Was tut der Haut gut?
Eine gesunde Haut strahlt nicht nur nach aussen – sondern auch nach innen: Hilfreiche Tipps, um die Haut gesund zu halten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Haut ist unser grösstes Organ und schützt uns vor Umwelteinflüssen, Krankheitserregern und Wasserverlust; ihre Gesundheit ist zentral für diese Funktionen.
- Eine typgerechte Pflege, ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf, täglicher Sonnenschutz sowie der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und zu viel Zucker fördern eine gesunde Haut.
- Auch Stress, psychische Belastungen und der Lebensstil wirken sich direkt auf die Haut aus; Supplemente sind meist nur bei nachgewiesenem Mangel nötig.
Warum ist eine gesunde Haut wichtig?
Mit bis zu zwei Quadratmetern Fläche, Milliarden von Zellen und bis zu zehn Kilogramm Gewicht ist unsere Haut das grösste und schwerste Organ.
Doch nicht nur das: Sie ist auch unser vielseitigstes Organ. Sie ist die wichtigste Schutzbarriere unseres Körpers, die gleich mehrere Funktionen übernimmt:
- Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen und Verletzungen.
- Sie dient als äusserste Abwehrfront unseres Immunsystems – indem sie schädliche Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze fernhält.
- Sie sorgt dafür, dass unser Körper nicht zu viel Wasser verliert.
«Nur eine gesunde Haut kann diese Funktionen aufrechterhalten», sagt Dermatologin Marianne Meli. Deshalb sei es so wichtig, unsere Haut richtig zu nähren und zu pflegen.
Und nicht nur das: Eine gesunde Haut schützt uns auch vor Krankheiten – allen voran vor Hautkrankheiten, die entstehen, wenn die Barrierefunktion der Haut geschädigt ist.
7 Tipps: Was ist gut für die Haut?
Grundsätzlich tue der Haut alles gut, was unsere allgemeine Gesundheit positiv unterstützt, sagt Dermatologin Meli.
Darüber hinaus benötigt die Haut die richtige Pflege und ausreichend Schutz vor Sonne und Substanzen.
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Richtig reinigen & pflegen
«Reinigen Sie Ihre Haut morgens und abends gründlich, um die Verunreinigungen zu eliminieren, die sich tagsüber und nachts auf der Haut ablagern», sagt Meli.
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Gesunde Ernährung
Was Sie essen, bestimmt mit, wie es Ihrer Haut geht. Setzen Sie also auf Lebensmittel, die die Hautgesundheit fördern.
Welche Lebensmittel sind gut für die Haut?
- Beeren (Vitamin C, Antioxidantien)
- Zitrusfrüchte (Vitamin C)
- Avocado (Vitamin E, B-Vitamine, gesunde Fette)
- Süsskartoffeln, Karotten, Spinat (Vitamin A)
- Tomaten, Paprika (Lycopin)
- Lachs, Makrele, Hering (Omega-3-Fettsäuren)
- Eier (Vitamin A, B-Vitamine, Zink, Proteine)
- Linsen, Tofu, Hülsenfrüchte (B-Vitamine, Zink, Eisen)
- Leinsamen, Walnüsse (Omega-3-Fettsäuren)
- Leinöl, Rapsöl, Olivenöl (gesunde Fette)
- Haferflocken (B-Vitamine, Zink, Eisen)
- Vollkornprodukte (Selen, B-Vitamine)
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Viel trinken
Trinken Sie täglich zwischen 1.5 und 2 Litern Flüssigkeit, am besten ist Wasser oder ungesüsster Tee. Bei Hitze, Sport, Fieber, Durchfall oder starkem Schwitzen braucht der Körper mehr Flüssigkeit.
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Genügend Schlaf
Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Schlaf bekommen. Neuere Untersuchungen betonen zusätzlich, dass es nicht die «eine» ideale Schlafdauer für alle gibt – da der Schlafbedarf zwischen Individuen und Kulturen variiert.
Wichtig ist, dass Sie morgens erholt aufwachen und es ohne starke Müdigkeit durch den Tag schaffen.
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Haut schützen
«Ein Sonnenschutz gehört täglich auf jede Haut», sagt Dermatologin Meli. Das gilt insbesondere fürs Gesicht, das täglich den UV-Strahlen ausgesetzt ist.
Hellere Hauttypen sollten dabei auf einen Lichtschutzfaktor 50+ setzen, während dunklere Hauttypen auch mit einem LSF 30 oder niedriger auskommen.
«Es ist zudem sehr wichtig, sich mit der passenden Kleidung gegen die Sonne zu schützen», sagt Meli. Das sei oft einfacher, als Sonnencreme grossflächig auf dem Körper zu verteilen.
«Wer sich nicht ausreichend schützt, hat ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken», erklärt die Dermatologin.
Die Expertin empfiehlt Risikopersonen mit hellem Hauttyp, vielen Muttermalen oder Hautkrebs in der Familie, jährlich die Muttermale auf Veränderungen untersuchen zu lassen.
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Alkohol, Nikotin & Zucker meiden
Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und kann die Hautbarriere schwächen, sodass die Haut mehr Feuchtigkeit verliert. Ausserdem fördert Alkohol Entzündungsprozesse und kann die Talgproduktion anregen, was Unreinheiten und vergrösserte Poren begünstigt.
Das führt dazu, dass die Haut oft trockener und fahler wirkt – zudem altert sie schneller.
Auch Nikotin schadet der Haut: Es macht die Haut dünner und faltiger, verschlechtert die Durchblutung, verstopft die Poren, zerstört ihr Kollagen, verschlechtert den pH-Wert und verlangsamt die Wundheilung.
Doch nicht nur Alkohol und Nikotin setzen der Haut zu – auch Zucker. Er lässt die Haut rasch älter aussehen. Der Grund: Zucker reduziert die Elastizität der Haut, verstärkt Falten, trocknet die Haut aus und lässt diese fahl aussehen.
Wenn zu viel Zucker im Blut vorhanden ist, kann er sich an Kollagen und Elastin in der Haut anheften. Diese Fasern werden dadurch steifer und weniger elastisch, was Falten und ein erschlafftes Hautbild begünstigen kann.
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Stress reduzieren
Stress kann die Haut auf mehreren Ebenen belasten: Er kann Entzündungen fördern, die Hautbarriere schwächen und bestehende Hautprobleme wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte verschlimmern.
Entsprechend wirken sich Methoden zur Stressreduktion positiv auf die Hautflora aus. Hierzu helfen ein gesunder Schlafrhythmus, Achtsamkeitspraktiken wie Meditation, Spaziergänge in der Natur oder allgemein mehr Bewegung.
Weitere Fragen rund um die Haut
Die Haut richtig zu pflegen ist ein Teil, um sie gesund zu halten. Wichtig ist auch mehr Wissen darüber, was Kunstformen wie Tattoos auf der Haut verursachen können, welche Nährstoffe die Haut braucht und wie die Psyche die Hautgesundheit beeinflusst.
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Schaden Tattoos der Haut?
Beim Tätowieren sticht die Nadel etwa 120-mal pro Sekunde in die oberste Hautschicht. Die Tinte dringt in die darunterliegende Hautschicht ein. Diese Hautschicht ist dichter und ledriger, die Farbpigmente der Tinte verteilen sich dort.
Das Immunsystem erkennt die Farbstoffe in der Haut als Fremdkörper. Es sendet Abwehrzellen aus, um die Farbpigmente zu umschliessen. Dadurch bleibt die Tattoo-Farbe dauerhaft sichtbar.
Durch das Stechen in die mittlere Hautschicht entsteht eine oberflächliche Wunde. Dabei besteht die Gefahr einer Infektion. Wenn in einem Tattoo-Studio unsauber gearbeitet wird, können so im schlimmsten Fall auch Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder HIV übertragen werden.
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Nährstoffe: Welche Vitamine tun der Haut gut?
Die Vitamine A bis E seien für die Haut besonders wertvoll, sagt Dermatologin Meli. Sie unterstützen die Zellerneuerung und den Kollagenaufbau, schützen vor freien Radikalen und stärken die Hautbarriere.
- Vitamin A unterstützt die Haut vor allem bei Zellerneuerung, Kollagenaufbau und Talgregulation.
- B-Vitamine helfen der Haut, ihre Barrierefunktion zu stärken, sich zu regenerieren und Entzündungen zu hemmen. Besonders wichtig sind Niacin (B3) sowie Biotin (B7).
- Niacin stärkt die Hautbarriere und hilft, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern.
- Biotin unterstützt die Bildung von Keratin – dem Strukturprotein, das Haare, Nägel und einen grossen Teil der obersten Hautschicht stabil, widerstandsfähig und elastisch macht.
- Vitamin C fördert die Bildung von Kollagen, also des Strukturproteins, das der Haut Festigkeit und Elastizität gibt. Damit unterstützt es die Wundheilung. Zusätzlich hilft es, oxidativen Stress durch UV-Strahlung und Umweltbelastung abzufangen.
- Vitamin D unterstützt die Barrierefunktion der Haut, reguliert das Wachstum und die Reifung von Hautzellen und wirkt entzündungshemmend.
- Vitamin E wirkt in der Haut vor allem als starkes Antioxidans, das Zellen vor Schäden durch freie Radikale (z. B. durch UV-Licht) schützt und so einer vorzeitigen Hautalterung entgegenwirkt. Zusätzlich unterstützt es die Hautbarriere, verbessert die Feuchtigkeit und fördert die Wundheilung.
Marianne Meli weist darauf hin, dass Vitaminpräparate in der Regel nur dann sinnvoll sind, wenn tatsächlich ein Mangel besteht. «Eine Überdosis etwa bei Vitamin A kann Körper und Haut schaden.»
Praktischer Tipp: Verwenden Sie morgen Hautpflegeprodukte mit Vitamin C. Das Antioxidans fängt freie Radikale ab, die vor allem tagsüber durch UV-Strahlung und Umweltstress entstehen.
Vitamin-A-haltige Pflegeprodukte sollten Sie hingegen abends anwenden, da sie die Haut empfindlicher für UV-Strahlung und Reizungen machen.
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Sind Nahrungsergänzungsmittel nötig für eine gesunde Haut?
In der Schönheitsbranche wird Kollagen als Hautverjüngungsmittel angepriesen. Was sagt die Expertin dazu? «Bei den Kollagenpräparaten werden leider Marketingversprechen gemacht, die wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind», sagt Meli.
Denn der Körper kann das fremde Kollagen nicht direkt aufnehmen. Unser Körper zerlegt das tierische Kollagen zuerst in seine Bestandteile «und muss danach daraus erst wieder körpereigenes Kollagen herstellen», sagt die Dermatologin.
Aktuell fehlen firmenunabhängige Studien, die positive Effekte von oralen Kollagenpräparaten auf die Haut belegen. Anwendungen wie die Injektion von Kollagenstimulatoren, spezifische Laserbehandlungen oder Needeling seien geeignetere Methoden, um die körpereigene Kollagenproduktion anzukurbeln, so die Expertin.
Auch bei weiteren als Wundermittel gehandelten Präparaten aus Hyaluron, Multivitaminen oder Antioxidantien fällt das Urteil der Expertin bescheiden aus: «Die wissenschaftliche Evidenz zur Wirkung dieser Präparate ist nicht eindeutig und hängt stark von Produkt, Studienqualität und Finanzierung ab.»
Wenn es um Nahrungsergänzungsmittel geht, rät die Expertin grundsätzlich: «Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel.» Hingegen seien solche Produkte dann sinnvoll, wenn wegen einer einseitigen oder eingeschränkten Ernährung ein Mangel bestehe.
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Wie hängen Psyche und Haut zusammen?
Unsere Haut ist stark mit unserer Psyche verbunden. Nicht umsonst gilt sie als Spiegel der Seele: «Hautprobleme signalisieren uns häufig, dass wir innere Konflikte mit uns tragen», sagt Dermatologin Meli. Das können Stress, psychische Probleme oder Schlafstörungen sein.
Die Forschung spricht hier von der «Hirn-Haut-Achse». Sie beschreibt die direkte Verbindung zwischen Gehirn, Nervensystem, Immunsystem und Haut. «Das heisst, dass Emotionen wie etwa Ängste oder psychischer Stress das Nervensystem in Alarmbereitschaft versetzen. Das führt etwa dazu, dass der Körper mehr Cortisol ausschüttet», sagt Meli.
Das bekommt die Haut zu spüren: Mehr Cortisol im System schwächt die Barrierefunktion der Haut und begünstigt so Entzündungen, Rötungen, Juckreiz, Ekzeme oder Neurodermitis.
Die Hirn-Haut-Achse ist dabei keine Einbahnstrasse: Auch die Haut kommuniziert mit dem Hirn. So senden Nerven in der Haut etwa bei Entzündungen oder Juckreiz Signale ans Rückenmark – die dann ins Hirn gelangen. «Das führt dazu, dass das Stresssystem im Körper noch mehr aktiviert wird – und so ein Teufelskreis entsteht», sagt Meli.
Wie pflege ich meine Haut richtig?
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Normale Haut
- Reinigung: Setzen Sie auf milde Produkte, egal ob Reinigungsmilch, Waschgel oder Reinigungsschaum – damit die Haut nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.
- Pflege: Verwenden Sie eine leichte Creme, die einen ausgewogenen Fett- und Feuchtigkeitsanteil beinhaltet.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Für den Alltag kann je nach Sonnenexposition auch eine Tagescreme mit LSF ausreichend sein.
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Trockene Haut
- Reinigung: Verwenden Sie eine milde und rückfettende Reinigungsmilch, -lotion oder ein Reinigungsöl. Vermeiden Sie aggressive Waschgels.
- Pflege: Eine reichhaltige, lipidhaltige Creme mit Ceramiden und Feuchthaltemitteln wie etwa Glycerin oder Hyaluron ist in diesem Fall ideal, um die Hautbarriere zu stärken und Feuchtigkeit zu speichern.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Für den Alltag kann je nach Sonnenexposition auch eine Tagescreme mit LSF ausreichend sein.
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Mischhaut
Bei Mischhaut kommt es vor allem darauf an, die öligen Zonen (T-Zone) zu regulieren, ohne die trockeneren Bereiche auszutrocknen.
- Reinigung: Verwenden Sie ein mildes Reinigungsgel oder eine Waschlotion mit hautneutralem pH-Wert, das gründlich reinigt, ohne auszutrocknen. Vermeiden Sie rückfettende Produkte.
- Pflege: Greifen Sie zu leichten, ölfreien Formulierungen mit Hyaluronsäure oder anderen feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Glycerin oder Panthenol. Sie sind oft am besten geeignet, um die eher fettige Haut nicht zu beschweren.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Benutzen Sie einen leichten, nicht-komedogenen Sonnenschutz – das heisst eine Formulierung, die die Poren nicht verstopft und dadurch keine zusätzlichen Mitesser oder Pickel provoziert.
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Fettige Haut
- Reinigung: Verwenden Sie zweimal täglich ein mildes, wasserlösliches Waschgel, das gründlich reinigt, aber nicht austrocknet. Vermeiden Sie Seifenstücke und aggressive Inhaltsstoffe.
- Pflege: Auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Wählen Sie leichte, ölfreie Gels oder Seren mit Hyaluronsäure oder Niacinamid. Vermeiden Sie schwere Cremes, die die Poren verstopfen.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Benutzen Sie einen leichten, nicht-komedogenen Sonnenschutz – das heisst eine Formulierung, die die Poren nicht verstopft und dadurch keine zusätzlichen Mitesser oder Pickel provoziert.
Bei Hautproblemen wie Akne ist es ratsam, eine Fachperson zu konsultieren, um eine geeignete Pflege zu finden.
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Empfindliche Haut
- Reinigung: Nutzen Sie eine milde, seifenfreie Reinigungslotion, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut aufrechterhält und nicht austrocknet. Verteilen Sie das Produkt sanft mit den Händen – verzichten Sie auf Reinigungsbürsten oder intensives Reiben. Spülen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser ab.
- Pflege: Setzen Sie auf Produkte ohne Duftstoffe, Parabene und Alkohol, um Reizungen zu vermeiden. Bei Hautproblemen wie Akne oder Rosazea ist es ratsam, eine Fachperson zu konsultieren, um eine geeignete Pflege zu finden.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Für den Alltag kann je nach Sonnenexposition auch eine Tagescreme mit LSF ausreichend sein.
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Reife Haut
Ab etwa 45 Jahren verliert die Haut zunehmend an Spannkraft, Feuchtigkeit und Schutzfunktion. Hier ist es wichtig, der Haut die benötigte Feuchtigkeit und Elastizität zu geben.
- Reinigung: Setzen Sie auf eine pH-neutrale, seifenfreie Formulierung mit pflegenden Inhaltsstoffen (z. B. Glycerin, Panthenol, Öle in kleinen Mengen). Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, diese verstärken Falten, Trockenheit und Spannungsgefühl, da die Haut mit dem Alter weniger Talg und Lipide produziert.
- Pflege: Neben Feuchtigkeitspflege braucht die reife Haut zusätzlich Inhaltsstoffe wie Kollagen und Retinol, um die Hautelastizität zu unterstützen.
- Sonnenschutz: Tragen Sie morgens als Letztes einen Sonnenschutz auf (LSF 30–50). Für den Alltag kann je nach Sonnenexposition auch eine Tagescreme mit LSF ausreichend sein.
Hautschichten: Aufbau der Haut
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Die Oberhaut (Epidermis)
Die Epidermis bildet die oberste Hautschicht und ist etwa so dick wie ein Blatt Papier. Sie besteht aus zwei Schichten: Die Hornschicht dient als Schutzbarriere gegen äussere Einflüsse wie Verletzungen, Umwelteinflüsse, Krankheitserreger oder Trockenheit.
Die Keimschicht liegt gleich darunter und bildet rund um die Uhr neue Zellen, damit sich die Hornschicht ständig erneuern kann.
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Die Lederhaut (Dermis)
Die Dermis liegt unter der Oberhaut. Ihr reissfestes Kollagen und das Protein Elastin machen sie dehnbar und elastisch. Zusammen mit der feuchtigkeitsspeichernden Hyaluronsäure bilden sie das Grundgerüst der Lederhaut.
Diese Hautschicht enthält Nerven, Blutgefässe, Lymphgefässe, Haarfollikel und Talgdrüsen. Sie versorgt die Haut mit Nährstoffen und reguliert die Temperatur über die Schweissdrüsen.
Die sogenannten Fibroblasten regenerieren das Gerüst der Lederhaut jeden Tag. Fibroblasten sind Bindegewebszellen, die unsere Haut elastisch, straff und gut befeuchtet halten.
Die Nervenfasern in der Dermis senden Informationen zu Berührungen und Vibration ans Gehirn und lassen uns diese entsprechend wahrnehmen.
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Die Unterhaut (Subcutis)
Die Subcutis ist die tiefste Hautschicht. Sie besteht aus Fett- und Bindegewebe. Sie dient als Polsterung, Schutz vor mechanischer Belastung, Energiespeicher und Helferin, um die Körpertemperatur zu regulieren.
Fazit
Mit gezieltem Wissen – und den entsprechenden Massnahmen – können Sie die Gesundheit Ihrer Haut in wenigen Schritten verbessern.
Wichtig dabei: Alles, was unsere allgemeine Gesundheit stärkt, unterstützt auch die Gesundheit der Haut. Darüber hinaus braucht die Haut täglich die richtige Pflege und einen konsequenten Schutz gegen die Sonne, der Ihrem Hauttyp entspricht.