Gesundheitsmonitoring: Potenzial nicht ausgeschöpft

Gesundheitsmonitoring mit geeigneten Wearables oder dem Smartphone findet am meisten Anklang, wenn es um die eigene medizinische Behandlung geht. Die Motivation für nachhaltiges Gesundheitstracking ist hingegen tief, wenn das Aufzeichnen des Verhaltens hinsichtlich Prävention oder einen solidarischer Beitrag an die Gesellschaft das Ziel sind. Die Hauptbarrieren: Persönlicher Tracking-Aufwand und Datenschutzbedenken.

Digitales Gesundheitsmonitoring wie das Aufzeichnen von Bewegungs- oder Ernährungsdaten haben die Bürger und Bürgerinnen meist ausprobiert, aber nicht über längere Zeit genutzt. Daten aufzuzeichnen und zu teilen hat sogar ein eher schlechtes Image, da dies mit «Fitness Influencern» in Verbindung gebracht wird, die sich damit gerne zur Schau stellen.

Die Bürgerinnen sind aber bereit, ihre aufgezeichneten Daten mit dem Arzt zu teilen, wenn es der persönlichen Behandlung dient. Dann würde der Tracking-Aufwand auch eher in Kauf genommen. Und sie könnten sich vorstellen, in Zukunft ihre aufgezeichnete Daten zur Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen. Das Konzept, ihre Daten als Gesunde aus solidarischen Gründen in einen Datenpool zum Wohle der Allgemeinheit einzuspeisen, ist den Bürgern jedoch fremd.

Zu diesem Ergebnis kommt eine qualitative Befragung von 24 Teilnehmenden zwischen 28 und 55 Jahren mittels Video-Paarinterviews, welche GIM Suisse im Auftrag der Stiftung Sanitas Krankenversicherung im Januar 2024 durchgeführt hat.

Die detaillierten Ergebnisse finden sich imausführlichen Bericht.

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Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Solidarität? Die Stiftung Sanitas Kranken­versicherung stellt Studien vor und bietet Experten und Thinktanks eine Plattform für Diskussionsbeiträge.

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