Studie: Psychische Gesundheit
in der Schweiz
Mentale Gesundheit beeinflusst das Wohlbefinden im Alltag. Der Präventionsradar zeigt, wie zufrieden die Schweizer Bevölkerung mit ihrer psychischen Fitness ist, wie sie diese stärkt und was die Gründe für Unzufriedenheit sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit ihrer psychischen Fitness zufrieden, vor allem ältere Menschen sind sogar sehr zufrieden damit.
- Ursachen für die Unzufriedenheit mit der mentalen Fitness sind vor allem innere Unruhe, Energiemangel, Sorgen und Erschöpfung.
- Frauen fördern ihre psychische Gesundheit häufiger aktiv als Männer.
Ältere Menschen sind besonders zufrieden mit ihrer psychischen Fitness
Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (73%) ist mit ihrer psychischen Fitness zufrieden. Besonders hoch ist die Zufriedenheit bei älteren Personen: In der Altersgruppe der 60- bis 84-Jährigen schätzen sich 62% als sehr zufrieden mit ihrer psychischen Fitness ein.
Bei den Jüngeren ergibt sich ein anderes Bild: Nur 30% der 18- bis 29-Jährigen sind zufrieden, 33% bei den 30- bis 44-Jährigen.
Die Top 5 Gründe für Unzufriedenheit
Personen, die mit ihrer psychischen Fitness eher unzufrieden sind, nennen vor allem folgende Gründe dafür:
- innere Unruhe oder Anspannung (74%)
- zu wenig mentale Energie oder Motivation (74%)
- häufige Sorgen (74%)
Was die psychische Erholung im Alltag zusätzlich erschwert:
- Schwierigkeiten beim Abschalten (68%)
- Gefühle von Niedergeschlagenheit oder Antriebslosigkeit (66%)
Frauen engagieren sich stärker für ihre psychische Gesundheit
Frauen fördern ihre psychische Gesundheit häufiger aktiv als Männer:
- 70% der Frauen pflegen gezielt soziale Kontakte, bei den Männern sind es nur 60%.
- Frauen sprechen deutlich häufiger mit vertrauten Personen über ihre psychische Gesundheit als Männer (55% vs. 35%), ausserdem meditieren sie öfter oder machen häufiger Entspannungsübungen als Männer (21% vs. 10%).
- 65% der Frauen gehen in die Natur, während dies nur 59% der Männer tun.