurz und anschaulich die wichtigsten Fakten:

Die Durchschnittswerte, die in den Medien zur Grundversicherung kommuniziert werden, treffen nur sehr selten auf den Einzelfall zu. Ein Grund dafür ist, dass jede Versicherungsgesellschaft die Prämien unabhängig berechnen muss. Dies ist gesetzlich so vorgeschrieben und wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) kontrolliert.

Bei der Berechnung verlangt das BAG kostendeckende Prämien pro Kanton. Deshalb richten sich die Prämien in erster Linie nach den Leistungskosten einer Krankenversicherung – also nach den Kosten, die die Versicherung für Ärzte, Therapeutinnen, Spitalaufenthalte oder Medikamente bezahlen muss. Diese Leistungskosten können sehr unterschiedlich ausfallen, da sie von verschiedenen Faktoren abhängen: So spielt die Struktur des Versichertenbestandes oder der Wohnort der Versicherten eine Rolle. Deshalb bezahlt der 44-jährige Herr M., der im Kanton X wohnt, nicht die gleiche Prämie wie der 44-jährige Herr B., der im Kanton Y wohnt. Die Gesundheitskosten sind in der Regel in städtischen Regionen höher als in ländlichen Regionen und in der Westschweiz höher als in der Deutschschweiz. Es ist bekannt, dass das Angebot die Nachfrage steuert: Die Gesundheitskosten steigen, je mehr Ärzte und Ärztinnen, Spitäler, Therapeutinnen und Therapeuten in einer Region ihre Leistungen anbieten.

Wichtig zu wissen: Die Angaben des BAG beziehen sich nur auf die Prämie der Grundversicherung. Beachten Sie also beim Vergleich mit Ihrer Police lediglich die Grundversicherungsprämie, nicht die Prämie der Zusatzversicherungen.

Das Schweizer Gesundheitssystem misst dem Solidaritätsgedanken in der Grundversicherung einen hohen Stellenwert zu. Das bedeutet: In der Grundversicherung bezahlen in einer Prämienregion alle Erwachsenen die gleiche Prämie – egal ob jemand krank oder gesund ist, alt oder jung, Mann oder Frau. Sie gehören zu den Menschen, die Glück haben und gesund sind. Sie müssen aber auch keine höhere Prämie bezahlen, sollten Sie doch einmal krank werden. Dieses sogenannte Solidaritätsprinzip ist im Krankenversicherungsgesetz verankert. Es gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihre Krankheitskosten im Notfall übernommen werden und Sie dadurch nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten. 

Unsere Werbemassnahmen dienen in erster Linie dazu, innovative Angebote und Dienstleistungen zu kommunizieren und so neue Kundinnen und Kunden auf uns aufmerksam zu machen. Nur wenn eine Versicherung es schafft, jedes Jahr neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, kann sie ihren Versicherten Stabilität und Sicherheit gewährleisten. Das kommt letztlich allen Sanitas Versicherten zugute.

Werbung kann zudem einen wichtigen Beitrag zum kostenbewussten Verhalten unserer Kundinnen und Kunden leisten: Seit der Einführung unseres Sanitas Portals und der damit verbundenen Kommunikation haben über 300'000 Versicherte auf den elektronischen und damit papierlosen Verkehr mit Sanitas umgestellt. Nicht zuletzt belegen unsere Zahlen, dass sich mit einem Verzicht auf Werbung kaum Geld sparen lässt: Die Werbeausgaben machen bei Sanitas wenige Promille einer Monatsprämie aus. Bei einer durchschnittlichen Monatsprämie ist das weniger als ein Franken. Würden wir alle Werbeausgaben streichen, wäre das in den Prämien also kaum spürbar.

Übrigens: Wussten Sie, dass bei Sanitas von 100 Prämienfranken rund 95 Franken direkt in medizinische Leistungen – also in Spitalaufenthalte, Therapien, Laborkosten und Medikamente – fliessen?

Sanitas setzt sich täglich dafür ein, die steigenden Gesundheitsausgaben möglichst moderat zu halten:

  • Wir verarbeiten pro Monat über 750’000 Rechnungen und führen Kontrollen durch, um ungerechtfertigt hohe oder nicht versicherte Leistungen zu identifizieren und so Kosten zu vermeiden.
  • Wir gehen Hinweisen unserer Kundinnen und Kunden nach, die uns auf fragwürdige Rechnungsstellungen aufmerksam machen, und können auf diese Weise weitere Kosten einsparen.
  • Tarife mit Leistungserbringern wie Spitälern werden regelmässig neu verhandelt.
  • Mit dem Case Management begleiten und unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden in gesundheitlich schwierigen Lebenssituationen. Eine gute Koordination zwischen Ärzten, Therapeutinnen und anderen beteiligten Personen ist wichtig für einen optimalen Genesungsprozess.
  • In Zusammenarbeit mit unserem unabhängigen Partner Medgate bieten wir unseren Versicherten rund um die Uhr kostenlose medizinische Beratung. Vor allem nachts oder an Wochenenden können Sie dank diesem Service teure Notfallkosten vermeiden. Sie können mit einem guten Gefühl einen notwendigen Arztbesuch auf reguläre Praxiszeiten verlegen.
  • Alternative Versicherungsmodelle führen erwiesenermassen zu Kosteneinsparungen. Sanitas bietet in der Grundversicherung verschiedene alternative Versicherungsmodelle (AVM) an.
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Die Umweltbelastung soll unserer Gesundheit und Umwelt zuliebe gesenkt werden. Deshalb erhebt der Bund seit 2008 Lenkungsabgaben auf umweltbelastende Stoffe. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) sorgt für die Verteilung dieser Umweltabgaben an die Bevölkerung. Dies erfolgt via Krankenversicherer. Im Jahr 2023 werden Ihnen total 61.20 Franken aus den Erträgen der Umweltabgaben (CO2-Abgabe und VOC-Abgabe) zurückgezahlt. Monatlich wird deshalb ein Betrag von 5.10 Franken mit Ihrer Prämie verrechnet. Dieser Betrag ist auf Ihrer Police und auf Ihren Prämienrechnungen ausgewiesen.

Das offizielle Merkblatt des BAFU erhalten Sie zusätzlich mit Ihrer Police.

Weitere Erklärungen und Hintergründe bietet dieses Video vom BAFU.

Krankenversicherungen sind gesetzlich verpflichtet, Reserven zu bilden. Während einige Versicherungen allfällige Überschüsse direkt an ihre Grundversicherten auszahlen, richten Sanitas wie auch die Mehrheit der Krankenversicherungen den Fokus darauf, ihren Versicherten damit dauerhaft möglichst stabile Prämien zu bieten. Ausserdem gehen die Kosten für die aufwendige Administration einer Prämienrückerstattung letztlich zulasten der Versicherten. Wir prüfen den Sachverhalt einer Prämienrückerstattung jährlich im Rahmen der Prämieneingabe.

Ihr gewähltes Grundversicherungsmodell gibt vor, an wen Sie sich bei gesundheitlichen Fragen zuerst wenden müssen. Ein Überblick:

  • Medbase MultiAccess: Expertennetzwerk von Medbase als medizinische Anlaufstelle
  • NetMed: Erstberatung in einer Praxis aus einem medizinischen Netzwerk
  • CareMed: Erstberatung durch Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin 
  • CallMed: Flexibler Behandlungsplan nach telemedizinischer Erstberatung
  • Compact One: Verbindlicher Behandlungsplan nach telemedizinischer Erstberatung

Im Grundversicherungsmodell NetMed führt Sanitas seit 1. Januar 2021 drei unterschiedliche Rabattvarianten. So möchte Sanitas ihre Kundinnen und Kunden transparenter an den erzielten Kosteneinsparungen der verschiedenen Ärztenetzwerke teilhaben lassen. Wenn Sie NetMed als Grundversicherungsmodell wählen oder bereits gewählt haben, profitieren Sie abhängig von Ihrem Hausarzt, Ihrer Hausärztin oder Ihrer Praxis von unterschiedlichen Rabatten.

Mit der praktischen Hausarztsuche erfahren Sie schnell und einfach, welcher Rabattvariante Ihre medizinische Ansprechperson angehört. Oder auch: mit welcher Praxis Sie am meisten sparen können.

 

Wer entscheidet, welcher Rabattvariante mein Hausarzt angehört?

Ihr Hausarzt, Ihre Hausärztin oder Ihre Praxis ist einem Ärztenetzwerk angeschlossen. Das Ärztenetzwerk und Sanitas haben Verträge abgeschlossen, mit dem Ziel, medizinische Qualität zu fördern und Kosten einzusparen. Diese Kosteneinsparungen werden durch optimale Behandlungswege und Koordination erzielt und beeinflussen Ihren Prämienrabatt. Sanitas berechnet diese Rabatte aufgrund der effektiv erzielten Kosteneinsparungen des jeweiligen Ärztenetzwerks jährlich neu. Um die Ärztenetzwerke einer bestimmten Rabattvariante zuzuteilen, werden die Kosteneinsparungen der vergangenen Jahre berücksichtigt. Jedes Ärztenetzwerk wird also aufgrund seiner erzielten Kosteneinsparung in die entsprechende Rabattvariante eingeteilt.

 

Ich bin nicht einverstanden, dass ich einen tieferen Rabatt habe. Was kann ich machen?

Wenn Sie einen höheren Rabatt in Ihrem Hausarztmodell NetMed wünschen, haben Sie folgende Möglichkeit: Wählen Sie einen Hausarzt oder eine Hausärztin in einer höheren Rabattvariante. In unserer Hausarztsuche können Sie prüfen, in welcher Rabattvariante sich eine Praxis befindet. Wenn Sie sich allerdings weiterhin bei Ihrem bisherigen Hausarzt oder Ihrer bisherigen Hausärztin behandeln lassen möchten, ist der vorgegebene Rabatt für das Jahr 2023 definitiv.