Spannungskopfschmerzen lösen: Tipps & Hilfe
Spannungskopfschmerzen gehören zu den häufigsten Kopfschmerzformen. Warum sie entstehen, wie man sie erkennt und welche Strategien helfen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerzform. Meist äussern sie sich dumpf und drückend.
- Typische Auslöser können Stress, Verspannungen der Nacken- und Augenmuskulatur, wenig Schlaf, unregelmässige Mahlzeiten und Flüssigkeitsmangel sein.
- Bewegung, Entspannung und Schlafrhythmus helfen, Kopfschmerzepisoden zu reduzieren.
- Bei Bedarf helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol. Diese sollten aber nicht zu oft eingesetzt werden.
- Übungen für Nacken und Schultern können akute Beschwerden lindern und vorbeugen.
Definition: Was sind Spannungskopfschmerzen?
Über 200 Kopfschmerz-Arten sind bekannt, von harmlos bis gefährlich. Viele davon sind primäre Kopfschmerzen: eigenständige Erkrankungen, bei denen sich keine andere Ursache findet. Dazu zählen auch Spannungskopfschmerzen.
Dumpf, drückend, leicht bis mittelstark, manchmal über Stunden. «Spannungskopfschmerzen sind sehr häufig, aber zum Glück in den allermeisten Fällen harmlos», sagt Egle Huggenberger, Oberärztin in der Klinik für Neurologie am Kantonsspital Aarau.
Sie wirken weniger dramatisch als eine Migräne mit Übelkeit oder ein Cluster-Kopfschmerz mit tränendem Auge. Doch wer sie häufig hat, weiss: Auch diese leisen Schmerzen können den Alltag bremsen.
Welche Arten von primären Kopfschmerzen gibt es?
Pochend, pulsierend, rasend scharf: Kopfschmerzen treten auf sehr unterschiedliche Arten auf, und genau daraus ergeben sich die wichtigsten drei Gruppen der primären Kopfschmerzen.
Sie unterscheiden sich in Intensität, Dauer, Begleiterscheinungen und darin, wer besonders häufig betroffen ist.
«Entscheidend ist, früh zu erkennen, wann es sich um primäre Kopfschmerzen handelt und wann Warnsignale auf etwas Gefährlicheres hindeuten», erklärt Neurologin Egle Huggenberger.
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Spannungskopfschmerz
Spannungskopfschmerzen sind die breiteste Gruppe. Mehr als 300 von 1000 Menschen erleben sie regelmässig.
Die Schmerzen bauen sich langsam auf, wirken drückend oder ziehend und liegen meist beidseitig. Sie machen nicht krank im klassischen Sinn, können aber hartnäckig bleiben.
Auffällig: Frauen berichten etwas häufiger davon als Männer.
«Bei Spannungskopfschmerzen können die meisten Menschen weiter ihrer Tätigkeit nachgehen, aber mit klar eingeschränkter Konzentration», so Egle Huggenberger.
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Migräne
Migränen sind deutlich seltener, aber wesentlich intensiver. Rund 14 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer leiden darunter; bei Kindern sind Mädchen und Jungen gleich oft betroffen.
Migräneattacken sind pulsierend, hämmernd, oft halbseitig und gehen fast immer mit Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, manchmal auch Übelkeit einher.
Viele Betroffene müssen sich zurückziehen, bis die Attacke abklingt.
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Cluster-Kopfschmerz
Cluster-Kopfschmerzen sind selten: Nur 1 von 1000 Menschen erkranken daran, Männer doppelt so häufig wie Frauen.
Die Attacken kommen in Episoden, oft täglich zur gleichen Uhrzeit, und konzentrieren sich einseitig rund ums Auge.
Die Schmerzen werden als brennend oder bohrend beschrieben und gehen häufig mit gerötetem Auge, verstopfter Nase oder Schwitzen einher.
Ursachen: Was löst Spannungskopfschmerz aus?
Eine klare Ursache für Spannungskopfschmerzen gibt es nicht. Der Name führt sogar in die Irre: Muskelverspannungen konnten wissenschaftlich nie als Hauptauslöser bestätigt werden.
Forschende vermuten eher eine Fehlsteuerung im Schmerzsystem, bei der harmlose Reize stärker wahrgenommen werden. «Wir sehen bei Spannungskopfschmerzen fast immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren», erklärt Egle Huggenberger.
Dennoch gibt es typische Auslöser, die die Beschwerden begünstigen können:
- Stress
- Überreizung der Nackenmuskulatur oder der Augen
- Schlafmangel
- Bewegungsmangel
- Ausgelassene Mahlzeiten
- Zu geringe Trinkmenge
- Fehlende Pausen.
Gemäss der Deutschen Hirnstiftung können auch fieberhafte Infekte, Erkältungen oder Nebenhöhlenentzündungen Kopfschmerzen verstärken. Schwerwiegende Ursachen sind jedoch selten.
Hinzu kommen Risikofaktoren: Spannungskopfschmerzen treten in vielen Familien gehäuft auf, was für eine genetische Komponente spricht. Auch Erkrankungen wie Depressionen können das Risiko erhöhen. Bei Frauen spielen Hormonveränderungen, etwa während der Periode oder in der Schwangerschaft, ebenfalls eine Rolle.
«Spannungskopfschmerzen haben meist keine dramatischen Begleitsymptome.»
Symptome: Wie äussern sich Spannungskopfschmerzen?
Spannungskopfschmerzen wirken oft drückend, als läge ein enger Ring um den Kopf. Viele spüren den Schmerz über dem ganzen Kopf, andere besonders an Stirn, Schläfen oder Hinterkopf. Trotz der unangenehmen Enge bleibt die Intensität leicht bis mittelstark.
Die Beschwerden können kurz aufflackern oder sich über mehrere Tage bis zu einer Woche ziehen. Typisch ist, dass körperliche Aktivität wie Treppensteigen den Schmerz nicht verstärkt.
«Spannungskopfschmerzen haben meist keine dramatischen Begleitsymptome – vielleicht leichte Übelkeit oder etwas Lärmempfindlichkeit», erklärt die Expertin.
«Wenn jedoch plötzlich Fieber, Nackensteife oder neurologische Ausfälle dazukommen, ist es wichtig, sich an einen Arzt zu wenden.» In diesem Fall könnten die Kopfschmerzen ein Symptom einer schwerwiegenderen Erkrankung sein.
Fachleute unterscheiden Spannungskopfschmerzen nach ihrer Häufigkeit:
- Beim seltenen episodischen Typ tritt der Schmerz nur etwa einmal im Monat auf.
- Bei häufigen episodischen Formen sind es 1 bis 14 Tage pro Monat.
- Von einem chronischen Spannungskopfschmerz sprechen Ärztinnen und Ärzte, wenn Beschwerden an mehr als 15 Tagen im Monat auftreten.
«Je häufiger die Schmerzen auftreten, desto grösser ist die Gefahr einer Chronifizierung», warnt Ärztin Egle Huggenberger. «Es ist deshalb wichtig, den Teufelskreis so früh wie möglich zu durchbrechen.»
Diagnose: Wann muss ich zum Arzt?
Zum Arzt sollte man gehen, wenn Kopfschmerzen sehr plötzlich und stark auftreten, wenn sie über Wochen immer wiederkehren oder wenn mehrmals pro Woche Schmerzmittel nötig sind.
Erste Anlaufstelle ist in der Regel die Hausärztin oder der Hausarzt, der typische Spannungs- und Migräneformen gut einordnen kann.
Wer schon länger oder sehr häufig unter Spannungskopfschmerzen leidet, sollte eine neurologische Abklärung oder bei langjähriger Belastung eine schmerztherapeutische Behandlung erwägen.
In Notfällen, etwa bei schlagartigen extremen Schmerzen, Nackensteife, hohem Fieber, Anfällen oder neurologischen Ausfällen, ist der Notarzt sofort erforderlich.
«Ich höre immer wieder, dass Schwimmen meinen Patientinnen und Patienten besonders gut hilft.»
Behandlungsmöglichkeiten
Spannungskopfschmerzen sind meist gut behandelbar. Häufig lassen sich akute Beschwerden durch Ruhe, Entspannung oder einfache Schmerzmittel behandeln.
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Akute Behandlung
- Schmerzmittel richtig einsetzen: Bei gelegentlichen Spannungskopfschmerzen helfen Arzneimittel wie Ibuprofen, Paracetamol, Naproxen oder Metamizol. Sie wirken meist schnell und zuverlässig. Wichtig: nicht häufiger als zehn Tage pro Monat, sonst droht medikamenteninduzierter Kopfschmerz. «Seit einigen Jahren wissen wir, dass auch Schmerzmedikamente Kopfschmerzen auslösen können. Darum sollte man damit vorsichtig sein», warnt Neurologin Egle Huggenberger.
- Ruhe und Entspannung: Pausieren, sich hinlegen oder für einen Moment den Kopf senken kann den Schmerz spürbar reduzieren. Auch bewusstes Atmen wirkt beruhigend und senkt die Anspannung.
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Alternative Methoden
- Akupunktur und Akupressur: Die Studienlage ist uneinheitlich. «Akupunktur hat bei Spannungskopfschmerzen keine so klare Evidenz wie bei Migräne, kann aber im Einzelfall trotzdem helfen», weiss die Expertin aus vielen Jahren Erfahrung mit betroffenen Patientinnen und Patienten. Auch Akupressurpunkte – etwa zwischen Daumen und Zeigefinger – können kurzfristig entlasten.
- Wärme und Kälte gezielt nutzen: Viele empfinden Wärme am angenehmsten: ein warmes Bad, ein Kirschkernkissen im Nacken oder eine Rotlichtlampe. Die Durchblutung steigt, Verspannungen lösen sich. Bei einigen hilft hingegen Kälte, etwa ein Kühlpack im Nacken.
- Massagen: Sanfte Massagen an Schläfen, Kopfhaut oder Nacken fördern die Durchblutung und können die Schmerzempfindlichkeit senken. Gerade bei hoher muskulärer Grundanspannung empfinden viele Betroffene dies als wohltuend.
- Biofeedback: Mit Biofeedback lernen Betroffene, körperliche Prozesse wie Muskelspannung, Puls oder Hauttemperatur bewusst zu beeinflussen. Das senkt die Grundanspannung und kann die Häufigkeit der Kopfschmerzen reduzieren. Einige Krankenkassen übernehmen Kosten anteilig. «Nur wer die eigenen körperlichen Stressreaktionen versteht, kann gezielt gegensteuern und so die Kopfschmerzen reduzieren», weiss Ärztin Egle Huggenberger.
- Schwimmen: «Ich höre immer wieder, dass Schwimmen meinen Patientinnen und Patienten besonders gut hilft», sagt Egle Huggenberger. Die Kombination aus Körperspannung, rhythmischer Bewegung und der entspannenden Wirkung des Wassers bringt Muskelspannung runter – vorausgesetzt, man macht es konsequent.
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Hausmittel
- Pfefferminzöl und frische Luft: Viele Betroffene greifen bei leichten Beschwerden zu kalten Kompressen im Nacken oder zu grossflächig aufgetragenem Pfefferminzöl. Auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann entlasten.
- Heilpflanzen: Weidenrinde, Mädesüss, Ingwer oder Mutterkraut werden traditionell gegen Kopfschmerzen eingesetzt, meist als Tee. Eine Tasse Kaffee mit etwas Zitronensaft kann ebenfalls lindernd wirken. Koffein verstärkt die Wirkung einiger Schmerzmittel.
5 Übungen gegen Spannungskopfschmerzen
Viele Spannungskopfschmerzen entstehen, weil der Nacken über Stunden in derselben Position verharrt. Mit gezielten, kurzen Bewegungen lässt sich dieser Kreislauf oft schnell durchbrechen.
Die folgenden fünf Übungen lockern Nacken und Schultern, fördern die Durchblutung und können akute Beschwerden spürbar lindern. Sie eignen sich ideal für kurze Pausen im Alltag.
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Übung 1 – Schulterkreisen
Im Sitzen oder Stehen die Schultern 20-mal vorwärts, dann 20-mal rückwärts kreisen. Danach jede Schulter einzeln nach vorn und hinten bewegen. Als Variante die ausgestreckten Arme kreisen lassen. Erst vorwärts, dann rückwärts, zum Schluss gegenläufig.
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Übung 2 – Schulter heben
Beide Schultern gleichzeitig in Richtung Ohren ziehen, etwa fünf Sekunden halten und entspannt wieder absenken. Fünf bis zehn Wiederholungen. Die Übung löst angestaute Anspannung im oberen Schulterbereich.
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Übung 3 – seitliche Dehnung
Den Kopf zur Seite neigen und mit der Hand derselben Seite leicht unterstützen, bis ein sanfter Zug im Nacken entsteht. Den anderen Arm nach unten strecken, Handfläche waagrecht. 10 bis 20 Sekunden halten, dann Seite wechseln. Je drei Durchgänge.
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Übung 4 – Nacken lockern
Beide Hände am Hinterkopf verschränken. Die Ellenbogen nach unten führen und den Kopf langsam folgen lassen. Der Nacken wird dabei lang und entspannt gedehnt. Ideal bei steifem oder festem Hals.
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Übung 5 – Schulter öffnen
Einen Arm zur Seite strecken und den Unterarm im Türrahmen aufstützen. Durch einen leichten Schritt nach vorn eine Dehnung im Schulterbereich aufbauen, einige Sekunden halten, dann wechseln. Gut gegen Verspannungen durch langes Sitzen.
Video: Spannungskopfschmerzen lösen in 8 Minuten
Tipps: Wie kann man Spannungskopfschmerzen vorbeugen?
Spannungskopfschmerzen entstehen selten aus einem einzigen Grund. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen: Stress, wenig Bewegung, unregelmässiger Schlaf oder Dehydrierung. Wer diese Stellschrauben gezielt verändert, kann die Häufigkeit von Episoden deutlich reduzieren.
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Ausreichend trinken
Zu wenig Flüssigkeit kann die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Etwa 1,5 Liter täglich gelten als Richtwert; am besten Wasser oder ungesüsste Tees. Wer erst trinkt, wenn Durst aufkommt, hat meist bereits ein Defizit. Eine sichtbare Wasserflasche am Arbeitsplatz hilft, die Routine beizubehalten.
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Regelmässige Bewegung
Leichtes Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Walking kann Kopfschmerzen vorbeugen und die Muskulatur entspannen. Ebenso wichtig ist Bewegung im Alltag: öfter zu Fuss gehen, Treppen statt Lift, kurze Wege mit dem Velo.
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Stress reduzieren
Stress zählt zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation oder autogenes Training senken die Grundanspannung. Auch ein warmes Bad, ruhige Musik oder kurze Pausen zwischendurch können helfen, die Schmerzschwelle zu stabilisieren.
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Guter und regelmässiger Schlaf
Ein geregelter Schlafrhythmus schützt: mindestens sieben Stunden, möglichst zu ähnlichen Zeiten. Sowohl Schlafmangel als auch deutlich längere Schlafphasen am Wochenende können Kopfschmerzen triggern. Besonders wichtig sind fixe Zu-Bett-geh-Zeiten und ausreichend Erholung.
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Ernährung im Blick behalten
Unregelmässiges Essen oder längere Pausen können Kopfschmerzen auslösen. Ebenso reagieren manche Menschen empfindlich auf bestimmte Lebensmittel: etwa Fertigprodukte, Rotwein, histaminreiche Kost, Schokolade oder Nüsse. Bei wiederkehrenden Beschwerden lohnt es sich, individuelle Trigger zu beobachten.
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Entspannung für Nacken und Schultern
Ein gezieltes Training der Hals- und Nackenmuskulatur, leichte Dehnungen oder sanfte Massagen können Verspannungen lösen, die die Kopfregion empfindlicher machen. Auch Biofeedback hilft manchen Betroffenen, Muskelspannung bewusster zu steuern und zu senken.
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Nikotinkonsum reduzieren
Nikotin kann die Schmerzempfindlichkeit erhöhen und Gefässe verengen – beides kann Kopfschmerzen begünstigen. Wer zu Spannungskopfschmerzen neigt, profitiert oft davon, den Konsum zu reduzieren oder ganz zu stoppen.
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Gezieltes Muskeltraining
Bei manchen Betroffenen spielen Haltungsprobleme oder muskuläre Dysbalancen eine Rolle. Eine physiotherapeutische Begleitung – kombiniert aus Dehnübungen, Kräftigung und Haltungsschulung – kann helfen, Nacken und Schultern zu entlasten und damit Kopfschmerzepisoden seltener werden zu lassen.
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Schmerztagebuch führen
Wer häufig Kopfschmerzen hat, kann mit einem Schmerztagebuch Muster erkennen: Wann treten Beschwerden auf? Gab es Stress, Schlafmangel oder auffällige Ereignisse? «Wer dokumentiert, wann und unter welchen Umständen Kopfschmerzen auftreten, erkennt unter Umständen Muster und kann so sehr gezielt intervenieren», weiss die Expertin.
FAQ: Häufige Fragen zu Spannungskopfschmerzen
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Wie fühlen sich Spannungskopfschmerzen an?
Spannungskopfschmerzen wirken dumpf, drückend oder einengend, oft wie ein fester Ring um den Kopf. Viele spüren die Beschwerden am ganzen Kopf, andere stärker an Stirn, Schläfen oder Hinterkopf.
Die Schmerzen sind leicht bis mittelstark, verstärken sich nicht durch Bewegung und dauern von wenigen Minuten bis zu einer Woche. Starke Übelkeit oder Erbrechen treten nicht auf.
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Wie unterscheiden sich Spannungskopfschmerzen von Migräne?
Im Gegensatz zu Spannungskopfschmerzen ist eine Migräne deutlich intensiver und meist pulsierend, hämmernd oder pochend, oft halbseitig. Typische Begleiterscheinungen: Licht- und Geräuschempfindlichkeit, häufig Übelkeit.
Spannungskopfschmerzen sind dagegen konstant drückend, nicht pulsierend, leichter und werden durch Bewegung nicht verstärkt. Deutliche Begleitsymptome fehlen.
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Welche Medikamente helfen gegen Spannungskopfschmerzen?
Bei selten auftretenden Spannungskopfschmerzen können gängige Schmerzmittel rasch Linderung bringen.
Entscheidend ist ein massvoller Einsatz: Wer sie zu häufig nimmt, riskiert zusätzliche Kopfschmerzen durch den Medikamentengebrauch selbst.
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Kann man Spannungskopfschmerzen dauerhaft heilen?
Spannungskopfschmerzen lassen sich nicht dauerhaft heilen, weil die genauen Ursachen unbekannt sind.
Mit der richtigen Kombination aus Medikamenten, Entspannung, Bewegung und Stressbewältigung können die Beschwerden jedoch deutlich reduziert werden.
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Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse bei chronischen Spannungskopfschmerzen?
Die Grundversicherung übernimmt unter gewissen Voraussetzungen einen Teil der Kosten für alternative Therapien wie Akupunktur und Phytotherapie oder für Medikamente.
Zusatzversicherungen übernehmen höhere Kosten als die Grundversicherung sowie zusätzliche alternativmedizinische Therapien, Massagen und Fitnessabos.
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