Projekte für

eine gesunde Schweiz

Projektförderung

Die Sanitas Stiftung unterstützt innovative Programme zur Förderung der Gesundheit in der Schweiz.

In vier Schritten zur Förderung

Von der ersten Idee bis zur Projektzusage – so läuft der Prozess bei der Sanitas Stiftung ab.

01

Förderkriterien prüfen


Damit Ihr Projekt unsere Förderkriterien erfüllt, muss es gemeinnützig sein, die Gesundheitsförderung oder Prävention in der Schweiz stärken und überregional wirken.

Zu den Kriterien

02

Antrag einreichen


Passt Ihr Projekt zu unseren Förderkriterien? Dann kontaktieren Sie uns per E-Mail – am besten mit einer Projektbeschreibung, die Ziele, Budget, Zeitplan und Ihre Organisation enthält. Je konkreter und strukturierter Ihr Antrag ist, desto schneller können wir ihn prüfen. Sie können uns auch eine unverbindliche Voranfrage senden.

Antrag einreichen

03

Prüfung und Dialog


Nach Ihrer Kontaktaufnahme prüfen wir Ihren Antrag und melden uns bei Ihnen. Wenn Ihr Projekt für eine Förderung in Frage kommt, besprechen wir offene Fragen persönlich und legen gemeinsam die nächsten Schritte fest.

04

Förderzusage und Umsetzung


Bei einem positiven Entscheid des Stiftungsrats schliessen wir eine Fördervereinbarung mit Ihnen ab. Während der Förderlaufzeit begleiten wir Ihr Projekt partnerschaftlich. Ein regelmässiger Austausch und gemeinsames Lernen sind uns dabei besonders wichtig.

Was wir fördern – und was nicht

Wir setzen unseren Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. Prüfen Sie hier, ob Ihr Projekt zu unseren Schwerpunkten passt.

Wir fördern Projekte, die


  • die Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz stärken
  • Einen nachgewiesenen Bedarf abdecken und niederschwellig gestaltet sein
  • wirkungsorientiert und langfristig angelegt sein
  • gemeinnützig und auf eine überregionale Verbreitung ausgerichtet sein
  • zu einem unserer beiden Förderschwerpunkte passen

Was wir nicht fördern


  • Kultur-, Sozialhilfe- oder Bildungsangebote ohne direkten Gesundheitsbezug
  • Behandlungs- und Therapieangebote
  • Einzelpersonen
  • Grundlagenforschung
  • Sponsoring einmaliger Events oder lokaler Aktivitäten

Sie haben ein Präventionsprojekt, das zu unseren Förderkriterien passt?

Kontaktieren Sie uns für eine mögliche Zusammenarbeit. Wir prüfen Ihren Antrag und melden uns bei Ihnen.

Unsere Förderschwerpunkte

Wir setzen unsere Mittel dort ein, wo ein gesellschaftlicher Bedarf besteht, und wir mit gezielter Förderung einen wichtigen Beitrag leisten können.

Psychische Resilienz von Jugendlichen


Immer mehr junge Menschen sind psychisch belastet. Die Stiftung Sanitas fördert deshalb gemeinnützige Projekte, die die psychische Resilienz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz stärken. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu unterstützen, damit sie in Übergangssituationen wie Schule zu Beruf oder Familie zu Selbstständigkeit Herausforderungen besser meistern. Wir legen den Fokus auf die Balance zwischen digitalen und analogen Lebenswelten, ein gesundes Körperbild und ganzheitliche Ansätze.

Mobilität und Selbstständigkeit im höheren Lebensalter


Wir leben immer länger – aber bleiben wir auch länger gesund? Um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und körperlich sowie psychisch zu profitieren, braucht es oft Mobilität. Deshalb ist es unser Ziel, die Mobilität und Selbstständigkeit älterer Menschen mit fragiler Gesundheit zu stärken. Wir fördern Projekte, die die körperliche und mentale Fitness positiv beeinflussen, die gesellschaftliche Einbindung unterstützen und Lebensstilfaktoren für benachteiligte ältere Menschen verbessern.

Aktuelle Förderprojekte

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Waldbaden und Wohlbefinden


Die Verbindung zur Natur kann das Wohlbefinden unterstützen und zur Gesundheit im Alltag beitragen. Waldbaden ist eine einfache und zugängliche Praxis, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Kashapona bietet eine wachsende Sammlung von Audio-Guides, die Waldbaden (Shinrin-Yoku) unkompliziert und wissenschaftlich fundiert vermitteln. So lassen sich Aufmerksamkeit, Präsenz und Erholung fördern – ohne therapeutischen Anspruch. Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum, insbesondere an Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren. Kashapona ist derzeit auf Französisch verfügbar. Die Stiftung Sanitas unterstützt die Übersetzung ins Deutsche und Englische, damit noch mehr Menschen in der Schweiz davon profitieren.

Zu Kashapona

Freestyle-Sport stärkt die Gesundheit von Jugendlichen


Das «GORILLA Schulprogramm» bringt Jugendlichen einen gesunden, aktiven und nachhaltigen Lebensstil näher. Freestyle-Sportlerinnen und -Sportler machen in Workshops an Schulen und auf digitalen Kanälen die Präventionsthemen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit mit modernen Lernmethoden erlebbar. Mit der Unterstützung der Stiftung Sanitas wird die digitale Lernplattform für Lehrpersonen aus der ganzen Deutschschweiz weiterentwickelt. Zusätzlich richten sich crossmediale Kampagnen direkt an Jugendliche. Die Kombination von analogem und digitalem Lernen setzt nachhaltige Impulse für die Gesundheit von Jugendlichen.

Zu GORILLA Schweiz

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Digitale Resilienz spielerisch trainieren


Jugendliche in der Schweiz sind täglich bis zu drei Stunden online. Das bietet Chancen, aber auch Risiken wie Cybermobbing, Desinformation oder Datenmissbrauch. Um die digitale Resilienz zu fördern, entwickelt ein Team der Universität Zürich, der Zürcher Fachhochschule und der Fachhochschule Graubünden die Cyber Safari. Inspiriert vom Foxtrail-Konzept verbindet sie digitales Lernen mit Bewegung: In einer interaktiven Schnitzeljagd lösen Jugendliche spielerische Challenges, die ihre Medienkompetenz stärken. Die Stiftung Sanitas unterstützt die technische Umsetzung der App, um Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.

Zur Cyber Safari Projektwebseite

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Mental fit werden


Sich um die eigene mentale Gesundheit zu kümmern, wird immer wichtiger. Gleichzeitig fehlt vielen Menschen in der Schweiz das Wissen, wie sie ihre psychische Gesundheit stärken können. Deshalb entwickelt der in Genf ansässige Verein Minds die digitale Bildungsplattform mindsUP. Sie bietet kostenlose digitale und analoge Ressourcen, die sensibilisieren, informieren und zu Verhaltensweisen ermutigen, welche das Wohlbefinden steigern und soziale Beziehungen stärken. Damit möglichst viele Menschen von mindsUP profitieren, unterstützt die Stiftung Sanitas das Projekt. Die Plattform steht vorerst nur in französischer Sprache zur Verfügung.

Zu mindsUP

Leben mit Demenz


Die interaktive Plattform demenzworld möchte Betroffenen und Angehörigen den Umgang mit Demenz so einfach wie möglich machen. Wertvolle Informationen finden Interessierte im Online-Magazin «demenzjournal» und im Lexikon «demenzwiki». Für den persönlichen Austausch stehen die physischen Treffen «demenzmeets» und das Online-«demenzforum» zur Verfügung. Den passenden Tipp zum richtigen Zeitpunkt erhalten Interessierte entweder im «demenznavi» oder direkt im Gespräch mit dem neuen Chatbot Sophie. Nach erfolgreichem Aufbau von E-Learning-Modulen für Angehörige unterstützt die Stiftung Sanitas auch den weiteren Ausbau des E-Learning-Bereichs. 

Zu Demenzworld

Ernährung und Diätetik

Abnehmen neu begleiten


Übergewicht ist eine ernsthafte gesellschaftliche Herausforderung. Die Behandlung mit modernen Fett-weg-Spritzen (GLP-1-Rezeptoragonisten) bieten zwar eine neue Möglichkeit zum Abnehmen, aber das Gewicht kehrt nach Absetzen der Appetitzügler häufig zurück. Eine Berücksichtigung des emotionalen Essverhaltens könnte dabei helfen, nachhaltige Verhaltensänderungen zu fördern. Die Berner Fachhochschule testet daher in einer Pilotstudie, ob eine achtsamkeitsbasierte Gruppentherapie das Essverhalten verändert und langfristig die Gewichtskontrolle verbessert. Die Sanitas Stiftung unterstützt diesen neuartigen Ansatz.

Zur Berner Fachhochschule (Ernährung und Diätetik)

Gesunde Entwicklung von Kleinkindern


Smartphones, Tablets und Co. sind eine großartige Erfindung. Aber Eltern sind zunehmend verunsichert, wie der Umgang mit diesen Geräten im Alltag gestaltet werden sollte, sodass sich ihre Kleinkinder gut entwickeln können. Das Marie Meierhofer Institut für das Kind, assoziiertes Institut der Universität Zürich, initiiert deshalb eine Studie, bei der interessierte Eltern über mehrere Wochen via WhatsApp-Kanal ihre Kompetenzen stärken und Ressourcen aktivieren können, während sie gleichzeitig Informationen zu gesunder Entwicklung erhalten. Kern der Intervention ist ein Verhaltensänderungs-Plan, der von den Eltern individuell festgelegt wird (z.B. beim Essen alle digitale Medien auszuschalten). Die Coaching-Interventionsstudie wird wissenschaftlich ausgewertet und von der Sanitas Stiftung unterstützt.

Zu MMI

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Kompetenz im Netz


Die virtuelle Welt eröffnet Kindern und Jugendlichen viele Chancen, birgt jedoch auch Risiken. Für einen guten Umgang mit digitalen Herausforderungen wie Fake News, Cybermobbing oder Cybergrooming braucht es Aufklärung und Selbstwirksamkeit, um diesen zu begegnen. Der Verein Netpathie schafft Bewusstsein für die Chancen und Risiken über partizipative Projekttage und -Wochen für Kinder und Jugendliche von 6 – 19 Jahren. Die Workshops werden ergänzt durch Input für Eltern und Lehrpersonen, Sozialarbeitende oder  weitere Fachleute. Die Sanitas Stiftung unterstützt die Weiterentwicklung des Angebots für ausserschulische Bereiche wie die Pfadi oder den Fussballclub.

Zum Verein Netpathie

Pollenallergie

Flächendeckende Pollendaten


Jede fünfte Person in der Schweiz ist von einer Pollenallergie betroffen. Im Frühjahr sind es die Pollen von Sträuchern und Bäumen, die für tränende Augen und Niesen verantwortlich sind, im Sommer vor allem die Gräserpollen. Die gesundheitliche Belastung ist für Betroffene häufig erheblich, darum bietet aha! Allergiezentrum Schweiz Pollenflug-Informationen über die Website pollenundallergie.ch sowie über die «Pollen-News» App an. Für ein besseres Therapiemanagement werden die Pollenflug-Informationen zukünftig flächendeckend von MeteoSchweiz berechnet und über die App und Webseite von aha! Allergiezentrum Schweiz abrufbar sein. Ein Symptomtagebuch wird den Service in der App zusätzlich abrunden.

Zu pollenundallergie.ch und zur kostenlosen Pollen-News App